| Igeneon - Biotechnologie und Mobilität |
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Beispiel einer Gebäudevernetzung Igeneon ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf Krebsimmuntherapie spezialisiert hat und im Zuge seiner erfolgreichen Expansion im Jahr 2003 in ein neues Bürogebäude umgezogen ist. Avalaris war maßgeblich daran beteiligt, die IT-Infrastruktur für die neuen Räumlichkeiten zu entwickeln. Grundsätzlich sollte in dieser neuen Infrastruktur jeder Mitarbeiter mit seinem Laptop frei beweglich sein können, da bei Besprechungen die jeweils eigenen Daten und Applikationen von Bedeutung sind. Die IT-Verantwortlichen bei igeneon hatten bereits Erfahrung mit WLAN-Access-Points und Notebooks, die Errichtung eines kompletten Netzwerks für ein dreistöckiges Bürogebäude bedurfte jedoch eines kompetenten und professionellen Partners. Bei igeneon entschied man sich für Avalaris. Das 1370 m² umfassende Bürogebäude wurde zuerst ganz klassisch mit zentralen Switches über Kupfer- bzw. Glasfaserkabel verbunden. Auch Geräte mit erhöhtem Bandbreitenbedarf (z.B. Netzwerkdrucker) wurden verkabelt. Für die MitarbeiterInnen und deren Büros wurden dann 11 strategisch verteilte Access-Points aufgestellt. Durch die genaue Ausmessung und Berechnung der Funkausbreitung der Basisstationen war nach erstmaliger Aufstellung nur noch ein marginales Feintuning der Positionierung notwendig, um das ganze Gebäude mit allen neuralgischen Ecken und Winkeln abzudecken. igeneon betreibt nun seit einem Jahr ihr WLAN-Netzwerk und ist von der Lösung, auch in den Labors, restlos überzeugt und möchte die Verwendung noch weiter forcieren. Da die Basis-Infrastruktur bereits die Standards 802.11a und 802.11g unterstützt, überlegt man nun, auch die Clients mit dieser wesentlich schnelleren Technik auszustatten. Weiters möchte man die vom Hardware-Hersteller angebotene proprietäre Lösung der Datensicherheit durch eine standardkonforme Lösung ersetzen, da die Daten - nicht zuletzt durch den Erfolg der Firma - an Brisanz gewinnen. Technische Details der Umsetzung Verwendet wurden Orinoco/Proxim-AP-2000-Geräte als Access-Points. In einem klassischen Frequenzaufteilungsplan wurden 3 überlappungsfreie Kanäle im 2,4 GHz-Band ausgewählt und die APs so eingestellt, dass sich auch an den Randbereichen keine Interferenzen der Signale ergeben. Für den Umstieg auf 802.11g müssen lediglich entsprechende AP-Kits in die AP-2000 eingebaut und die Clients mit 802.11g-tauglichen WLAN-Karten ausgerüstet werden. Da die Reichweite bei 802.11g in der Praxis leider nicht ganz so hoch ist wie bei 802.11b, müssen eventuell ein oder zwei weitere APs pro Stockwerk platziert werden, um die Ausstrahlung aller Räumlichkeiten zu gewährleisten. Weiters erfolgt ein aktives Monitoring durch das Avalaris-WLAN-MRTG-System, welches unter anderem Signalqualität und Übertragungsbandbreite ständig aufzeichnet und grafisch zur Verfügung stellt. Sicherheitslösung Angriffe von War-drivern müssen in diesem Fall nicht befürchtet werden, da die Abstrahlungsradien so bemessen wurden, dass außerhalb des Gebäudes kein brauchbares Signal mehr empfangen werden kann. Außerdem steht das Firmengebäude auf einem geschützten Industrie-Terrain, das man nur über Identitätskontrolle betreten kann. Darüber hinaus wurden die üblichen WLAN- und netzwerktechnischen Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um ein nicht authorisiertes Anmelden zu verhindern. Lesen Sie dazu auch "Flächendeckend WLAN" - einen Presseartikel über den WLAN-Einsatz bei igeneon. |