Glossar
  • Access Lists
    Zugriffslisten. Listen zur Einschränkung des Zugriffs auf bestimmte Informationen oder Elemente im Netzwerk, basierend auf der Identität (z.B. IP-Adresse) der Benutzer.
  • ACK
    Positive Rückmeldung zur Bestätigung des Empfangs eines Datenpaketes.
  • ACELP
    Abk. für Algebraic Code Excited Linear Prediction. Ein Kodierungsverfahren zur Komprimierung von Sprache. Ist im ITU-Standard G.723.1 spezifiziert.
  • ADPCM
    Abk. für Adaptive Differential Pulse Code Modulation. Gehört zu den Waveform Codecs. Ist eine Kodierungstechnik, welche einen angemessenen Komprimierungsgrad bei gleichzeitig guter Qualität bietet. Es benötigt weniger Speicherplatz als PCM, da es anstelle des eigentlichen PCM-Wertes das Fehlersignal überträgt, welches den Unterschied zwischen dem eigentlichen Eingangssignal und dem geschätzten Eingangssignal darstellt.
  • Alerting
    Verwendete Nachricht von H.225. Nachricht zur Anzeige, dass das Endgerät des gerufenen Teilnehmers läutet.
  • Automatic callback
    Erlaubt einem User einen Rückruf von einer Remotesite anzufordern.
  • Call
    Englische Bezeichnung für Ruf. Kommunikation zwischen zwei Endgeräten.
  • Call forwarding
    Englische Bezeichnung für Anrufumleitung. Ein Telefonfeature zur Umleitung aller oder nur bestimmter Anrufe an ein anderes Kommunikationsgerät am selben oder einem anderen Standort.
  • Call proceeding
    Verwendete Nachricht von H.225. Nachricht zur Anzeige, dass der Rufaufbau im Gange ist.
  • Call termination
    Verwendete Nachricht von H.225. Beendigung des Anrufs.
  • Call waiting
    Englische Bezeichnung für Anklopfen. Ein Telefonfeature zur Anzeige eines hereinkommenden Anrufes während eines Telefonats.
  • CELP
    Abk. für Code Excited Linear Prediction Compression. Ein digitales Sprach-Komprimierungsverfahren. Gehört zu den Hybrid Codecs. Die Sprache wird zuerst als PCM digitalisiert und anschließend durch CELP-Schaltungen geleitet.
  • Circuit-switching
    Leitungsvermittlung. Es wird im Gegensatz zur Paketvermittlung zwischen den Kommunikationspartnern eine permanente Leitung für die Dauer der Kommunikation geschaltet.
  • Client
    Bezeichnung für eine Arbeitsstation im Netzwerk.
  • Codec
    Das Wort leitet sich von der Kombination der Wörter Coder und Decoder ab. Ein Codec hat die Aufgabe, die Sprachqualität unter Verwendung unterschiedlicher Sprachkodierungs-Algorithmen bei gleichzeitiger Verringerung der Bitrate und des Delays zu verbessern.
  • Connectionless
    In der Netzwerktechnik wird unterschieden zwischen sogenannten connection-oriented (verbindungsorientierten) und connectionless (verbindungslosen) Protokollen. Ein connectionless-Protokoll zeichnet sich dadurch aus, dass kein Verbindungsaufbau vor der Datenübertragung stattfindet. Zu connectionless-Protokollen zählen unter anderem UDP und IP.
  • CS-ACELP
    Abk. für Conjugate Structure Algebraic Code Excited Linear Prediction. Ein Kodierungsverfahren zur Komprimierung von Sprache. ITU-Standards, welche dieses Verfahren verwenden, sind G.729 und G.729A.
  • Delay
    Englische Bezeichnung für Verzögerung. Es handelt sich dabei um die Zeit, welche die Sprache braucht, um vom Sender zum Empfänger zu gelangen.
  • DHCP
    Abk. für Dynamic Host Configuration Protocol. Ein TCP/IP-Protokoll, welches die automatische Konfiguration der wichtigsten Netzwerkparameter, wie IP-Adresse, durch einen zentralen DHCP-Server erlaubt.
  • Dial plan
    Nummernplan. Beschreibt die Adressierungs- und Routing-Aspekte eines Telefonnetzes. Der Plan identifiziert Blöcke von Telefonnummern, welche einer bestimmten Region angehören, und ist ausschlaggebend für das entsprechende Routing aller Anrufe durch das Telefonnetz.
  • DNS
    Abk. für Domain Name System. Ein statischer, hierarchischer Namensdienst für TCP/IP-Hosts. Dient der Namensauflösung, also der Umwandlung eines Host-Namens in eine IP-Adresse.
  • Email
    Abk. für Electronic Mail (= elektronische Post). Eine Anwendung, welche es ermöglicht, Nachrichten (im Textformat oder jeglicher anderer Formatierung) und Dateianhänge zwischen zwei Usern oder einer Anwendung und einem User zu verschicken.
  • E.164
    Ein öffentlicher Netzwerkadressierungsstandard. Es werden bis zu maximal 15 Zeichen verwendet. Gehört zu den im PSTN eingesetzten Standards.
  • FIFO
    Abk. für First-In-First-Out. Eine Methode zur Koordinierung des sequenziellen Flusses von Daten durch einen Puffer.
  • Firewall
    Eine Funktion, um ein LAN vor unautorisiertem Zugriff über das Internet zu schützen.
  • FEC
    Abk für Forward Error Correction. Eine vom Empfänger verwendete Technik, um Übertragungsfehler zu korrigieren, ohne dabei eine erneute Übertragung der Information vom Sender anzufordern. Dazu wird die Information redundant übertragen.
  • G.711
    Von ITU entwickelter Standard für Audiodaten (siehe PCM).
  • G.723.1
    Ein ITU-Standard zur Sprachkomprimierung (siehe ACELP). Audiodaten werden bei 5,3 kbps oder 6,3 kbps übertragen. Dies entspricht nahezu der Sprachqualität eines konventionellen Telefongesprächs.
  • G.726
    ITU-Standard zur Komprimierung von Sprache (siehe ADPCM).
  • G.728
    Ein ITU-Standard für Audiodaten mit einer Bandbreite von 3 kHz bei 16 kbps, unter Verwendung von Low-Delay Code Excited Linear Prediction (siehe LD-CELP).
  • G.729
    Ein ITU-Standard für Audiodaten, der bei 8 kbps arbeitet. Basiert auf dem CELP-Algorithmus (siehe CS-ACELP).
  • G.729A
    ITU-Standard für Audiodaten, wie G.729.
  • Gatekeeper (GK)
    Bezeichnung einer funktionellen Einheit in einem H.323-Netzwerk. Dient als Gateway und stellt Dienste wie Authentifizierung, Autorisierung, Auflösung von Aliasen und Rufleitung (call routing) zur Verfügung.
  • Gateway (GW)
    Ist das Verbindungsstück zwischen zwei unterschiedlichen Netzwerken und dient der Konvertierung der Signalisierungsprotokolle, sowie auch der Datenformate.
  • H.225
    Ein Signalisierungsprotokoll. Ist im H.323-Netzwerk zuständig für die Rufsignalisierung, um zwischen zwei Endgeräten eine Verbindung herzustellen.
  • H.235
    Standard für Sicherheit und Verschlüsselung für die Terminals im H.323-Netzwerk.
  • H.245
    Ein Kontrollprotokoll für multimediale Kommunikation. Über dieses Protokoll erfolgt die Aushandlung der zu verwendeten Codecs, Kanäle und Austausch der Leistungsfähigkeit, der an der Kommunikation teilnehmenden Endgeräte.
  • H.450
    Ist ein generisches funktionelles Protokoll der H.323-Protokollsuite, welches die Unterstützung von zusätzlichen Diensten in H.323-Netzwerken definiert.
  • H.323
    Protokollfamilie, die Komponenten und Verfahren zur Übertragung von Sprache und Video über IP-Netze beschreibt, um die Kommunikation zwischen Geräten verschiedener Hersteller zu ermöglichen.
  • H.323 Endgerät
    Andere Bezeichnung für ein Terminal in einem Netzwerk. Es kann sich dabei um einen normalen PC, ein Telefon oder ähnliches handeln.
  • H.323 Zone
    Ein Teilbereich des H.323-Netzwerks, bestehend aus einer über ein LAN verbundenen Anzahl von Terminals, Gateways, MCUs und einem Gatekeeper. Der Gatekeeper ist für die Verwaltung einer derartigen Zone zuständig.
  • HTML
    Abk. für HyperText Markup Language. Die Sprache des Webs. Wird verwendet, um Seiten auf einem World-Wide-Web-Server zu erstellen. Ein System, in dem jedes Dokument einen eindeutigen Platz hat und Dokumente miteinander verlinkt werden können.
  • HTTP
    Abk. für Hypertext Transfer Protocol. Das Standardprotokoll zur Anzeige von Seiten im World Wide Web (www).
  • Hybrid Codecs
    Kombination der bei Waveform Codecs und Source Codecs verwendeten Methoden. Zu den Hybrid Codecs gehörende Algorithmen neigen zu höherer Komplexität, haben dafür aber den Vorteil einer besseren Sprachqualität bei geringer Bitrate.
  • Interface
    Verbindungspunkt zwischen einem Kabel und einem Gerät. Es gibt aber auch sogenannte virtuelle Interfaces.
  • Internet
    Ein globaler Verbund von Netzwerken, welche das Internet-Protokoll zur Kommunikation untereinander verwenden.
  • Internet Call Waiting (ICW)
    Service zur Benachrichtigung, dass ein Anruf wartet während der Verbindung mit dem Internet. Erlaubt es, den Anruf auf verschiedene Arten zu handhaben.
  • Internet Protokoll (IP)
    Das Internet-Protokoll ist ein Protokoll des Network-Layers. Es ist verantwortlich für die Adressierung und Versendung der IP-Pakete im Netzwerk. Es gehört zu den verbindungslosen Protokollen und garantiert somit nicht, dass die Pakete ihren Bestimmungsort erreichen und dort in der Reihenfolge ankommen, in der sie gesendet wurden.
  • Internet Telephony
    Telefonverbindungen, die über das "öffentliche" Internet laufen. Genutzt werden dafür meist PC-gestützte Lösungen oder Zusatzgeräte zur Telefonanlage. Der Zugang der Telefon-Daten ins Internet erfolgt über einen Internet-Service-Provider (ISP) oder ggf. über einen Online-Dienst wie Compuserve oder AOL. Die Qualität hängt davon ab, welchen Datendurchsatz der ISP bietet.
  • Intelligent Network (IN)
    Das IN wurde entworfen, um eine Standardisierung der Entwicklung von Diensten im PSTN-Netz einzuführen und Dienstlogik (service logic) in einer separaten Plattform aufzufinden. Es handelt sich dabei um ein service-unabhängiges Telekommunikationsnetzwerk. Dies bedeutet, dass die Intelligenz aus dem Switch entfernt und in Computerknoten platziert und über das Netz verteilt wird.
  • Intranet
    Ein TCP/IP-Netzwerk mit Internettechnologie. Kann mit dem Internet verbunden werden.
  • IP-Adresse
    Eine 32-Bit-Adresse, bestehend aus der Netzwerk-ID und einer Host-ID, die der Identifizierung eines Knotens in einem IP-Netzwerk dient. Jedem Knoten muss eine eindeutige IP-Adresse zugewiesen werden (z.B. 192.168.10.20).
  • ISDN
    Abk. für Integrated Service Digital Network. Ein digital arbeitendes Datennetz, das eine Vielzahl von Kommunikationsdiensten ermöglicht. Datenübertragungsraten von 64 kbit/s oder von 128 kbit/s bei Kanalbündelung zweier Basiskanäle sind möglich. Beim Primäranschluss können auch 30 Basiskanäle zu fast 2 Mbit/s Datenübertragungsrate gebündelt werden.
  • ISP
    Abk. für Internet Service Provider. Ein Unternehmen, das eine Telekommunikationsinfrastruktur mietet oder besitzt, die an das Internet angeschlossen ist und den Benutzern einen Wähl- oder permanenten Zugang bietet.
  • ITU
    Abk. für International Telecommunication Union. Die ITU mit Sitz in der Schweiz ist eine internationale Organisation, die sich mit der Koordination und Standardisierung von Telekommunikationsnetzen und -dienstleistungen beschäftigt.
  • Jitter
    Jitter ist die Höhe der Verzögerungszeit in einer Verbindung. Das Problem besteht darin, dass Audiogeräte oder leitungsorientierte Systeme (z.B. ISDN oder PSTN) einen kontinuierlichen Datenstrom benötigen. Zur Kompensation besitzen VoIP-Terminals und Gateways einen Jitter-Puffer, der die Pakete sammelt, bevor sie weitergeleitet werden. Eine Erhöhung der Puffergröße verringert die Wahrscheinlichkeit fehlender Daten, erhöht aber die Verzögerungszeit einer Verbindung.
  • LAN
    Abk. für Local Area Network (= lokales Netzwerk). Eine Gruppe von Computern und Peripheriegeräten, die über einen bestimmten Bereich verteilt und durch Leitungen miteinander verbunden sind, um so diesen Geräten einen Datenaustausch untereinander zu ermöglichen.
  • LDAP
    Abk. für Lightweight Access Directory Protocol. Ein Protokoll, welches entwickelt wurde, um Zugang zu Verzeichnisdiensten, die X.500-Modelle unterstützen, zu ermöglichen. Einträge in einem LDAP- oder X.500-Directory erlauben die system- und ortsunabhängige Auffindung und Nutzung aller Objekte in einem Netzwerk, ob es nun Rechner, Verzeichnisse, Dateien, Dienste oder Personen sind.
  • LD-CELP
    Sprachkompression, wie sie zum Beispiel bei G.728 verwendet wird.
  • Leased Line
    Englischer Begriff für Standleitung. Permanente Verbindung zwischen zwei Teilnehmern, die somit weder Verbindungsauf- und -abbau, noch eine Rufnummer benötigt (im Gegensatz zur Wählleitung).
  • Local Loop
    Physikalische Verkabelung vom Central Office nach Hause.
  • MIME
    Abk. für Multipurpose Interchange Mail Extensions. Standard zur Kennzeichnung des Formats von Multimedia-Dateien. Zum Beispiel für Multimedia-E-Mail und zur Kodierung einer beliebigen Binärdatei als E-Mail-Anhang.
  • Multipoint Control Unit (MCU)
    Ist ein Gateway, welches den Verbindungsaufbau und die Koordination einer Multi-User-Konferenz übernimmt. Dies inkludiert die Abarbeitung von Audio-, Video- und normalen Daten.
  • NAT
    Abk. für Network Address Translation. Ein Mechanismus zur Reduzierung der Verwendung von einzigartigen öffentlichen IP-Adressen. NAT erlaubt es einer Organisation, sich mit privaten Adressen ins Internet zu verbinden, indem es diese in öffentliche routbare Adressen übersetzt. Werden mehrere verschiedene interne IP-Adressen auf eine einzige externe Adresse abgebildet, wird auch von IP-Masquerading gesprochen.
  • Network layer
    Vermittlungsschicht. Schicht 3 im OSI-Sieben-Schichten-Referenzmodell. Zu den Aufgaben gehören Routing (Wegfindung) in Teilstreckennetzen, Adressierung fremder Netze. Zu Protokollen dieses Layers zählen unter anderem IP und Q.931.
  • NetMeeting
    Ein Client-Programm von Microsoft für Internet-Telefonie, Videokonferenz/Chat, Application Sharing.
  • Network Upgrade
    Bei einem Upgrade handelt es sich nicht um eine komplette Aktualisierung (Neuinstallation) des Netzwerkes, sondern um den Austausch einiger Komponenten durch solche, die den momentanen Bedürfnissen besser angepasst sind.
  • Noise Substitution
    Ersetzen von verlorengegangenen Paketen durch weißes Hintergrundrauschen ist eine Methode, um den Paketverlust bei einer Übertragung auszugleichen.
  • OSI-Modell
    Abk. für Open Systems Interconnection Modell. Ein 7-Layer-Referenzmodel, welches von der ISO entwickelt wurde. Wird verwendet um Netzwerkarchitekturen zu definieren. Das Modell besteht aus 7 Schichten, wobei jede eine spezielle Netzwerkfunktion beschreibt. Die 7 Schichten heißen: Application (Layer 7), Presentation (Layer 6), Session (Layer 5), Transport (Layer 4), Network (Layer 3), Datalink (Layer 2) und Physical Layer (Layer 1).
  • Packet Interpolation
    Technik zur Reduzierung des Paketverlusts. Dabei werden die Charakteristiken der benachbarten Pakete des verlorengegangen verwendet, um ein Ersatzpaket zu erstellen.
  • Packet Repetition
    Technik zur Reduzierung des Paketverlusts. Bei dieser Technik wird das zuletzt korrekt empfangene Paket anstelle des verlorengegangen nochmals wiedergegeben.
  • Packet-switching
    Paketvermittlung. Im Gegensatz zum verbindungsorientierten Dienst (Leitungsvermittlung, z.B. Telefon) arbeitet die Paketvermittlung verbindungslos (ohne dedizierte Verbindung). Die zu übertragenden Daten werden in viele kleine Datenpakete unterteilt. Um den Empfänger zu erreichen, beinhalten die Datenpakete die Zieladresse. Protokolle der Paketvermittlung sind unter anderem TCP/IP, Frame Relay und X.25/Datex-P.
  • PCM
    Abk. für Pulse Code Modulation. Übertragung von analoger Information in digitaler Form durch Sampling und Kodierung der Samples mit einer festen Anzahl von Bits. PCM ist im ITU-T-Standard G.711 spezifiziert.
  • Port
    Ein Zugangspunkt in ein Gerät, mit dem es möglich ist, mehrere Computer-Schnittstellen auf einmal zu kontrollieren oder zu verbinden.
  • Priority Queuing (PQ)
    Queuing-Mechanismus zur Priorisierung des Verkehrs aufgrund seiner Wichtigkeit der schnellen Übertragung. Es gibt bei dieser Technik vier Queues unterschiedlicher Priorität, auf welche der Datenverkehr entsprechend aufgeteilt wird.
  • Processing Delay
    Bezeichnung für die Verzögerung, die während der Abarbeitung eines Frames verursacht wird. Ist ein Bestandteil des gesamten bei einer Übertragung entstehenden Delays.
  • Propagation Delay
    Es handelt sich dabei um die Verzögerung, die bei der Ausbreitung der Wellen durch ein Übertragungsmedium entsteht. Ist ein Bestandteil des gesamten bei der Übertragung entstehenden Delays.
  • Protokoll
    Eine Reihe von Regeln und Vereinbarungen über das Übertragen von Informationen in einem Netzwerk.
  • Protokoll-Suite
    Eine Gruppe von ähnlichen Protokollen, welche entworfen wurden, um zusammenzuarbeiten.
  • Proxy Servers
    Wörtlich: Stellvertreter. Proxy-Server sind oft vor den Übergang zum weltweiten Internet-Netz geschaltet. Der Proxy-Server führt Kontrollfunktionen aus (Firewall) und speichert wiederholt gefragte Web-Seiten in einem Cache-Speicher, um die Daten schneller liefern zu können und die Netzbelastung zu minimieren.
  • PSTN
    Abk. für Public Switched Telephone Network (= öffentliches Telefonnetz). Allgemeiner Begriff für die Vielzahl an Telefonnetzen und Telefondiensten auf der Welt.
  • Push to talk
    Wörtlich: drücken, um zu sprechen. Push-Dienste sind Online-Dienste, die ihre Daten nicht erst bei Abruf (Pull) liefern, sondern die vorgaukeln, die Daten selbstständig zum Web-Browser zu schicken.
  • Q.931
    Dieser Standard beschreibt ein ISDN-Protokoll für den Network Layer (Layer 3 im OSI-Referenzmodell).

  • QoS
    Abk. für Quality of Service. Standards und Mechanismen zur Qualitätssicherung einer Datenübertragung.
  • RADIUS
    Abk. für Remote Authentication Dial-In User Service. Ein Protokoll, welches die zentralisierte Authentifizierung und Konfiguration von sich einwählenden Usern erlaubt. Die entsprechenden Details werden in einem RADIUS-Server gespeichert. RADIUS erlaubt außerdem ein zentralisiertes Logging und Aufzeichnen von Information.
  • RAS Protokoll
    Abk. für Registration, Admission, Status. Das RAS-Protokoll ist ein standardisiertes Verfahren zum Anmelden von Netzzugängen oder Endgeräten, sowie für Verbindungsanforderung, Bandbreitenaufteilung und Statuskontrolle, das in VoIP-Gatekeepern eingesetzt wird.
  • Redirect Servers
    Gehört zu den logischen Einheiten in einem SIP-Netzwerk. Der Redirect-Server akzeptiert SIP-Anfragen, führt die Adressauflösung durch und leitet sie an den Client weiter. Er erzeugt keine SIP-Anfrage und akzeptiert auch keine Anrufe.
  • Registrars
    Bestandteil eines SIP-Netzwerks. Beinhalten eine Datenbank mit den Usern, der ihnen zugeordneten Netzwerk-Domäne und akzeptieren Registrierungen von diesen Usern.
  • Router
    Ein Router verbindet zwei Netzwerke unterschiedlicher Art über eine Kommunikationsleitung miteinander. Die Verbindung kann sowohl mit einer Software- als auch mit einer Hardware-Lösung realisiert werden.
  • Routing
    Leitung eines Anrufes durch das Telefonnetz bzw. Transport von Daten durch das Netz unter Verwendung des geeignetsten Weges.
  • Routing Table
    Eine Informationstabelle, welche von jedem Router gewartet wird. In dieser Tabelle werden die nächsten Router, zu denen die Daten weitergeleitet werden sollen, um ein mögliches Zielnetzwerk zu erreichen, aufgelistet.
  • RTCP
    Abk. für Realtime Control Protocol. Ein Steuerprotokoll als Ergänzung zu RTP, um bestimmte Dienstmerkmale der Übertragung (etwa gesicherte Bandbreite oder Priorität) zu gewährleisten.
  • RTP
    Abk. für Realtime Transport Protocol. Ist ein Teil der TCP/IP-Protokollsuite, der Echtzeitübertragung von Sprache und Video erlaubt. RTP wird über UDP übertragen und enthält Zeit- sowie Synchronisationsinformationen, damit die Datenpakete beim Empfänger in der richtigen zeitlichen Reihenfolge zusammengesetzt werden können.
  • Serialization Delay
    Verzögerung, die bei der Serialisierung von Paketen auftritt.
  • Server
    Ein dedizierter Rechner in einem Netzwerk, der anderen Teilnehmern bestimmte Dienste zur Verfügung stellt.
  • SSH
    Abk. für Secure Shell Protokoll, zur Authentifizierung und sicheren, verschlüsselten Datenübertragung.
  • SIP
    Abk. für Session Initiation Protocol. IETF-Standard (vgl. RFC 2543) zur Initialisierung von Anrufen in IP-Netzen.
  • S/MIME
    Abk. für Secure MIME. Erweiterung von MIME um Verschlüsselung und digitale Unterschrift (vgl. RFC 1521).
  • Source Codecs
    Source Codecs versuchen den physikalischen Vorgang der Lautentstehung zu replizieren. Sie liefern somit eine geringe Bitrate, aber auch schlechte Sprachqualität zurück.
  • Switch
    Switches sind die modernere Form der Bridges. Beide operieren auf dem Layer 2 des OSI-Schichtenmodells. Datenpakete im Netzwerk werden durch einen Switch auf den richtigen Übertragungspfad/-kanal gelenkt. Dadurch wird das Datenvolumen in anderen Netzwerkbereichen reduziert und die allgemeine Performance im Netzwerk erhöht.
  • TCP
    Abk. für Transmission Control Protocol. Kommt meist in Verbindung mit IP vor. TCP/IP bilden gemeinsam eine Protokollsuite, die im Internet häufig eingesetzt wird und die Kommunikation zwischen Computernetzwerken unterschiedlicher Architektur und Betriebssysteme ermöglicht.
  • Telnet
    Rudimentäre direkte Methode zum Zugriff auf Internet-Ressourcen und auf mit dem Internet verbundene Rechner über ein Terminal-Programm.
  • Terminal
    Bezeichnung eines Endgerätes in einer H.323-Umgebung. Es kann sich dabei beispielsweise um ein VoIP-Telefon oder einen PC handeln.
  • Three-way calling
    Es handelt sich dabei um eine bereits vom öffentlichen Telefonnetz angebotene Funktion. Diese wird auch als Konferenzschaltung bezeichnet und ermöglicht es mehreren Teilnehmern gleichzeitig miteinander zu telefonieren.
  • Toll-bypass
    Diese Bezeichnung beschreibt die seit längerem übliche Vernetzung von traditionellen Telekom-Systemen über IP-Gateways.
  • Transport Layer
    Englischer Begriff für Transportschicht. Schicht 4 im OSI-Sieben-Schichten-Referenzmodell. Zu den Aufgaben gehören Fehlerkorrekturen, Quality of Service, Umsetzung von logischen Kanälen in Übertragungskanäle. Protokolle dieser Schicht sind beispielsweise TCP, UDP.
  • UDP
    Abk. für User Datagram Protocol. Übertragungsprotokoll im Internet und im LAN, das wie TCP/IP auf IP aufsetzt, allerdings keine Fehlerkorrektur durchführt. Wird beispielsweise für Echtzeit-Sprachübertragung verwendet. Gehört zur Schicht 4 (Transport Layer) im OSI-Sieben-Schichten-Referenzmodell.
  • Unified Messaging
    Ein Unified-Messaging-System ist in der Lage, Informationen unabhängig von Ort, Zeit und vorhandenem Medium zugänglich zu machen. Eine einmal eingegangene Information kann somit nicht nur über den PC, sondern auch über Telefon, Fax oder per E-Mail abgerufen werden.
  • URL
    Abk. für Uniform Resource Locator. Bezeichnung für eine Internetadresse. Beispiel: http://www.packetizer.com
  • User Agents
    Programm zum Betrachten und Verschicken von Nachrichten. In diesem Programm sind meist weitere Funktionen wie Filterung, Adressbuch und andere eingebaut. Bekannte Beispiele sind: Eudora, Outlook, Netscape Messenger.
  • VLAN
    Abk. für Virtual Local Area Network (= virtuelles LAN). Durch Filtertechniken in Switches oder Routern ermöglichte Aufteilung des Netzes (LAN). Unterdrückung von Broadcasts und ortsunabhängiger Netzaufbau.
  • VoIP
    Abk. für Voice over Internet Protocol. Voice over IP, Sammelbegriff für alle Techniken zur Sprachübertragung über IP-Netze.
  • VPN
    Abk. für Virtual Private Network (= virtuelles privates Netzwerk). Ein VPN ist ein Netzwerk, bestehend aus virtuellen Verbindungen (z.B. Internet), über die nicht öffentliche, bzw. firmeninterne Daten sicher übertragen werden. Die VPN-Technologie ermöglicht kostengünstige und sichere Anbindungen von Außenstellen bzw. Niederlassungen.
  • WAN
    Abk. für Wide Area Network (= Weitverkehrsnetz). Die Erweiterung eines Datennetzwerks, das Verbindungen (meist über Telefonverbindungen) zu geografisch voneinander entfernten Bereichen herstellt.
  • Waveform Codecs
    Algorithmen dieses Codecs machen sich die Redundanzen der Wellenform zunutze, um bestmögliche Sprachqualität bei geringer Bitrate zu erreichen.
  • Webpage
    Englische Bezeichnung für Webseite. Eine Webseite ist eine einzelne Seite innerhalb einer Website. Als Website wiederum wird die gesamte Web-Präsenz eines Anbieters, einer Firma etc. bezeichnet, die alle hierzu gehörenden Bildschirmseiten, Webseiten und Dokumente umfasst.
  • WFQ
    Abk. für Weighted Fair Queuing. WFQ ist ein Überlastmanagement-Algorithmus, der Verkehrsströme identifiziert, Pakete einzelnen Warteschlangen zuordnet und eine "gerechte" Verteilung für die Bearbeitung einzelner Warteschlangen gewährleistet. WFQ arbeitet automatisch und führt zu einer Steigerung der Performance und einer Reduktion von Retransmissionen (= erneuten Übertragungen).
  • XML
    Abk. für eXtensible Markup Language. XML ist eine Sprache, mit der sich Auszeichnungs-sprachen definieren lassen. Es handelt sich bei XML um eine verkürzte Version der Standard Generalized Markup Language (SGML).

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