Lösungen

Bemusterungssoftware Elk-Fertighäuser

Die Bemusterungssoftware von Elk ist ein Beispiel für eine auf Javatechnologie basierende Webapplikation. Diese erleichtert den Bemusterern die Zusammenstellung der Artikel für das zukünftige Fertigteilhaus ihrer Kunden. Die Applikation wird im Frontend auf einem ThinClient betrieben und kann sowohl vom IE, als auch von Mozilla aus gestartet werden. Der ThinClient verbindet sich über WaveLAN-Technologie zum Backend der Applikation. Dieses bilden Apache Tomcat, ein Servlet-Container und eine Oracle-Datenbank. Diese Komponenten sind natürlich austauschbar, d.h. es kann zum Beispiel anstelle einer Oracle-Datenbank genauso eine MySQL-Datenbank im Hintergrund laufen.

Die Datenbank enthält alle zur Bemusterung notwendigen Daten. Der Servlet-Container wiederum ist für die Generierung der entsprechenden HTML-Seiten zuständig. Diese HTML-Seiten sind das Ergebnis, welches der User im Browser angezeigt bekommt.

Der wesentliche Vorteil für die Bemusterer und Kunden liegt darin, dass das System die Dimension des Fertigteilhauses kennt, und somit beispielsweise die Anzahl der Fliesen inklusive Verschnitt eines bestimmten Raumes selbstständig berechnen kann. Für den Bemusterer bedeutet dies eine Arbeitsersparnis und für den Kunden mehr Komfort beim Bauen bis hin zum Einrichten des Hauses.

Die Entwicklung der Webapplikation erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden Elk. Es fanden mehrere Besprechungen hinsichtlich des Designs, der Clickflows, Funktionalitäten und technischer Möglichkeiten statt. Das Design, Layout, sowie der Clickflow wurden anhand eines Prototyps entworfen und in Absprache mit dem Kunden verfeinert. Der Prototyp diente in weiterer Folge als Basis für die Ausprogrammierung der Applikation. Die Applikation selbst wurde in Java geschrieben.

Im Laufe des Projekts kristallisierten sich dann auch noch speziellere Wünsche, wie Ausdruck der Auftragsliste im PDF-Format, heraus. Um dies zu ermöglichen kam FOP (Formatting Objects Processor), ein relativ junges Open-Source-Projekt von Apache zum Einsatz. Zur Generierung eines PDF-Files benötigt der FOP-Prozessor als Input ein aus FO-Definitionen bestehendes File. Diese sogenannten FO-Definitionen sind Teil des W3C-Standards (World Wide Web Consortium). Neben Apaches FOP gibt es auch noch kommerzielle Produkte wie beispielsweise RenderX am Markt.

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