Glossar
  • A-Link
    Hyperlink in WinHelp und HTML-Help, bei dem von einem Anker aus mehrere Textstellen angesprungen werden können (1:n-Beziehung). Im Gegensatz zum K-Link werden die verwendeten Stichworte nicht in den Index der WinHelp-Datei aufgenommen.
  • AAAA-Record
    Spezieller Eintrag eines DNS-Servers, der die IPv6-Adresse eines Hosts enthält.
  • Account
    Der Account ist die Zugangsberechtigung zu einem Computer, einer Mailbox oder einem Online-Dienst. Der Account besteht zumindest aus einem Benutzernamen und einem persönlichen Passwort.
  • ACL
    Eine Access Control List bezeichnet eine Zuordnung von Netzwerkdiensten zu Rechnern, die diese Dienste nutzen dürfen.
  • ACME
    Platzhalter für den Namen einer imaginären Firma, die Produkte zweifelhafter Qualität herstellt.
  • Acrobat
    Eine Software von Adobe, die mit PDF-Dateien umgehen kann.
  • Adresse
    Methode, um eine bestimmte Person auf einem bestimmten Host zu spezifizieren. Besteht i.d.R. aus der Benutzerkennung, einer Bezeichnung des Hosts und verschiedenen Sonderzeichen. Sehr verbreitet ist die Domain-Adressierung, die sich immer mehr durchsetzt (z.B. sven-ola@commando.de). Die Adresse nach dem Prinzip der Domain-Adressierung wird meistens als eMail-Adresse bezeichnet.
  • ADSL
    Die Asymmetric Digital Subscriber Line ist eine Variante des DSL, bei der upstream mit geringerer Datenrate (640 KBit/s) als downstream (bis 9 MBit/s) gearbeitet wird.
  • AFAIK
    Jargon: As far as I know, dt. "Soviel ich weiß".
  • Agent
    Ein Agent ist ein Programm, das einen Auftrag annimmt und diesen selbständig ausführt. Siehe auch: Bot
  • AGP
    Der Accelerated Graphics Port ist ein Interface für die Ansteuerung von speziellen Grafik-Karten. Dabei sollen bis zu 266 MByte/s bzw. 533 MByte/s im 2x-Modus erreichbar sein.
  • AGt
    Dieses kryptische Kürzel steht für Anschaltgerät.
  • AKA
    AKA steht für Also known as. Auch Alias. Hier: eine weitere Adresse, unter der der gleiche User bzw. die gleiche Site bekannt ist.
  • Alias
    Ein Name, üblicherweise kurz und einfach zu merken, der in einen anderen Namen übersetzt werden kann, der oft lang und schwer zu merken ist.
  • Alpha-Version
    Vorabversion einer Software, die noch nicht den vollen Funktionsumfang hat. Siehe auch: Beta-Version
  • Alphakanal
    Nicht sichtbarer Farbkanal in Rastergrafiken mit 32-Bit, der für Transparenz und Ülagerungen verwendet wird.
  • AltaVista
    Beliebter Suchservice im Internet, in englischer Sprache und auch in deutscher Sprache verfügbar. Siehe auch: Lycos, Yahoo
  • AM
    AM bezeichnet eine öffentliche Nachricht (allgemeine Mail) in einem Netz. In der Funktechnik steht AM für Amplituden-Modulation.
  • AMI
    Der Alternate-Mark-Inversion-Code ist ein Verfahren zur Datenübertragung im ISDN. "0"-Bits werden mit einem elektrisch neutralen Potenzial dargestellt, während "1"-Bits abwechselnd als positives oder negatives Potenzial dargestellt werden. Auf diese Weise wird ein technisch erforderliches Taktsignal in den Informationsfluss integriert. Siehe auch: HDB3, PCM
  • analog
    Eine analoge Größe kann unendlich viele Zustände annehmen. So kann z.B. das Ausgangssignal eines Mikrofons einen beliebigen Spannungspegel annehmen. Siehe auch: digital
  • animated GIF
    Eine Variante des Grafikformats GIF, bei der mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert sind. Diese können dann in einer filmähnlichen Abfolge angezeigt werden.
  • ANIS
    Kein Gewürz, sondern die Abkürzung für Analoger Anschluss an ISDN-Vermittlungsstelle.
  • anisochrone Verbindung
    Siehe: asynchrone Verbindung
  • Anker
    Syntaktische HTML-Struktur, die Hyperlinks realisiert.
  • Anlagenanschluss
    Telefonanschluss, an dem im Euro-ISDN eine Telefonanlage betrieben werden kann. Im nationalen ISDN heißt der Anlagenanschluss "Punkt-zu-Punkt-Konfiguration". Siehe auch: Mehrgeräteanschluss
  • anonymous FTP
    Siehe: FTP
  • anonymous uucp
    Ein Account auf einer Site, die den UUCP-Mechanismus frei zugänglich macht. Meist für Downloads von PD-Software, Textdokumenten, Programmlistings und ähnlichem.
  • ANSI
    ANSI steht für American National Standards Institute und bezeichnet das amerikanische Normungsinstitut, das mit dem DIN-Institut vergleichbar ist. Normiert alles, von der Programmiersprache bis zum Fahrradhelm. Oft auch für ANSI-Terminalemulation verwendet.
  • Answer
    Modem-Betriebsart. Gegenstück zum Originate-Modus.
  • Antialiasing
    Rechnerisches Verfahren, das bei niedrigaufgelöster Bildschirmdarstellung von Rastergrafiken und Buchstaben unschöne, treppenartige Kanten zu entschärfen hilft und die Auflösung erhöht. Dies erfolgt durch das Errechnen von Farbverläufen zwischen der Objekt- und der Hintergrundfarbe. Siehe auch:Dithering
  • Anycast
    Adressierungsart von IP-Paketen, die mit dem IPng eingeführt werden soll. Ähnlich dem Multicast, werden dabei einem IP-Paket mehrere Empfängeradressen mitgegeben. Das Paket wird dann an denjenigen Empfänger gesendet, der sich im Netz möglichst nahe am Sender befindet. Siehe auch: Broadcast, Unicast
  • AOL
    America Online, kommerzieller Online-Dienst mit Einwahlknoten in aller Welt, vorwiegend natürlich in den USA.
  • Apache
    Ein UNIX-Web-Server, der bei über der Hälfte aller Sites eingesetzt wird. Apache ist Freeware und basiert auf dem NCSA-Web-Server. Es waren so viele Patches der NCSA-Software im Umlauf, dass sich der Name Apache daraus ergab.
  • API
    Das Application Programming Interface ist eine dokumentierte Software-Schnittstelle, mit deren Hilfe ein Programm die Funktionen eines anderen Programms nutzen kann.
  • Applet
    Bezeichnung für ein kleines (Unter-)Programm. In einer Web-Seite kann ein Java-Applet oder ein ActiveX-Control eingebaut werden. Dieses Applet wird dann vom Server geladen und auf dem Klientenrechner ausgeführt.
  • AppleTalk
    AppleTalk sind Kommunikationsprotokolle für den Apple-Macintosh-Rechner. Die Protokolle orientieren sich am OSI-Referenzmodell und ermöglichen so den Zugriff und die Erweiterung auf alternative Protokolle. AppleTalk unterstützt Ethernet, Token Ring und ArcNet. Es kann im Verbund mit NetBIOS, TCP/IP und DECnet in einem Netzwerk betrieben werden. Fast alle Macintosh-Rechner haben eine Schnittstelle zu LocalTalk, dem Verkabelungssystem von Apple.
  • Archie
    Ein Service, der es erlaubt, Dateien auf FTP-Servern zu finden. Archie-Server suchen nach Datei- oder Verzeichnisnamen, von denen man wenigstens einen Teil schon kennen muss.
  • Area
    Dieser Begriff aus dem FidoNet bezeichnet eine Gruppe / Newsgroup / Brett. Eine Area ist ein Diskussionsforum oder Aufbewahrungsbereich von Programmen und Daten zu einem bestimmten Thema.
  • ARP
    Das Address Resolution Protocol ist eine Methode, um Internet-Adressen in MAC-Adressen (Ethernet-Adressen) umzuwandeln.
  • ARPA
    Advanced Research Projects Agency. Heute DARPA genannt, die US-Behörde, die im Auftrag des DoD (amerik. Verteidigungsministerium) das ARPAnet gegründet hat.
  • ARPAnet
    Ein paketvermitteltes Netz aus den frühen 70ern. Der "Großvater" des heutigen Internet. ARPAnet wurde im Juni 1990 aufgelöst.
  • Artikel
    Dieser Begriff stammt aus dem Usenet: Ein Artikel im Zeitungssinn, der für die Netzöffentlichkeit bestimmt ist, und in einer Newsgroup, einer Area oder einem Brett gepostet wird. Steht im Gegensatz zu einer persönlichen Mail, die an einen einzelnen Adressaten gerichtet ist. Persönliche Nachrichten werden im Usenet als PMs/Netmails bezeichnet.
  • ASAP
    Jargon: As Soon As Possible, dt. "So schnell wie möglich!"
  • ASCII
    American Standard Code for Information Interchange, amerikanischer Zeichencode. Ursprünglich eine Zeichenkodierung mit 7 Bits. Da z.B. deutsche Umlaute in diesem Zeichencode nicht vorhanden sind, gibt es immer wieder Probleme beim Austausch von Nachrichten oder Texten mit Zeichen, die nicht im ASCII definiert sind. Es gibt viele Varianten eines ASCII-Codes mit 8 Bits, von denen die am weitesten verbreiteten Formen die Kodierung nach IBM-PC-ASCII, nach Roman-8 (HP-Drucker) und nach Windows-Zeichensatz sein dürften. Versuche einer 8-Bit-Normung unternahmen u.a. IBM und Microsoft mit den DOS-Codepages und auch die ISO.
  • AT-Befehlssatz
    Kommandosprache zur Modem-Ansteuerung. Siehe auch: Hayes-Befehlssatz
  • ATM
    Der Asynchronous Transfer Mode ist eine Technologie zur Datenübertragung mit hohen Bandbreiten (155 MBit und mehr). Im ATM kann durch Verwendung kleiner Datenpakete, sogenannter Cells, benötigte Bandbreite dynamisch angefordert werden.
  • Attachment
    An eine eMail angehängtes Binary, das mitversendet wird. Da nur ASCII-Daten übertragen werden können, werden die Binaries vorher mittels MIME, UUEncode oder Binhex umgewandelt. Probleme entstehen, wenn der Provider oder Online-Dienst große eMails ablehnt oder in mehrere kleine eMails aufteilt.
  • Attribut
    Ein Attribut qualifiziert die Eigenschaften eines HTML-Tags, z.B.

    .

  • AU
    Von der Firma Sun definiertes Audioformat.
  • Auditing
    Englisch für "Überwachung": die Kontrolle des Netzwerks und des Umgangs der Anwender mit diesem Medium.
  • Authenticode
    Ein Ansatz der Firma Microsoft, ActiveX-Objekte mit Hilfe von Verschlüsselungsverfahren zu authentifizieren. Im Gegensatz zu Java-Applets unterliegen ActiveX-Objekte nämlich keinen Beschränkungen und können so z.B. Viren oder andere unangenehme Begleiterscheinungen enthalten bzw. hervorrufen. Deswegen sollte jedes ActiveX-Objekt eine digitale Unterschrift des Programmierers enthalten, damit sichergestellt ist, dass das geladene Objekt noch im Originalzustand ist.
  • Avatar
    Ein Avatar ist die Repräsentation einer natürlichen Person in einer VRML-Welt, die für mehrere Besucher ausgelegt ist. Der Avatar wird für andere Benutzer einer MUVR an derjenigen Position in die VRML-Welt eingezeichnet, an der sich der zugeordnete Benutzer gerade befindet.
  • AVI
    Audio Video Interleaved, ein von Microsoft eingeführter Standard für Audio- und Videodaten. AVI-Dateien sind eine spezielle Implementation des RIFF-Dateiformats. Sie können recht unterschiedliche Daten enthalten, für die das passende CODEC installiert sein muss.
  • AWT
    Der Abstract Window Toolkit ist eine Java-Bibliothek, die eine auf allen Rechnern gleiche Schnittstelle zum Betriebssystem realisiert.
  • B-Kanal
    Ein B-Kanal enthält die Nutzdaten einer ISDN-Verbindung, z.B. die Sprache beim Telefonieren. Jeder ISDN-Basisanschluss hat zwei B-Kanäle, wobei mit jedem B-Kanal eine eigene Verbindung aufgebaut werden kann. Mit jedem B-Kanal können genau 64.000 Bit/s bzw. 62,5 KBit/s übertragen werden. Siehe auch: D-Kanal, S0, S2M
  • Backbone
    Im Mail-Bereich meist ein zentraler Rechner, der in der Lage ist, alle Mail-Adressen entweder aufzulösen (also eine Route bzw. einen Weg zu einer Adresse zu finden) oder definitiv festzustellen, dass es sich um eine ungültige Adresse handelt. Backbones sind meist größere Rechner mit Internet-Anschluss, Domain-Name-Server und all.all-Newsgroups. Den Backbone eines Netzes bilden mehrere solche Rechner, die über besonders schnelle Übertragungswege miteinander verbunden sind. Man unterscheidet stern- und ringförmige Backbone-Netze. Mit zunehmender Größe des Internets nimmt jedoch die Wahrscheinlichkeit einer relativ 'wilden' Topologie zu. Die Backbones der deutschen ISPs haben im allgemeinen eine Bandbreite von mindestens 2 Mbps, während der wichtigste US-Backbone mit 43 Mbps arbeitet und die US-Staaten untereinander verbindet.
    up
  • Backup
    Ein Backup ist eine technische Einrichtung oder eine Maßnahme, auf die im Notfall zurückgegriffen werden kann. Insbesondere die regelmäßige Kopie aller Datenbestände auf ein anderes Speichermedium wird als Backup bezeichnet.
  • Bandbreite
    Unter Bandbreite wird in der DFÜ die Frequenzbandbreite des Telefons bezeichnet. Damit ist die Größe des Frequenzbereiches gemeint, der über Telefon übertragen werden kann. Bei einem Frequenzbereich von typisch 300 bis 3400 Hz ist die Bandbreite 3100 Hz. Da die Grenzbereiche teilweise abgeschwächt werden (Dämpfung), sind etwa 3000 Hz nutzbar. Unter optimalen Bedingungen kann die Bandbreite auch größer sein.
  • Banner
    Englisch für "Werbeband", eine auf einer Web-Seite integrierte Grafik, die oft mit einem Hyperlink hinterlegt ist. Zur Auswertung des Zielgruppenverhaltens sind diese Links fast immer mit einem Protokollmechanismus zur Erfassung von AdClicks ausgestattet.
  • Basisanschluss
    Ein ISDN-Anschluss, der zwei B-Kanäle und einen D-Kanal umfasst. Die Telekom bietet Basisanschlüsse im Euro-ISDN in den Konfigurationen Mehrgeräteanschluss und Anlagenanschluss an. Siehe auch: Primärmultiplexanschluss
  • Batch
    Batch bedeutet soviel wie "Stapel". Dieser Begriff stammt aus der Steinzeit der Datenverarbeitung, als Programmanweisungen noch auf Lochkarten kodiert waren, die zusammen einen Stapel bildeten. Eine Liste von Anforderungen, die in einer vorgegebenen Reihenfolge abgearbeitet werden, z.B. eine Liste zu übertragender Dateien, eine Liste zu verarbeitender Mails oder News, eine Liste abzuarbeitender Systembefehle.
  • Baudrate
    Die Baudrate gibt die Anzahl der Zustände des übertragenen Signals pro Sekunde an. Die Baudrate (auch Schrittgeschwindigkeit) wird in der Einheit Baud gemessen. Multipliziert man die Anzahl der Bits pro Zustand mit der Baudrate, so erhält man die Bitrate. Nur wenn die Anzahl der Zustände genau zwei ist (das heißt mit einem Zustand genau ein Bit codiert wird), ist die Baudrate gleich der Bitrate. Bei V.22bis wird bei einer Baudrate von 600 Baud mit jedem der sechzehn Zustände ein Nibble (4 Bit gleichzeitig) codiert. Insgesamt werden 4*600=2400 Bit/s übertragen. Die Bitrate ist also 2400 Bit/s.
  • Baustein
    Deutsche Bezeichnung für einen Chip oder ein Elektronik-Modul. Der Baustein als technologisches Gesamtkonzept wurde von Ole Kirk Christiansen erfunden, dessen Erfindungen auch heute noch jedem Ingenieur ein Begiff sind.
  • BBN
    Bolt, Beranek and Newman Systems and Technologies Corporation. Betreibt das NOC des ARPAnet, die NICs von NSFnet und CSnet sowie den Zentralrechner des CSnet.
  • BBR
    Der Backbone-Ring bezeichnet die Serverstruktur zur Verteilung der Echomail, die seit Mitte Oktober '90 im deutschen FidoNet benutzt wird. Aufgrund persönlicher Differenzen zwischen zwei Fraktionen ins Leben gerufen.
  • BBS
    Bulletin Board System. Der amerikanische Begriff für das, was im Deutschen fälschlicherweise Mailbox genannt wird. Ein BBS besteht aus den Mailboxen der Benutzer (deren Postfächer) und den Bulletin Boards, den Brettern. Sein Betreiber ist der SysOp (System Operator).
  • BCC
    Blind Carbon Copy, Kopien einer Mail an weitere Empfänger, von denen dem Empfänger aber nichts mitgeteilt wird. Siehe auch: CC
  • BDC
    Backup Domain Controller: Ein Domain-Controller, der für einen PDC einspringt, wenn dieser ausfällt.
  • Bell103
    Amerikanisches Übertragungsprotokoll mit 300 Bit/s, ähnlich V.21.
  • Bell201
    Amerikanisches Übertragungsprotokoll mit 1.200 Bit/s, ähnlich V.26.
  • Bell212A
    Amerikanisches Übertragungsprotokoll mit 1.200 Bit/s, ähnlich V.22.
  • Bells and whistles
    Englisch für "Glocken und Pfeifen", Beschreibung für Software, die "alles kann".
  • BelWü
    Landesforschungsnetz von Baden-Württemberg, 1987 gegründet. Das erste große IP-Netz in Deutschland. In Baden-Württemberg hat BelWü eine Art Monopolstellung als Provider.
  • Benutzerkennung
    Der Name, mit dem der Benutzer sich dem Computersystem gegenüber identifiziert. Auch Benutzername. Dies kann ein Realname, ein Pseudonym oder eine Abkürzung sein.
  • Beta-Version
    Version einer Software, die vor dem Verkauf an ein ausgewähltes Publikum verteilt wird, so daß noch vorhandene Fehler in diesem Feldtest gefunden werden. Im Gegensatz zur Alpha-Version sollen vor dem Verkauf keine neuen Funktionen mehr programmiert werden.
  • BIGFON
    Breitbandiges Integriertes Glasfaser-Ortsnetz.
  • Bimodem
    bidirektionales Übertragungsprotokoll. Arbeitet im Gegensatz zu den üblichen Protokollen wie Kermit, X-Modem, Z-Modem in beide Richtungen gleichzeitig. Während der laufenden Übertragung kann auf Kosten der Geschwindigkeit gechattet (denglisch: "geschwatzt") werden. Es können während der Übertragung noch weitere Dateien zur anschließenden Übertragung bereitgestellt werden. Nur auf IBM-kompatiblen Rechnern verfügbar. Maximale Blockgröße 4KB. Sehr hoher Datendurchsatz (fast 100%).
  • Binary
    Mit UUEncode oder MIME in Binärdaten umgewandelte Bilder, Software oder andere Daten. Binaries können per eMail oder in Newsgroups übertragen werden.
  • BIND
    Der Berkeley Internet Name Domain-Daemon ist die am weitesten verbreitete Implementation eines DNS-Servers.
  • Bindery
    In Novell-Netware-Servern bis Version 3.12 verwendete Datenbank, in der Informationen über Benutzer, Paßwörter und Zugriffsrechte gespeichert werden.
  • Binhex
    BINary HEXadecimal, eine Methode der Dateikonvertierung auf Apple Macintosh-Rechnern. Siehe auch:Attachment, UUEncode, MIME
  • Bit
    Binary digIT, kleinste Informationseinheit in der Computertechnik. Die Information eines Bits ist 0 oder 1. Alle Daten setzen sich aus Bits zusammen.
  • bit bucket
    Universeller Daten-Mülleimer, nimmt die herausfallenden Bits einer Schiebe-Operation des Prozessors auf. An diesem geheimnisvollen Ort (UNIX: /dev/null) verschwinden nur die allerwichtigsten News und eMails.
  • Bitmap
    Andere Bezeichnung für eine Rastergrafik.
  • BITNET
    Because It's Time NETwork. Ein universitäres Computernetz, das ursprünglich aus IBM-Großrechnern mit VMS-Betriebssystem bestand, die über 9600 bps-Standleitungen verbunden waren. Vor relativ kurzer Zeit wurde BITNET mit dem CSnet (Computer+Science Network), einem weiterem universitären Netz, zum CREN (The Corporation for Research and Educational Networking) verschmolzen. Basis sind immer noch IBM-eigene Transportprotokolle. Das europäische Pendant ist das EARN.
  • Bitrate
    Anzahl der übertragenen Bits pro Sekunde (übertragungsgeschwindigkeit). Gemessen wird in Bit/s oder bps. Die Bitrate ist nur in Sonderfällen mit der Baudrate identisch!
  • BLOB
    Ein Binary Large Object ist normalerweise zu groß, um es über das Internet zu transferieren. Im Datenbankjargon sind BLOBs größere Datenblöcke, die an einen Datensatz angehängt werden können.
  • Blue Ribbon
    Symbol der Free Speech Campaign der EFF im Internet. Die Free Speech Campaign tritt für eine freie, das heißt vollkommen unzensierte, Veröffentlichung im Internet ein. Siehe auch:CDA
  • Blue Screen
    Als Blue Screen wird ein besonders schlimmer Programm- oder Systemfehler bezeichnet. Viele Betriebssysteme zeigen solche Fehler ganzseitig auf blauem Hintergrund an.
  • BOB
    Der Bag of Bits bezeichnet in Zusammenhang mit ESD das Produkt bzw. die verschlüsselte Datei, die im Internet transportiert wird.
  • Body
    Der Body ist die eigentliche Nachricht, ohne die Zustellungsinformationen wie Header und Envelope.
  • BoF
    Birds Of a Feather sind Veranstaltungen des IETF, bei denen neue Ideen, Protokolle oder Formate initiiert werden.
  • bogo
    bogo von bogus, englisch für "unecht". Vorsilbe für einige computerspezifische Ausdrücke, z.B. Bogometer oder Bogomips, die anzeigt, daß es sich nicht um das Original handelt.
  • Bookmark
    Englisch für "Lesezeichen". Mit der Bookmark-Funktion merkt sich der Surfer eine interessante Adresse in seinem Browser.
  • BOOTP
    Das Bootstrap Protocol dient dazu, Rechnern, die ihr Betriebssystem über ein Netzwerk laden, eine Netzwerkadresse zuzuordnen. Siehe auch:DHCP
  • BossNode
    (FidoNet) Die Mailbox, die für einen Point die Nachrichten sammelt und auf Abruf bereitstellt.
  • Bot
    Kurz für "Robot", bezeichnet ein Programm, das einen Auftrag annimmt und dann recht selbstständig ausführt. Im Prinzip dasselbe wie ein Agent, nur daß die Konnotation mehr Selbständigkeit suggeriert.
  • Bounce
    Automatisch generierte Fehlermeldung als Antwort auf eine falsche oder ungültige eMail.
  • bps
    Englisch für "bit per second". Siehe auch:Bitrate
  • Brett
    Begriff für ein Diskussionsforum in deutschsprachigen Mailboxen. Entspricht Gruppe, Newsgroup oder Area in anderen Netzen. Der Begriff Brett wird insbesondere im Z-Netz und im MagicNet benutzt.
  • Bridge
    Bridges verbinden Netzwerke miteinander. Sie arbeiten auf der Schicht 2 (Data-Link-Layer) des OSI-Modells, transportieren also Datenpakete, ohne sie auszuwerten.
  • Browser
    Englisch für "to browse = grasen, schmökern". Software, die es gestattet, von Servern im Internet Informationen abzurufen. Die Browser-Software muß jeweils das auf dem Server genutzte Datenformat unterstützen.
  • BTW
    By The Way, dt. "übrigens...".
  • BTX
    Bildschirmtext, auch Datex-J oder T-Online. Service der Telekom für die Telekommunikation über Telefonnetz. BTX unterscheidet zwischen Anbietern (meist werbetreibende Unternehmen) und Benutzern (die Teilnehmer, die die Angebote bezahlen sollen). BTX ist in Deutschland recht weit verbreitet und wird seine Benutzerzahlen wohl aufgrund der viel zu guten Werbefeldzüge der Post noch steigern können.
  • Bulletin Board
    Englisch für "Brett".
  • Bus
    Allgemeine Bezeichnung für eine Datenleitung, an der mehrere Empfänger/Sender angeschlossen sind.
  • Byte
    Datenblock aus 8 Bits, es sind Zahlen von 0 bis 255 darstellbar. 1024 Bytes faßt man zu einem KByte (Kilo...) zusammen.
  • C++
    In den Computersprachen C und C++ sind viele bekannte Betriebssysteme und Programme, z.B. Windows, Navigator, geschrieben worden.
  • CA
    Die Certificate Authority ist eine zentrale Vergabe-Instanz für digitale Verschlüsselungen. Siehe auch:digitale Signatur
  • Cache
    Ein Zwischenspeicher zwischen langsamen und schnellen Einheiten, in dem häufig benötigte Daten abgelegt werden. Ein Cache wird zur Reduzierung von Zugriffszeiten verwendet.
  • Call Center
    Zentrale Rufnummer, unter der ein externer Dienstleister gegen Bezahlung eine Hotline oder einen anderen Service anbietet. Siehe auch:CTI
  • Callback
    Eine Möglichkeit, die Sicherheit von RAS zu erhöhen, indem der angerufene Server zurückruft. Diese Methode geht davon aus, daß es schwierig ist, sich in Telefon-Vermittlungsstellen einzuschalten.
  • CALS
    Auf dem Computer-aided Acquisition and Logistics Support-System des DoD beruht eine Anzahl von Standardisierungen, die in SGML-Dokumenten Anwendung finden. So fand z.B. die CALS-Tabellenspezifikation Eingang in den HTML-Standard.
  • CAPI
    Die Common Application Programming Interface ist eine in Deutschland gebräuchliche Programmierschnittstelle für die herstellerunabhängige ISDN-Ansteuerung.
  • Carrier
    Trägersignal, das von Akustikkopplern und Modems zur Erkennung von Sender und Empfänger gesendet wird.
  • CBT
    Als Computer Based Training werden Programme und Systeme bezeichnet, die das Lernen am PC ermöglichen sollen.
  • CC
    Carbon Copy, englisch für "Durchschlag". Kopie einer Mail an weitere Empfänger. Die Nachricht muß nur einmal geschrieben werden und wird dann durch das Mail-Transportsystem an die einzelnen Empfänger verteilt. Siehe auch:BCC
  • CCITT
    Comite Consultatif International Telephonique et Telegraphique, ein internationales Normungsgremium für Telefon und Telegraphie, an dem Vertreter von Post, Industrie und Wissenschaft aus 159 Ländern teilnehmen. Heute heißt dieses Komitee ITU-T.
  • CD-MO
    Die Compact Disk Magneto Optical ist eine variante der CD-ROM, die öfter beschrieben werden kann. Sie wird nur noch selten eingesetzt.
  • CD-ROM
    Das Compact Disc Read Only Memory ist ein optischer Datenspeicher, der maximal 680 MByte Daten enthalten kann. Durch die allgemein akzeptierte Normung des Aufzeichnungs- und des Dateiformats (ISO-9660) kann eine CD-ROM auf vielen Rechnersystemen genutzt werden.
  • CD-WO
    Die Compact Disk Write Once ist eine einmal beschreibbare CD-ROM, auf die mit heute handelsüblichen Brenngeräten Daten geschrieben werden können. Siehe auch:Orange Book
  • CDA
    Der Communications Decency Act ist ein umstrittenes Gesetz, das 1996 in den USA in Kraft trat. Dieses von Senator James Exon initiierte Gesetz stellte den Gebrauch von "indecent language", dt. "ungebührlich, unanständig", unter empfindliche Strafe. Das Gesetz wurde durch Grundsatzurteile des U.S. Supreme Court zum Teil außer Kraft gesetzt bzw. entschärft. Siehe auch:Blue Ribbon
  • CEPT
    Comite Europeen des Postes et Telecommunications, Konferenz der Fernmeldeverwaltungen, die u.a. den nach ihr benannten BTX-Darstellungsstandard erarbeitet hat.
  • CERN
    Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire, ein Forschungsinstitut für Teilchenphysik in der Schweiz. Dieses Institut ist "verantwortlich" für den explosionsartig anwachsenden Datenverkehr im Internet, da hier das WWW erfunden wurde. Die 1989 begonnene Entwicklung des WWW war ursprünglich dazu gedacht, Forschungsinformationen besser verteilen zu können. 1992 entließ CERN das erste WWW-Anzeigeprogramm/Server-Gespann in die Internet-öffentlichkeit, was sogleich zu einem fast schon unheimlichen Internet-Hype der Marketing-Strategen führte. Endlich bunte Bilder fürs Volk, statt dröger Texte für Wissenschaftler! Durch die weitere Unterstützung von Presse, Funk und Fernsehen wurden bereits etablierte Online-Dienste vom Markt gefegt... ;-)
  • CERT
    Die Organisation Computer Emergency Response Team kümmert sich um Datensicherheit im Internet.
  • CFD
    Call For Discussion, dt. "Aufruf zur Diskussion" (Usenet).
  • CFO
    Call For Opinion, dt. "Aufruf zu einer Meinungsumfrage" (Usenet).
  • CFV
    Call For Vote, dt. "Aufruf zur Abstimmung" (Usenet).
  • CGI
    Common Gateway Interface. Eine Schnittstelle zwischen WWW-Servern und Skripts oder Programmen, die Benutzerantworten auf HTML-Formulare erzeugen. Üblicherweise befinden sich CGI-Programme in einem speziellen Verzeichnis des HTTP-Servers, das von außen nicht ohne weiteres eingesehen werden kann. Spezielle URLs (z.B. http://cgi-bin/tuwas?aktion=laufen) rufen ein solches CGI-Programm auf, welches eine HTML-Antwortseite auf die Anfrage generiert und an das Anzeigeprogramm sendet. Siehe auch:cgi-bin, GET, POST
  • cgi-bin
    Gebräuchlicher Verzeichnisname für CGI-Erweiterungen von Web-Servern. Oft wird der Cache eines Proxy-Servers ausgeschaltet, wenn eine URL diese Zeichenfolge enthält. Siehe auch:htbin
  • CGM
    Das Computer Graphics Metafile soll es ermöglichen, Vektorgrafiken zwischen den verschiedenen Rechnersystemen portabel zu machen. Siehe auch:EMF, WMF
  • CHAP
    Das Challenge Handshake Authentification Protocol ist eine sicherere Variante des PAP, das für die Authentifizierung von Verbindungen mittels PPP eingesetzt wird. Ein Server sendet dabei eine (zufällige) Bytesequenz, die der Klient dann mit einem gemeinsamen Paßwort verknüpft und zurücksendet. Zusätzlich kann diese Authentifizierung während der Verbindung öfter verlangt werden, um zu verhindern, daß jemand sich einfach nach der Authentifizierung in die Leitung einschalten kann. Genau wie bei PAP kann auch der Klient vom Server eine Authentifizierung verlangen.
  • Chat
    "Unterhaltung", die über Tastatur und Bildschirm geführt wird. Chats mit nur zwei Partnern werden oft auch als Talk bezeichnet.
  • chatten
    Online-Unterhaltung zwischen (mindestens) zwei Usern mit Hilfe einer Mailbox. Bezeichnet hauptsächlich die Unterhaltung zwischen SysOp und User.
  • CIDR
    Das Classless Inter-Domain Routing erlaubt es, IP-Adressen in größeren oder anderen Gruppen zusammenzufassen als die bisherigen Netzklassen. Durch die Einführung von CIDR wurden die Backbone-Router des Internets entlastet, die andernfalls die Last der schnell wachsenden Verwaltungsinformationen nicht mehr effizient bewältigt hätten.
  • CIFS
    Über das Common Internet File System sollen nach den Vorstellungen (und Gerüchten ;-) der Firma Microsoft in Zukunft Dateiübertragungen im Internet bzw. in Intranets stattfinden. Mit diversen Erweiterungen gegenüber den bisherigen Protokollen SMB, NFS, FTP und HTTP soll sich dieser neue Standard behaupten. Siehe auch:WebNFS
  • CinePak
    Ein CODEC für AVI-Dateien, ursprünglich für QuickTime entwickelt. CinePak ist der am häufigsten eingesetzte CODEC, weil er bei etwas besserer Qualität weniger CPU-Zeit als Indeo benötigt.
  • CIS
    Diese Abkürzung steht für CompuServe Information Service und ist der von CompuServe betriebene Online-Service (das, was oft mit CompuServe gemeint wird). Von anderen Netzen aus sind die CIS-Teilnehmer unter usernummer1.unsernummer2@compuserve.com erreichbar. Der Kundendienst ist unter 70006,101 (70006.101@compuserve.com) erreichbar. Derzeit hat CIS ca. 2,2 Millionen Teilnehmer, davon sind rund 100.000 deutschsprachig.
  • clickable Image
    Eine Inline-Abbildung auf einer HTML-Seite mit sensitiven Flächen. Wird ein Punkt des Bildes per Mausklick angewählt, werden die Koordinaten an den WWW-Server zurückgegeben und dort von einem CGI-Programm ausgewertet.
  • Client
    Siehe: Klient
  • Client/Server
    Eine Technologie, bei der Datenbanken zentral auf einem Server verwaltet werden. Klienten können Datenbanken über genormte Protokolle wie SQL oder ODBC abfragen.
  • Clipper-Chip
    In den USA geplanter Verschlüsselungsbaustein, der sich nicht durchgesetzt hat. Der Clipper-Chip sollte in alle Telefone und Computer eingebaut werden und alle Nachrichten vor der Übertragung verschlüsseln. Dieser Baustein war vor allen Dingen deswegen umstritten, weil für die Verschlüsselung eine Hintertür vorgesehen war, die von der NSA und dem US-Finanzministerium genutzt werden konnte.
  • CLUT
    Eine Color Lookup Table ist eine Tabelle der verwendeten Farben in indizierten Rastergrafiken.
  • CMYK
    Cyan, Magenta, Yellow, blacK bezeichnet das subtraktive Farbmodell beim Papierdruck. Das K wurde als Buchstabe gewählt, um eine Verwechslung mit dem B aus RGB zu vermeiden. Siehe auch:Rastergrafik
  • CODEC
    Coder/Decoder, eine Einrichtung zur Wandlung von analogen in digitale Signale und umgekehrt.
  • Neuerdings auch als Compressor/Decompressor interpretiert, z.B. in Zusammenhang mit ActiveMovie. Siehe auch:AVI, CinePak, Indeo
    Das Component Object Model ist ein Software-Standard der Firma Microsoft, mit dessen Hilfe die Kommunikation zwischen Prozessen und Programmen realisiert werden kann. COM definiert dazu eine objektorientierte Schnittstelle, mit der ein Programm oder eine Software-Komponente Dienste zur Verfügung stellt. Dieser Standard soll dazu beitragen, Software-Entwicklung durch den Einsatz von Komponenten Dritter zu vereinfachen. Siehe auch:DCOM, OLE, OCX, ActiveX
  • Common Log Format
    ASCII-Datei, in der die Zugriffe auf einen Web-Server mitgespeichert werden. Das Aufzeichnungsformat der ersten NCSA-Web-Server hat sich als Standard etabliert.
  • Compressed HTML
    Ein Standard der Firma Microsoft, der es ermöglicht, die Seiten einer ganzen Site bzw. Online-Hilfe in einer Datei abzulegen. Zusätzlich sind Informationen wie z.B. Fenstergröße, Inhaltsverzeichnis und Volltextindex in einer CHM-Datei abgelegt. Compressed HTML ist Teil des HTML Help-Systems von Microsoft. Siehe auch:ITS
  • CompuServe
    Betreiberfirma des kommerziellen Online-Informationssystems CIS. CIS ist eine Mischung aus eigenen Newsgroups, Chat, Datenbanken usw. Von anderen Netzen aus sind die CIS-Teilnehmer unter usernummer1.unsernummer2@compuserve.com erreichbar. CompuServe gehört zur HR Block Company, die unter dem Kürzel HRB an der New Yorker Börse notiert wird.
  • Content Provider
    Eine Firma, die Inhalte und Informationen im Online-Bereich anbietet. Siehe auch:IPP, ISP und PoP
  • Cookie
    Ein Cookie ist eine Information, die ein Web-Server bei einem Klientenprogramm ablegt. Damit lassen sich Zustände speichern, so daß ein Benutzer bei einem späteren Besuch seine gewohnte Umgebung vorfindet. Cookies haben üblicherweise ein "Verfallsdatum", nach denen sie gelöscht werden. Zu Sicherheit werden die Informationen eines Cookies nur an den Web-Server zurückgegeben, der den Cookie ursprünglich angelegt hat.
  • CORBA
    Kurz für Common Object Request Broker Architecture. Standard, der die Kommunikation zwischen Objekten und Programmen regelt. Plattformunabhängige Version der OLE- Schnittstelle unter Windows.
  • CR
    Carriage Return = Wagenrücklauf, auch das Return-Zeichen wird als CR bezeichnet.
  • Cracker
    Jargon: Jemand, der sich in böser Absicht unautorisierten Zugriff auf ein Rechnersystem verschafft. Siehe auch:Hacker
  • Crashmail
    Begriff aus dem FidoNet. Bezeichnung für eine persönliche Nachricht an einen User, die vom System direkt an das Empfängersystem ausgeliefert wird.
  • CRC
    Cyclic Redundancy Check, Prüfsumme, wird in Übertragungsprotokollen verwendet. Üblich sind 16Bit-lange oder 32Bit-lange Varianten, kurz: CRC-16 und CRC-32. Eine CRC stellt den Rest aus einer Polynomdivision dar. Implementationen sind allgemein als Quelltext erhältlich.
  • CREN
    Computer Research and Education Network. Entstand aus dem Zusammenschluß von BITNET und CSnet.
  • Crippleware
    Bezeichnung einer nicht funktionstüchtigen Demo-Version einer Software, die unter der (falschen) Bezeichung "Shareware" verteilt wird.
  • Crossposting
    Versenden eines News-Artikels in mehrere Newsgroups durch Angeben mehrerer Gruppen, z. B. Newsgroups: de.group1,de.group2. Der Artikel wird dabei nur einmal in die angegebenen Newsgroups übertragen. Crosspostings sind im Usenet nicht gern gesehen, da sie Newsgroups unnötig "aufblähen". Deshalb sollten auch Newbies genau überlegen, welcher Newsgroup sie ihre Fragen thematisch zuordnen und auf Crosspostings verzichten. Außerhalb von News muß ein crossgeposteter Artikel oft mehrmals übertragen werden, einmal je Gruppe. So funktioniert dies zumindest im Usenet/Internet. Im MausNet, FidoNet, Z-Netz usw. werden auch manuell in verschiedene Gruppen / Areas / Bretter gepostete Texte als Crossposting bezeichnet -- und auch dort sind sie nicht gerne gesehen.
  • CSLIP
    Das Compressed Serial Line Protocol ist eine Variante des SLIP-Protokolls. Datenpakete können mit einem Komprimierungsverfahren, der Van Jacobsen Header Compression, schneller übertragen werden. Kurze Datenpakete werden dabei bis auf 3 Byte verkürzt. Technische Angaben zur VJ-compression finden sich in RFC 1441.
  • CSMA
    Carrier Sense Multiple Access, ein Verfahren, das es in Netzwerken erlaubt, mehrere Stationen an nur einer Netzwerkleitung zu betreiben (z.B. CheaperNet).
  • CSnet
    Computer Science Network. Ein großes Computernetz, hauptsächlich in den USA, aber auch mit internationalen Verbindungen. 1981 von der NSF als Forschungs- und Entwicklungsnetz gegründet. CSnet-Sites sind heute Universitäten, Forschungseinrichtungen und einige Firmen. Heute mit dem BITNET zum CREN verschmolzen.
  • CSS
    Cascading Style Sheets ist ein Standard zur Beschreibung der Layouteigenschaften von HTML-Dokumenten. Diese Layout-Beschreibungssprache soll den Konflikt zwischen der Strukturorientiertheit von HTML-Dokumenten und den Layout-Wünschen der Web-Autoren lösen. Siehe auch:CSS2, DSSSL, JSSS, XSL
  • CSS2
    Cascading Style Sheets Level 2 ist eine CSS-Erweiterung, mit der unter anderem verschiedene Ausgabeformate von Dokumenten (z.B. Anweisungen für das Umsetzen in Braille-Schrift oder für die Vertonung) angegeben werden können.
  • CTI
    Mit der Computer Telephone Integration können Services wie POTS oder FAX vom Rechner aus gesteuert oder gar komplett übernommen werden. Dabei werden z.B. Funktionen einer bereits vorhandenen TK-Anlage von einem Arbeitsplatz-Rechner aus angesteuert. Siehe auch:Call Center, TAPI
  • CTS
    Clear To Send, Sendebereitschaft, Signal der V.24-Schnittstelle.
  • CU-SeeMe
    Ein im Internet verbreitetes Programm für Videokonferenzen. Bezeichnet gleichzeitig das dafür genutzte Protokoll.
  • Cyberpunk
    Ursprünglich von den Science-fiction- Autoren William Gibson und Bruce Sterling erfundene Subkultur. Die Protagonisten ihrer Romane agieren in einer überindustrialisierten und mittels Datennetzen virtualisierten Gesellschaft.
  • Cyberspace
    Von William Gibson erfundener Begriff für die Welt hinter dem Bildschirm. Erstmals erwähnt in NEUROMANCER, © 1984 William Gibson; © 1987 W. Heyne Verlag, München.
  • D-Kanal
    Auf einem D-Kanal werden im ISDN die Steuerinformationen, wie Verbindungsaufbau und -abbau, zwischen Endgerät und Vermittlungsstelle ausgetauscht.
  • DAA
    Data Access Arrangement, das Interface des Modems zur Telefonleitung.
  • DAC
    Ein Digital to Analog Converter ist ein Baustein, der digitale Zahlenwerte in ein analoges Ausgangssignal wandelt.
  • Daemon
    Ein UNIX-Prozess, der im Hintergrund abläuft und ferngesteuerte Befehle abwartet. Typische Daemons sind Mailer, Printer oder httpd (HTTP-Daemon). Spätestens bei einer fehlgeleiteten eMail bekommen Sie Kontakt mit einem Mailer-Daemon, wenn er Ihnen die nicht ausgelieferte eMail zurücksendet.
  • DAP
    Mit dem Directory Access Protocol kann von einem Klienten auf einen X.500-Server zugegriffen werden.
  • DARPA
    Defense Advanced Research Projects Agency. Nachfolger der ARPA.
  • DAT
    Digital Audio Tape, ein Speichermedium für Musik und Daten. Auf ein DAT-Band passen 2 GByte oder 4 GByte, je nach Medium.
  • Datagram
    Ein Paket von Daten, das genügend Informationen enthält, um von einem Host zum anderen durch ein Datennetz übermittelt zu werden.
  • Datei
    Eine Sammlung von gleichen oder ähnlichen Informationen, die bei der Speicherung auf einem Datenträger als Einheit betrachtet wird. Eine Datei hat immer einen Namen, unter der sie angesprochen werden kann, sowie eine Typzuordnung. Siehe auch:MIME, Extension
  • Datenleitungen
    Datenleitungen sind: Telefonnetz, Datex-L-Netz, Datex-P-Netz, DMDINET, Fernschreibnetz.
  • Datex
    DATa EXchange. Deutsches Datennetz. Die Variante Datex-L ist leitungsvermittelt, während Datex-P paketvermittelt ist. Heute wird fast nur noch Datex-P verwendet. Es basiert auf der X.25-Norm des CCITT.
  • Datex-J
    Mit Datex-J wird der Übergang zwischen Telefonnetz und Datex-P für das Massenpublikum erschlossen. Über Datex-J sind zum Ortstarif Verbindungen zu Online-Datenbanken und Online-Diensten wie BTX und CompuServe möglich.
  • Datex-L
    Leitungsvermitteltes Datenübertragungsnetz der Telekom.
  • Datex-P
    DATa EXchange in Packets. Dieser Dienst der Telekom folgt dem Standard X.25. Die Daten mehrerer Teilnehmer werden gleichzeitig und getrennt in kleinen Einheiten (Paketen) über das Netz übertragen.
  • Datex-P20I
    Der Multifunktionszugang Datex-P20I erlaubt es, über ISDN in Datex-P einzuwählen. Voraussetzung ist, daß die ISDN-Karte die verschiedenen Übertragungsraten angleichen kann.
  • DAU
    Kurz für Dümmster Anzunehmender User, oft als Synonym für Anfänger benutzt.
  • DBCS
    Ein Double Byte Character Set ist ein Zeichensatz, der zwei Byte zur Darstellung aller Zeichen nutzt. Siehe auch:Unicode
  • DBMS
    Ein Datenbank-Managementsystem ist eine Software, mit der Informationen organisiert, gespeichert und abgerufen werden können. Siehe auch:RDBMS, ODBC, SQL
  • DCD
    Data Carrier Detect, Empfangssignal-Pegel, Signal der V.24-Schnittstelle.
  • DCE
    Data Circuit-terminating Equipment, eine von zwei möglichen Konfigurationen einer V.24-Schnittstelle. Eine DCE kann immer nur direkt mit einer DTE verbunden werden. Für eine Verbindung DCE-DCE oder DTE-DTE muß ein Kabeladapter oder Spezialkabel (Nullmodem) verwendet werden.
  • DCOM
    Das Distributed Component Object Model ist eine Variante des Software-Standards COM, mit dem Dienste einer Software via Netzwerk zur Verfügung gestellt werden können. DCOM verwendet zur Realisierung RPC, um die Netzwerk-Verbindungen herzustellen. Siehe auch:ActiveX, OCX
  • DDE
    Dynamic Data Exchange, ein Standard der Firma Microsoft zur Informationsübermittlung zwischen Programmen. Auch als NetDDE in einem NetBIOS-Netzwerk verfügbar.
  • DDN
    Defense Data Network. Vom DoD gegründetes und betriebenes TCP/IP-Netz. Besteht aus den Teilnetzen MILnet, DRI, DISnet, SCInet und WINCS.
  • DECT
    Der Digital European Cordless Telephone-Standard ist ein Standard für digitale schnurlose Telefone. Zwischen mehreren Handgeräten können kostenlos interne Gespräche geführt werden. Telefone nach DECT haben eine höhere Abhörsicherheit als analoge schnurlose Telefone.
  • Default Gateway
    Derjenige Rechner, der alle Pakete erhält, die nicht an Rechner im lokalen Netz adressiert sind.
  • Delimiter
    Englisch für "Abgrenzung", speziell zu interpretierendes Zeichen in Dokumenten oder Befehlszeilen.
  • DFü
    Datenfernübertragung zwischen zwei Datenverarbeitungsanlagen, die geographisch voneinander getrennt sind. Eine Datenverarbeitungsanlage sendet ihre Daten über eine Schnittstelle (Interface) zu einem DFü-Gerät (Modem), wo die Daten aufbereitet und über eine Datenleitung dem DFü-Gerät der empfangenden Datenverarbeitungsanlage übermittelt werden, das die Signale wieder für die empfangende Station anpaßt.
  • DHCP
    Das Dynamic Host Configuration Protocol dient dazu, Klientenrechnern automatisch eine z.Zt. nicht benutzte IP-Adresse aus einem Adress-Pool zuzuordnen. Auch andere Informationen, wie der Name der Domain, das Standard-Gateway und die zuständigen DNS-Server können dem Klienten übergeben werden. Siehe auch:BOOTP, dynamische IP
  • DHTML
    HTML-Dokumente, die mit Hilfe von Script-Sprachen ihr Aussehen oder ihren Inhalt ändern können. Alle angezeigten Elemente können dabei manipuliert, ein- oder ausgeblendet werden. Leider sind die Dynamic HTML-Implementationen des Navigators und des Explorers nicht untereinander kompatibel, da sie unterschiedliche Script-Sprachen verwenden. Siehe auch:CSS, DOM, JSSS, VBScript
  • Dialup
    Englisch für "Anwählen": Ein Verfahren, bei dem ein Router oder ein Gateway eine Verbindung erst bei Bedarf per Modem oder ISDN aufbauen. Wird die Verbindung eine Zeit lang nicht mehr benötigt, wird sie wieder abgebaut. Siehe auch:Spoofing
  • Digest
    (Internet) Eine Art Zeitschrift aus mehreren Artikeln mit vorangestelltem Inhaltsverzeichnis; wird meistens von einem Moderator erstellt. Das Inhaltsverzeichnis kann von manchen Newsreadern automatisch ausgewertet werden.
  • digital
    Eine digitale Größe kann Aussagen über Vorgänge nur im Rahmen einer begrenzten Wertemenge machen. Das Ausgangssignal eines Mikrofons, das digitalisiert wurde, läßt eine Darstellung mit den Zahlen -128 bis +127 zu. Siehe auch:analog
  • digitale Signatur
    Mit einer Public-Key-Verschlüsselung kann ein Autor seine Werke unterschreiben. Jedermann kann mit dem öffentlichem Schlüssel des Autors die Echtheit von Werk und Unterschrift prüfen. Leider wird diese Prüfung von Gerichten noch nicht als Beweismittel anerkannt. Siehe auch:PGP
  • DIN66020
    Norm zur seriellen Schnittstelle. Siehe auch:V.24
  • DIS
    Kurz für Draft International Standard, ein Text der zur Standardisierung bei der ISO eingereicht wird.
  • DISnet
    Defense Integrated Secure Network, militärisches Subnetz des DDN.
  • Dithering
    Eine Technik, die durch die Streuung von Punkten vorhandener Farben die Farbtiefe einer Rastergrafik erhöht. Dies geht zu Lasten der Auflösung. Gegenteil: Antialiasing
  • DNS
    Das Domain Name System setzt die Klartextnamen von Computern in IP-Adressen um und umgekehrt. Siehe auch:Domain, Domain-Adressierung
  • DNS-Spoofing
    Sicherheitsrisiko in IP-Netzen: Mit einem Trick ist es möglich, daß die Antwort auf eine DNS-Anfrage von einem Angreifer vorgetäuscht wird. Für eine Zugangskontrolle oder eine Authentifizierung sollte daher keine DNS-Abfrage eingesetzt werden. Siehe auch:Firewall, Spoofing
  • DoD
    Department of Defense, das US-amerikanische Verteidigungsministerium.
  • DOM
    Mit dem Document Object Model wird eine HTML-Seite in einer baumartigen Struktur abgebildet. In DHTML-Dokumenten wird diese Struktur mittels Script-Anweisungen verändert, um z.B. graphische Effekte oder interaktive Inhalte darzustellen.
  • Domain
    Eine gewisse Anzahl von Hosts, die unter einem gemeinsamen Namen zusammengefaßt sind. Sowohl ein einzelner Host kann eine Domain sein, als auch ein ganzes Netz. So gehören alle Rechner mit dem Namensende .de zur Toplevel-Domain Deutschland.
  • Domain-Adressierung
    Eine Methode zur Adressierung von elektronischer Post. Wie bei einer Postanschrift wird eine Aufzählung immer enger gefaßter Bereiche angelegt. Und wie bei der Postanschrift ist die logische Reihenfolge umgekehrt wie die Lesereihenfolge: Die Anschrift wird von unten nach oben verarbeitet, die Domain-Adresse von rechts nach links. Eine Domain-Adresse könnte z.B. lauten: emma@sol.cs.uni-sb.de; diese Adresse wird von rechts nach links interpretiert. Also de für Deutschland. An dieser ersten Stelle sind als Toplevel-Domain die zweibuchstabigen ISO-Länderkürzel üblich. Vor allem in den Vereinigten Staaten (aber eben nicht nur dort) werden jedoch auch andere Kürzel verwendet, z.B. com, edu, mil, org etc. An nächster Stelle kommt die Secondlevel-Domain. Sie bezeichnet in der Regel eine Organisation oder eine Region, hier ist es die Universität Saarbrücken. An dritter Stelle (diese ist schon optional) kann nun eine weitere Unterteilung stehen, hier ist es cs für Computer Science, also der Fachbereich Informatik. Die nächste Domain ist hier der Hostname. Vor dem Hostnamen steht die Benutzerkennung, getrennt durch ein "@" (At-Zeichen (ät)). Das "@" ist eine Abkürzung für das englische "at" (an, bei, in). Eine Domain-Adresse kann allgemein aus mindestens zwei bis zu beliebig vielen Domains bestehen.
  • Downlink
    im FidoNet übliche Bezeichnung für ein System, das innerhalb einer hierarchischen Netzstruktur einem anderen System untergeordnet ist.
  • Download
    Das "Herunterladen" einer Datei von fernen Rechnern auf den eigenen mit Hilfe eines Übertragungsprotokolls. Der umgekehrte Vorgang heißt Upload.
  • Downsizing
    Das Umsetzen von bestehenden Soft- und Hardware-Lösungen der Großrechner-EDV auf kostengünstigere Computersysteme.
  • Downstream
    Der Datenfluß vom Server oder Provider zum Klienten oder Kunden. Siehe auch:Upstream
  • DRI
    Defense Research Internet. Militärisches Subnetz des DDN und Nachfolger des ARPAnet.
  • DSL
    Eine Digital Subscript Line ist eine Verbindungstechnik, mit der über kurze Entfernungen (ca. 5 Km) Daten mit bis zu 6 Mbps (Download) bzw. 0,6 Mbps (Upload) übertragen werden können. Bei allen Varianten dieser Technik (ADSL, HDSL, SDSL) werden spezielle Modems an Kupferdraht-Standleitungen betrieben.
  • DSR
    Data Set Ready, Betriebsbereitschaft, Signal der V.24-Schnittstelle.
  • DSS1
    Bezeichnung des D-Kanal-Protokolls zwischen Endgerät und Vermittlung im Euro-ISDN.
  • DSSSL
    Die Document Style Semantics and Specification Language ist ein Standard, mit dem das Layout von SGML-Dokumenten beschrieben wird. Siehe auch:CSS, XML
  • DTD
    Die Document Type Definition ist eine formale Definition, wie ein SGML-Dokument strukturiert ist. So ist z.B. ein HTML-Dokument ein Dokument, das nach einer ganz bestimmten DTD aufgebaut ist, also den formalen Ansprüchen einer DTD entspricht.
  • DTE
    Data Terminal Equipment, eine von zwei möglichen Konfigurationen einer V.24-Schnittstelle. Das Gegenstück zu DCE.
  • DTMF
    Dualtone Multi-Frequency, Tonfrequenzwählsystem. Siehe auch:MFV
  • DTP
    Unter Desktop Publishing versteht man Layout und Druckvorbereitung von Dokumenten mit Hilfe des PCs (Computersatz).
  • DTR
    Data Terminal Ready, Endgerät betriebsbereit, Signal der V.24-Schnittstelle.
  • DüE
    Datenübertragungseinrichtung, alte Abkürzung für DCE.
  • DVD
    Digital Versatile Disc, designierter Nachfolger der CD-ROM. Wird derzeit in erster Linie für Videodaten eingesetzt.
  • Dynamic Branding
    Bezeichnung für das dynamische Verändern des Produkts während des Downloads, z.B. um das Logo des Wiederverkäufers oder die zuständige Helpdesk-Adresse zu integrieren. Siehe auch:ESD, IEAK
  • Dynamic Fonts
    Siehe: TrueDoc
  • Dynamic HTML
    Siehe: DHTML
  • e-Zine
    Elektronisches Magazin im WWW. Das bekannteste e-Zine ist HotWired, es gibt aber noch viele andere.
  • EARN
    European Academic Research Network. Der europäische Teil des BITNET. Der deutsche Teil des EARN ist inzwischen ins WiN abgewandert.
  • EasyNet
    Hauseigenes Netzwerk der Digital Equipment Corporation. Siehe auch:DECnet
  • EAZ
    Als Endgeräteauswahl-Kennziffer wird im nationalen ISDN nach 1TR6 die letzte Ziffer einer Telefonnummer bezeichnet. Sie dient dazu, bestimmte Endgeräte gezielt anzuwählen. Siehe auch:MSN
  • EBCDIC
    Extended Binary Coded Decimal Interchange Code. IBM-eigener Code für Zeichen. So umständlich, wie er klingt: aufeinanderfolgende Zeichen haben nicht immer aufeinanderfolgende Codes. Ein Dinosaurier. Hoffentlich bald ausgestorben.
  • EC
    Siehe: eCommerce
  • ECash
    Electronic Cash, elektronische Bezahlung über spezielle Dienstleister, die in der Regel ein Konto für ihre Kunden führen. Siehe auch:JECF, SET, eCommerce
  • ECC
    Mit einem zusätzlich zu den Originalinformationen gespeicherten Error Correction Code können im Fehlerfall Daten restauriert werden.
  • Echokorrektur
    Beide Modems senden gleichzeitig auf derselben Frequenz. Da aber jedes Modem weiß, was es gerade gesendet hat, kann es aus dem Frequenzgemisch seine Signale herausfiltern und so die Daten der Gegenstelle ermitteln. Bei Satellitenverbindungen kann das eigene Echo jedoch bis zu zwei Sekunden Laufzeit haben. Oft mischen sich auch noch mehrere Echos mit verschiedenen Laufzeiten. Deshalb ist das Echokorrektur-Verfahren ziemlich aufwendig. Wird z.B. bei V.32 verwendet.
  • Echomail
    Begriff aus dem FidoNet. Eine Echomail ist eine eMail an mehrere Benutzer, sie kann sowohl an einen User oder an Alladressiert sein.
  • Echounterdrückung
    Ausfiltern des Echos.
  • ECM
    Der Error Correction Mode ist ein Verfahren zur Korrektur von Übertragungsfehlern in Faxgeräten oder Modems.
  • eCommerce
    Electronic Commerce bezeichnet die Realisierung von (kommerziellen) Geschäftsprozessen im Internet. Dieser allgemeine Begriff umfaßt alle kommerziellen Internet- Nutzungsarten von der eMail bis zum vollautomatischen web-gestützten Waren-Distributionssystem.
  • ECRC
    Das European Computer-Industry Research Center ist einer der großen ISPs in Deutschland. Siehe auch:INXS
  • EDIFACT
    Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport nach ISO 9735 ist ein Standard zum Austausch von Katalogen, Angebots- und Bestandsinformationen zwischen Firmen.
  • EFF
    Die Electronic Frontier Foundation ist eine Stiftung, die sich um soziale und rechtliche Belange des Internet kümmert. Siehe auch:Blue Ribbon
  • EIA
    Electronic Industries Association. Amerikanische Vereinigung der Elektronikindustrie, die u.a. auch Standards für Datenkommunikation herausgibt (z.B. RS-232-C).
  • eierlegende Wollmilchsau
    Computerjargon. Bezeichnung für ein Programm, welches so viele (überflüssige) Funktionen hat, daß es entweder nicht realisierbar oder nicht benutzbar ist. Auch für Geräte mit entsprechenden Eigenschaften verwendet.
  • eMail
    Electronic Mail, eine persönliche Nachricht an einen anderen Benutzer. Siehe auch:Mail
  • Embedded Fonts
    Möglichkeit, benutzerdefinierte Fonts für die Anzeige von Web-Seiten zu verwenden. Embedded Fonts werden dabei nicht auf dem Benutzersystem installiert, sondern für den temporären Gebrauch auf der jeweiligen Site vorgehalten. Um Copyright-Probleme zu lösen, sind die Fontdaten mit der URL der Web-Seiten verknüpft, die sie verwenden dürfen. Siehe auch:OpenType, TrueDoc
  • Embedding
    Englisch für "Einbettung", gemeint ist das Einbinden von Dokumenten anderer Programme, z.B. Bildern, Texten oder Videos, in ein Dokument. Siehe auch:OLE
  • Emoticon
    Siehe: Smiley
  • EMSI
    Elektronic Mail Standard Identification, das im FidoNet am häufigsten verwendete Verbindungsprotokoll. Dieses Protokoll dient zum Austausch von Benutzerkennung, Paßwort etc. Es hat gegenüber älteren Protokollen den Vorteil, daß auch AKA-Adressen ausgetauscht werden können. Nach erfolgreichem EMSI-Handshake wird ein Übertragungsprotokoll gestartet, meist eine Z-Modem-Variante mit 8-k-Blöcken.
  • Entity
    Ein Symbol oder Zeichen, das im Standard-Zeichensatz von HTML-Dokumenten nicht enthalten ist. Beispiel: ß wird durch ß ausgedrückt.
  • Envelope
    Envelope heißt wörtlich Briefumschlag. In einigen Netzen enthalten Mails neben Header und Body eine zusätzliche Information über den tatsächlichen Absender und Empfänger der Mail. So steht z.B. bei weitergeleiteten Mails der Originalabsender im Header und der weiterleitende Absender im Envelope. Die Verwendung von Envelopes ist notwendig, wenn der Header beim Transport der Mail nicht verändert werden darf.
  • EPS
    Eine Encapsulated PostScript-Datei enthält eine Vektorgrafik in Form von PostScript-Anweisungen. Zusatzinformationen (PostScript-Kommentare) wie z.B. Bounding-Box (Größe der Grafik), Seitenanzahl und genutzte Fonts ermöglichen die Einbindung in andere Dokumente. Eine Vorschaugrafik mit niedriger Auflösung in den Formaten PICT, TIFF oder WMF kann ebenfalls Bestandteil einer EPS-Datei sein.
  • Erlang
    Maß für die Auslastung einer Daten- oder Telefonleitung zur Hauptverkehrszeit. Wenn Sie etwa die Hälfte des Tages im Internet surfen, haben Sie eine Leitungsauslastung von 0,5 Erlang.
  • Escapen
    Codieren von unerlaubten Zeichen mittels eines reservierten Steuerzeichens (Escape-Zeichen). Solche Verfahren werden z.B. von Gateways bei der Konvertierung von Adressen oder von Übertragungsprotokollen zur Übertragung von Zeichen verwendet, die in der darunterliegenden Übertragungsebene nicht zulässig sind. Beim Empfänger müssen Escape-Zeichen erkannt und die Daten wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgewandelt werden. Dadurch erhöht sich sowohl der Aufwand auf Empfänger- und Senderseite wie auch das zu übertragende Datenvolumen.
  • ESD
    Electronic Software Distribution bezeichnet Marketing, Verteilung und Verkauf von Software über das Internet. Für die Transportsicherung werden dabei Verschlüsselungstechniken wie Authenticode oder DES verwendet.
  • Ethernet
    Verbreitete Technik zum Vernetzen von Rechnern in einem LAN. Die häufig eingesetzte Variante CheaperNet oder Thinwire-Ethernet arbeitet mit 10 Mbps. Siehe auch:CSMA
  • ETSI
    Das European Telecommunications Standards Institute ist das europäische Pedant zum ITU-T.
  • ETX
    Steuerzeichen zum Signalisieren des Eingabeendes (Software-Handshake), wird mit ACK beantwortet.
  • EULA
    Das End User License Agreement ist ein Vertrag, dem ein Benutzer vor dem Einsatz einer Software zustimmen soll. Üblicherweise wird darin der Haftungsausschluß des Herstellers und die zeitweise überlassung des Nutzungsrechts an der Software (die dem Hersteller gehört) bestimmt.
  • EUnet
    European UNIX Network. Der europäische Teil des Internet. Bietet mit InterEUnet auch IP-Dienste an.
  • Euro-Filetransfer
    Kommunikationsprotokoll für den Austausch von Dateien zwischen zwei Rechnern über ISDN.
  • Euro-ISDN
    In Europa standardisiertes ISDN, beruhend auf dem D-Kanal-Protokoll DSS1. Ältere Endgeräte für das nationale deutsche ISDN mit dem D-Kanal-Protokoll 1TR6 funktionieren nicht an einem Euro-ISDN-Anschluß.
  • EUUG
    European UNIX Users Group.
  • Explorer
    Der Internet-Explorer (kurz IE oder MSIE) ist ein Browser, den Microsoft aus einer Version von Mosaic entwickelt hat. Ab der Version 3.0 gilt er als ernstzunehmender Konkurrent des Navigators von Netscape.
  • Extension
    Endung eines Dateinamens, z.B. DATEI.DOC. Diese Endung wird in Dateisystemen, die keine Typinformationen für Dateien speichern können, für die Zuordnung von Dateien und Programmen verwendet. Im Internet wird häufig eine Zuordnung nach MIME verwendet.
  • Extranet
    Extranet bezeichnet den Intranet-Datentransfer über das Internet. So können weit entfernte Filialen via Extranet verbunden werden. Siehe auch:PPTP, Tunneling, VPN
  • Fallback
    Zurückschalten auf langsamere Geschwindigkeit bei schlechter Leitungsqualität. Manche Übertragungsprotokolle erlauben Fallback auch in kleinen Stufen, andere wie V.32 nur in sehr großen. Etwa dazwischen liegt V.32bis.
  • FAQ
    Frequently Asked Question, englisch für "Häufig gestellte Frage". Bezeichnet eine Sammlung von Antworten zu typischen Anfängerfragen. Oft ein Gemeinschaftswerk mehrerer Autoren.
  • FARnet
    Federation of American Research Networks.
  • FAT
    File Allocation Table, das System mit dem bei DOS- bzw. Windows-PCs Daten auf einer Festplatte gespeichert werden. FAT ist ein sehr uneffizientes und verschwenderisches Format, das auf 64.000 Dateien und 2 GByte begrenzt ist.
  • FCC
    Amerikanische Zulassungsbehörde im Fernmeldewesen. Hat im Gegensatz zu ihrem deutschen äquivalent, dem BZT, vernünftige Zulassungsbedingungen.
  • FDDI
    Das Fiber Distributed Data Interface ist ein Standard zur Datenübertragung mit Fiberglas- Leitungen, mit dem bis zu 100 Mbps erreicht werden.
  • Feed
    News-mäßiger "Ernährer" einer Reihe anderer Sites. Der Feed spoolt die Artikel für seine Links. Siehe auch:Spooling
  • File
    Englisch für "Datei".
  • Finger
    Finger ist ein Service von UNIX-Rechnern, mit dem aktive Benutzer eines Rechners ermittelt werden können. Wegen diverser Sicherheitslücken ist dieser Service häufig gesperrt.
  • Firewall
    Englisch für "Feuerschutzwand": Hard- oder Software, die den Datenfluß zwischen einem öffentlichen und einem privaten Netz kontrolliert und gegen unberechtigte Zugriffe schützt. Im Internet oft als Proxy-Server realisiert.
  • Flame
    Das öffentliche oder private "Anmeckern" (flamen, anflamen) eines anderen Users wegen einer seiner Bemerkungen, die der Flamer nicht teilt. Nicht selten mit ironischen oder sarkastischen Untertönen. Flames werden gerne und häufig mißverstanden.
  • Flash ROM
    Ein ROM-Baustein,
  • Follow-up
    Antwort auf einen Artikel an alle. Ein Follow-up ist auch ein Artikel. Auch als Kommentar bezeichnet.
  • foo
    Ein im Internet gern verwendeter Platzhalter für bestimmte Ausdrücke in Beispielen. Kommt etwa in einer Erläuterung einer eMail-Adresse in der Form foo@foobar.com vor.
  • Formular
    Eine Möglichkeit, vom Benutzer auszufüllende Dialogelemente in Web-Seiten einzubauen. Der Inhalt eines solchen Formulars kann einem Server zur Beantwortung gesendet werden.
  • FOSSIL
    Fido/Opus/SEAdog Standard Interface Layer. Ein auf IBM-kompatiblen Rechnern üblicher Gerätetreiber für serielle Schnittstellen, mit Ursprung im FidoNet.
  • FQDN
    Fully Qualified Domain Name. Der Idealfall der Domain-Adressierung. Ein FQDN hat einen Eintrag für jede Stufe von Domains, vom einzelnen Host bis zur Toplevel-Domain. Oft betreibt eine Organisation jedoch einen organisatorischen "Gateway" auf einer höheren Domain, so daß ein FQDN nicht notwendig ist, um eine bestimmte Person zu adressieren. Statt emma@sol.cs.uni-sb.de genügt so auch emma@cs.uni-sb.de. Bei kleineren Organisationen könnte u.U. die Secondlevel Domain bereits ausreichen.
  • Frame
    Aufteilung der Darstellungsfläche eines Browsers in mehrere voneinander abhängige Teilflächen. Frames sind eine nicht-standardisierte Erweiterung des HTML-Codes, sondern wurden vom Browser-Hersteller Netscape eingeführt. Sie dienen dazu, unterschiedliche Inhalte parallel im Browser-Fenster darzustellen.
  • FrameRelay
    Leistungsstarkes Übertragungsprotokoll, das X.25 ablösen soll.
  • Freeware
    Software, die nichts kostet. Aus diesem Grunde übernehmen die Autoren oft weder Funktionsgarantie noch Haftung für durch die Nutzung der Software entstehende Schäden. Siehe auch:GNU, Shareware, PD
  • Frontend
    (MausNet) Ein Programm, das den MausTausch automatisiert. Ein Frontend ist eine Art Point-Programm/Offline-Reader.
  • FSC
    Vorschlag für einen technischen FidoNet-Standard, Vorstufe zu FTS.
  • FSK
    Frequency Shift Keying = Frequenzumtastung (Frequenz-Modulation)
  • FTAM
    File Transfer and Management, ein Protokoll der Schicht 7 des OSI-Modells zum Dateitransfer und zur Fernsteuerung.
  • FTP
    File Transfer Protocol. Dateiübertragungsprotokoll zwischen zwei Rechnern. Es wird im weltumspannenden Internet oder in lokalen Netzen eingesetzt, die auf TCP/IP-Basis arbeiten. Anonymous FTP wird von einigen tausend Internet-Rechnern als Möglichkeit zum Dateiabruf angeboten, auch wenn man auf dem entsprechenden Rechner keine Benutzerkennung besitzt. Um per Anonymous FTP Dateien abrufen zu können, ist ein Zugang zum Internet Voraussetzung, der in Europa meistens nur an Universitäten vorhanden war, im Zuge des Internet-Booms und der steigenden Zahl an von Internet-Providern nun aber auch zunehmend Privatpersonen zur Verfügung steht. (im Gegensatz dazu vgl.: UUCP).
  • FTS
    (FidoNet) FidoNet Technical Standard - Festlegung eines (Software-) technischen Vorgangs, der für das gesamte FidoNet Gültigkeit hat.
  • FTSC
    FidoNet Technical Standard Conference. Die Leute, die den FTS erarbeiten.
  • FTZ
    Fernmeldetechnisches Zentralamt. Wachte über die Einhaltung der postinternen Normen, bis es in ZZF (heute BZT) umbenannt wurde. Inzwischen steht FTZ für Forschungs- und Technologiezentrum.
  • full duplex
    Siehe: Vollduplex-Verfahren
  • FYI
    For Your Information. Der rein informative (nicht normative) Teil der RFCs.
  • Gateway
    Ein Gateway bezeichnet den Übergang zwischen zwei Netzen. Ein Gateway-Rechner ist ein spezieller Rechner, der an beide Netze angeschlossen ist. Dabei werden u.U. unterschiedliche Protokolle umgesetzt. Kann auch einen übergang von einem logischen (oft auch rein organisatorischen) Netz zu einem anderen bedeuten, wobei beide das gleiche Protokoll benutzen. So werden z.B. zwei LANs durch einen Gateway verbunden. Alle Nachrichten vom einen ins andere LAN müssen den Gateway-Rechner passieren.
  • GByte
    Kurz für Gigabyte (1024 MByte). Siehe auch:Byte
  • Geek
    Jargon: andere Bezeichnung für Nerd
  • GEnie
    GEnie ist ein kommerzielles Netz von General Electric. Ähnlich wie CompuServe.
  • GET
    Methode des CGI, einem HTTP-Server die Daten eines Formulars zuzusenden. Die Daten werden an die Script-URL nach einem Fragezeichen angehängt; der Server antwortet darauf mit einer Ergebnisseite. Siehe auch:POST
  • GIF
    Graphics Interchange Format: Ein von CompuServe geprägtes Grafikformat, welches Bilder mit bis zu 256 Farben auf ein Minimum an Platzbedarf komprimiert. Eine Variante des Formats, Interlaced-GIF-Dateien, können schon während des Ladevorgangs als grobe Vorschau angezeigt werden. GIF-Dateien eigenen sich besonders für Bilder mit scharfen Farbübergängen (im Gegensatz zu JPEG). Siehe auch:animated GIF, CLUT, Farbwürfel, LZW, PNG, Rastergrafik
  • GIF89a
    Im Gegensatz zur älteren GIF-Variante GIF87a kann bei diesem Format genau eine Farbe als Alphakanal genutzt werden.
  • Global Village
    Englisch für "Globales Dorf", ein unter dem Eindruck des Internet entstandene Metapher, die die schwindenden örtlichen Entfernungen durch die Netzkommunikation beschreibt.
  • GNU
    Steht für GNU's Not UNIX, nicht näher erläuterbares Akronym. Ein Konzept zur Verteilung und Anwendung von UNIX-Freeware, die von der FSF und dem MIT-Mitglied Richard Stallman ins Leben gerufen wurde.
  • Gopher
    Menüorientiertes Suchsystem, um Verzeichnisse und Dokumente im Internet zu finden. Veraltet, ist der "Vorläufer" des WWW.
  • Gopherspace
    Alle über Gopher erreichbaren Inhalte. Siehe auch:Gopher
  • Group
    Englisch für "Gruppe".
  • GroupMail
    (FidoNet) Ein Verfahren, öffentliche Diskussionen sehr fachlich und effizient zu führen. Alle eingegebenen Nachrichten werden zuerst zum GroupMail-Moderator übermittelt, der dann erst entscheidet, welche Nachricht für alle anderen lesbar ist. So werden zum Beispiel mehrfache Antworten auf eine Frage vermieden.
  • Groupware
    Diffus definierter Begriff für Software, die von Benutzergruppen eingesetzt wird. Oft ein ganzes Bündel von Programmen, die u.a. eMail-Funktionen, Datenbank-Zugriffe und Dokumentverteilung realisieren. Laut c't 10/1996 ist die wichtigste Eigenschaft die Synchronisation von unterschiedlichen Kopien von Daten, die Benutzer an verschiedenen Orten abrufen und bearbeiten können. In letzter Zeit ist eine Migration von Groupware-Produkten zu Intranet- Standards zu beobachten.
  • Gruppe
    Eine inhaltliche Einteilung der Artikel im Newssystem. Vergleichbar mit dem Verzeichnis in hierarchischen Dateisystemen. In anderen Netzen auch Brett oder Area.
  • GSM
    Das Global System of Mobile Communication ist ein technischer Standard für die digitale Funktelefonie. In Deutschland werden dazu Frequenzbereiche um 900 Mhz (D1- und D2-Netz) sowie um 1800 Mhz (E-Plus-Netz) eingesetzt. Zusätzlich zur Übertragung von Sprache können in diesen Netzen auch Daten mit 9600 bps übertragen werden. Siehe auch:Modacom, SMS
  • GUI
    Graphical User Interface, Bezeichnung für grafische Benutzeroberflächen.
  • Guru
    Ein Experte für Betriebssysteme, vornehmlich für UNIX. Durch Davorstellen eines Betriebssystemnamens (Novell-Guru, Windows-Guru) qualifizierbar. Gibt üblicherweise sein Wissen freudig an andere weiter.
  • Hack
    Ein kleines Programm oder eine Programmänderung, die schnell und schmutzig erstellt wurde, um ein Problem zu beheben.
  • Hacker
    Jargon: Jemand, der Freude daran entwickelt, sich in komplizierte Programmsysteme einzuarbeiten. Im Gegensatz zum normalen Benutzer, der es vorzieht, nur das funktionale Minimum eines Programms zu erlernen, versucht ein Hacker, die Möglichkeiten eines Programm auszureizen oder gar zu erweitern. Hacker bezeichnen -im Gegensatz zu den Medien- Leute, die versuchen in Rechnersysteme einzudringen, als Cracker.
  • Halbduplex-Verfahren
    Datenübertragung in nur eine Richtung. Soll in beide Richtungen übertragen werden (pseudo-vollduplex), so muß dauernd hin und her geschaltet werden (Ping-Pong-Verfahren).
  • half duplex
    Siehe: Halbduplex-Verfahren
  • Handshake
    Verfahren zur Synchronisation von Dateiübertragungen bei unregelmäßig anfallenden Daten. Der Sender signalisiert, wenn er neue Daten senden kann/möchte und der Empfänger, wenn er neue verarbeiten kann/möchte.
  • Hardware
    Englisch für "Werkzeuge, Eisenwaren", Bezeichnung für alles Dingliche an einem Computersystem. Siehe auch:Software
  • Hardware-Handshake
    Handshake über Signalleitungen. Üblicherweise wird bei V.24 entweder mit CTS/RTS oder mit DTR/DSR signalisiert. Siehe auch:CTS, RTS, DTR, DSR
  • HAT
    Ein Help Authoring Tool ist ein Programm, das die Erstellung von (WinHelp) Online-Hilfen erleichtert.
  • Hayes-Befehlssatz
    Kommandosprache zur Modem-Ansteuerung, die ursprünglich von der Firma Hayes entwickelt wurde. Inzwischen De-facto-Standard in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Alle Befehle beginnen mit AT, daher heißt er auch AT-Befehlssatz. Der Hayes-Befehlssatz ist so weit verbreitet, daß sich der genormte V.25-Standard kaum durchsetzt.
  • HDB3
    Der High Density Bipolar-Code ist eine Weiterentwicklung des AMI-Codes, durch den der Gleichstromanteil auf der Übertragungsleitung verringert wird. Dieser Code wird für die Übertragung bei ISDN-Primärmultiplexanschlüssen verwendet.
  • HDLC
    Das Protokoll High-Level Data Link Control ist ein Übertragungsprotokoll für Datenpakete über serielle Leitungen nach ISO. Dieses Protokoll wird auch bei PPP eingesetzt. Eine Prüfsumme mit 16 Bits sichert dabei die Datenübertragung ab.
  • HDSL
    High data rate DSL, ein Übertragungsverfahren, das mit PCM über Kupferdoppeladern die Übertragung mit 1544 KBit/s (T1) oder mit 2048 KBit/s (E1) realisiert.
  • Header
    Englisch für "Kopf". Der einer Nachricht (Mail, News) vorangestellte Teil, der administrative Informationen enthält. Beispielsweise die Adresse des Absenders, wann die Nachricht abgesandt wurde etc.
  • Helpdesk
    Adresse, Person oder Hilfeseite, an die man sich mit Fragen oder mit der Bitte um Unterstützung (Support) wenden kann.
  • Hit
    Englisch für "Treffer", eine Bezeichnung für einen Informationsabruf von einem Web-Server. Da Web-Seiten, Grafiken und andere Dateien je einen Hit darstellen, geht man in letzter Zeit dazu über, die Beliebtheit von Web-Seiten in Visits (Besuche) oder PageViews (Seitenabrufe) anzugeben. Siehe auch:AdClick
  • HMD
    In einem Head Mounted Display vermitteln zwei kleine LCD-Bildschirme einen räumlichen Eindruck z.B. einer VRML-Welt. Zusätzliche Sensoren können dabei die Kopfbewegungen des Betrachters auswerten und einen noch realeren Eindruck vermitteln.
  • Homepage
    Englisch für "Heimatseite". Homepages von Firmen sind oft unter einer eigenen Domain-Adresse erreichbar, Privatiers und Hobbyisten finden sich oft unter einer User-URL, z.B. http://www.snafu.de/~clauma.
  • Hop
    Eine von mehreren Dateiübertragungen, die in einem Datennetz nötig sind, um eine Nachricht von Punkt A zu Punkt B zu übermitteln. "Ein Artikel ist über 5 Hops gelaufen" bedeutet, daß eine Nachricht über fünf News-Server (zum Beispiel Mailboxen) gewandert ist, bis sie am Ziel war, und damit also fünf Hüpfer ('Hops') gemacht hat. Der Ausdruck wird auch verwendet, um den Sprung eines Datenpaketes von einem Router zu einem anderen zu bezeichnen.
  • Host
    Allgemein Rechner oder Server (auf dem in der Regel irgendwelche Dienste für Benutzer bereitgestellt werden). Oft gebraucht für den Rechner, zu dem man eine Datenverbindung aufgebaut hat.
  • Hosting
    Auch houseing, bezeichnet die Möglichkeit, einen eigenen Rechner bei einem Provider aufzustellen. Dies spart die Gebühren für die sonst nötige Standleitung.
  • HotJava
    Name eines Browsers von Sun Microsystems, der in Java geschriebene Applets ausführen kann. Mittlerweile sind auch andere Browser java-fähig.
  • Hotline
    Telefonnummer, unter der der Kunden-Support oder der Service einer Firma erreicht werden kann.
  • HotWired
    HotWired ist der Name des bekanntesten e-Zines.
  • HPGL
    Die Hewlett-Packard Graphics Language ist eine Sprache zur Ansteuerung von Plottern. Wegen ihrer Einfachheit wurde sie zu einer Art "ASCII der Vektorgrafiken".
  • HTA
    HTML Applications sind ein Feature des Microsoft Internet Explorer 5.0, mit dem sich Programme und Benutzeroberflächen in DHTML realisieren lassen. Die Seiten werden ohne die Browser-Oberfläche angezeigt und unterliegen nicht den üblichen Sicherheitsrestriktionen.
  • htbin
    Verzeichnisname, der bei CERN-Servern die CGI-Scripts enthält. Siehe auch:cgi-bin
  • HTML
    HTML ist die Abkürzung für Hypertext Markup Language. Mit Hilfe dieser Sprache ist es möglich, im Internet Dokumente in einer einheitlichen Sprache zu veröffentlichen. Hauptmerkmal dieser Sprache ist u.a. die Möglichkeit, Verbindungen zu anderen HTML-Dokumenten anzugeben, sog. URLs.
  • HTML Help
    Der Nachfolger des Online-Hilfesystems WinHelp. Mit einigen Zusätzen zum Standard HTML, wie das Sitemap-Format, speziellen ActiveX-Controls und Compressed HTML will Microsoft in Zukunft Online-Hilfen mit HTML ermöglichen.
  • HTTP
    Das Hypertext Transfer Protokoll dient im WWW dazu, auf Dokumente und andere MIME-Daten an Zielorten irgendwo im Netz zuzugreifen.
  • HTTPS
    HTTP über SSL. Siehe auch:S-HTTP
  • HUB
    Dt. "Nabe, Zentrum", eine technische Einrichtung, an die mehrere Rechner eines Netzwerks angeschlossen werden, um eine sternförmige, strukturierte Topologie zu realisieren.
  • Hyperlink
    Verweis auf ein anderes Dokument oder eine andere Textstelle in einem Hypertext.
  • Hypermedia
    Elektronische Dokumente, die Verbindungen (Hyperlinks) zu anderen themenverwandten Dokumenten/Informationen enthalten. Hypermedia umfaßt neben (Hyper-) Text auch Grafiken, Bilder und andere Informationsmedien.
  • Hypertext
    Bezeichnung für elektronische Dokumente, die aus einer Vielzahl von Informationsbausteinen (Knoten) und Querverweisen (Hyperlinks) bestehen, die der Leser in nicht-linearer Reihenfolge lesen kann.
  • IAB
    Internet Activities Board. Koordiniert Forschungsarbeiten zum Internet, speziell die Internet-Netzprotokolle. Besteht aus zwei Teilen, der IETF und der IRTF.
  • IANA
    Internet Assigned Numbers Authority. Siehe auch:ISI
  • ICMP
    Das Internet Control Message Protocol ist für den Statusreport und die Fehlerbeseitigung von TCP/IP-Verbindungen zuständig. Programme wie Ping oder Traceroute nutzen ICMP.
  • Icon
    Ein Icon ist ein kleines Bildsymbol, das eine Bedeutung transportieren soll. In HTML-Dokumenten verbergen sich hinter Icons häufg Hyperlinks.
  • ICP
    Das Internet Cache Protocol dient zur Kommunikation zwischen Proxy- bzw. Cache-Servern. Mit diesem Protokoll können mehrere Proxy-Server zu einem hierarchisch organisierten Verbund zusammengeschaltet werden.
  • IDA
    Die britische Variante von ISDN.
  • IDC
    Eine Internet Database Connection-Datei enthält alle nötigen Informationen für eine Datenbankabfrage mit dem IIS-Webserver von Microsoft. Mit diesen Informationen wird die Abfrage per ODBC und MS-SQL realisert. Danach werden die gefundenen Daten mit einer Schablone, der HTX-Datei, verknüpft und zum Klienten übertragen.
  • IDE
    Ein Interactive Development Environment ist ein Programm, das einem Software-Entwickler oder einem Anwender die Arbeit durch Zusammenfassung von Funktionen erleichtert.
  • IDEA
    International Data Encryption Algorithm, ein Verschlüsselungsverfahren, welches an der Eidgenössischen Technischen Hochschule der Schweiz entwickelt wurde.
  • IDEAS
    Internet Design, Engineering and Analysis Notes. Arbeitsberichte der IETF.
  • IEEE
    Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (sprich ei trippel i) ist ein Verband amerikanischer Ingenieure, der sich Normungsaufgaben widmet. Die bekannteste Norm ist IEEE-802, ein Standard für Netzwerke mit bis zu 20 MBit/s Übertragungsgeschwindigkeit.
  • IEN
    Internet Experiment Notes. Vorläufer der RFCs.
  • IESG
    Internet Engineering Steering Group. Leitung der IETF.
  • IETF
    Internet Engineering Task Force. Teil des IAB. Entwickelt die TCP/IP-Protokolle weiter. Die Arbeitsberichte sind die IDEAS, die in ausgereifter Form als RFC veröffentlicht werden.
  • IIS
    Der Internet Information Server ist ein Software-Produkt der Firma Microsoft, bestehend aus einem FTP-, einem Gopher- und einem WWW-Server. Der WWW-Server wird auch als Web Publishing Service bezeichnet.
  • Image Map
    Grafik auf einer Web-Seite, die anklickbar ist. Siehe auch:clickable Image
  • IMAP
    Internet Message Access Protocol nach RFC 1730. Spezifikation für die client-seitige Manipulation einer entfernten Mailbox. IMAP definiert Methoden zum Erstellen, Löschen und Umbenennen einer Mailbox sowie zum Prüfen, ob neue Nachrichten vorhanden sind. Ferner erlaubt IMAP auszugsweises Laden (von Teilen) einer eMail.
  • IMHO
    Jargon: In My Humble Opinion, dt. "meiner bescheidenen Meinung nach".
  • IMO
    Jargon: In My Opinion, dt. "meiner Meinung nach".
  • IMSI/TMSI
    International/Temporary Mobile Subscriber Identification, Verfahren zur Identifikation eines Teilnehmers im GSM. Siehe auch:SIM
  • Indeo
    Ein CODEC für AVI-Dateien, der von der Firma Intel entwickelt wurde. Indeo gibt es in zwei Varianten, die untereinander nicht kompatibel sind:
  • Infotainment
    Bezeichnung für ein Informationsangebot, das eine Mischung aus Information und Unterhaltung ("Entertainment") bietet.
  • Instanz
    Eine Instanz bezeichnet allgemein das Auftreten eines individuellen Objektes einer Klasse. So können z.B. in einer VRML-Datei mehrere Instanzen der Klasse Tetraeder in verschiedenen Farben, Größen oder Positionen erzeugt werden. Siehe auch:Referenz
  • Interface
    Englisch für "Schnittstelle".
  • Interlaced
    Bezeichnung für einen Ansteuermodus von Bildschirmen und Fernsehern. Um die Auflösung zu steigern, wechseln sich gerade und ungerade Bildzeilen ab.
  • Internet
    Das größte internet der Welt, das aus einer Reihe großer internationaler und nationaler Netze (wie MILnet, NSFnet und CREN) sowie einer Unmenge regionaler und lokaler Netze in aller Welt besteht, die zusammen ein riesiges Netz bilden und dabei ein einheitliches Adressierungsschema sowie die TCP/IP-Protokolle verwenden. Daher auch das Netz der Netze genannt.
  • InterNIC
    Siehe: NIC
  • Intranet
    Firmeninterne Netze, die Internet-Technik verwenden. Gemeint ist nicht nur der Einsatz von TCP/IP als Netzwerk-Protokoll, sondern insbesondere die Methoden der Informationsaufbereitung und -darstellung sowie der Einsatz spezifischer Internet-Programme. In letzter Zeit wird dieser Begriff inflationär eingesetzt in Formulierungen wie: Unsere Kaffeemaschine ist durch den Einbau eines Web-Servers der Grundbaustein zu Ihrem eigenen Intranet...
  • INXS
    Das Projekt Internet Exchange Service des Internet Providers ECRC steht in direkter Konkurrenz zu DE-CIX. Voraussetzung für die Teilnahme ist, daß der ISP von RIPE als 'Local Internet Registry' für die Toplevel-Domain .DE anerkannt ist. Außerdem muß der ISP Mitglied im IV-DENIC sein und mindestens zwei weiteren Anbietern einen kostenlosen Datenaustausch gewähren.
  • IP
    Das Internet Protocol definiert den Aufbau und die Adressierung von Datenpaketen in TCP/IP-Netzwerken.
  • IP-Adresse
    Eine IP-Adresse besteht aus einem Zahlencode von vier Zahlen von 0 bis 255 (z.B. 192.168.0.55). Dies ist die Ziffernadresse eines ganz bestimmten Rechners im Internet. Zusätzlich identifiziert die IP-Adresse die Netzklasse, in der sich der Rechner befindet. Damit ein Benutzer möglichst wenig mit diesen Zahlen zu tun bekommt, gibt es einen Service (DNS), der IP-Adressen in alphanumerische Bezeichner wandelt. Siehe auch:Domain-Adressierung
  • IP-Spoofing
    Sicherheitsrisiko in IP-Netzen: Jemand, der Kontrolle über den Datenweg hat (z.B. ein Internet-Provider), kann eine gefälschte IP-Adresse vortäuschen. Dadurch können Zugangskontrollen, die lediglich auf der Abfrage der IP-Adresse beruhen, umgangen werden. Siehe auch:Firewall, Spoofing
  • IPCP
    Mit dem Internet Protocol Control Protokol werden beim Verbindungsaufbau von TCP/IP-Netzwerkverbindungen mittels PPP die Verbindungsparameter ausgehandelt. Insbesondere wenn dynamische IP-Adressen verwendet werden, wird dieses Protokoll benötigt.
  • IPng
    Die Internet Protocol next generation ist eine Arbeitsgruppe des IETF, die eine neue Version 6 des IP-Protokolls entwickeln soll (bei welcher die Adressen dann aus 6 Zahlen, anstatt aus vier bestehen). Diese neue Version wird nötig, weil der IP-Adressraum nach der alten Version 4 in den nächsten Jahren nicht mehr ausreichen wird.
  • IPP
    Die Bezeichnung Internet Presence Provider entstand erst mit der zunehmenden kommerziellen Spezialisierung der angebotenen Dienste im Internet. Im Prinzip betreiben IPPs Rechner für den über Dial Up-Leitung verbundenen Kunden und helfen bei der Gestaltung von WWW-Seiten und bei technischen Problemen. In Deutschland sind IPPs zugleich oft ISP und PoP.
  • IPv4
    Kürzel für IP der Version 4, dem heute im Internet üblichen Netzwerk-Protokoll.
  • IPv6
    Siehe: IPng
  • IPX
    Das Internet Packet Switching Protocol ist ein Netzwerkprotokoll der Firma Novell, welches in deren Produkten Netware und Advanced Netware eingesetzt wird. Eine Variante, die die Serialisierung von Paketen unterstützt, heißt SPX.
  • IR
    Internet Registry. Vergibt die eindeutigen IP-Adressen. Siehe auch:ISI
  • IRC
    Internet Relay Chat. Weltweites Chat-System im Internet (Chat = Gespräch, Schwatz). Per Tastatur werden Nachrichten, Fragen und Antworten eingegeben, auf die die Diskussionsteilnehmer reagieren können. Neben regelmäßigen oder ständig etablierten Foren gibt es auch zahllose Live-Chats, die oft nur einmalig und zu einem bestimmten Thema stattfinden.
  • IRTF
    Internet Research Task Force. Teil des IAB, der langfristige technische Weiterentwicklungen des Internet betreut.
  • ISAPI
    Die Internet Server API ist eine Software-Schnittstelle für die Client/Server-Programmierung von Microsoft-Web-Servern. Siehe auch:CGI, NSAPI
  • ISDN
    Integrated Services Digital Network, "Dienstintegrierendes digitales Netz", ein öffentliches Digitalnetz für den Transfer von Daten, Text, Sprache und Bild über eine einzelne Telefonleitung (Amtsleitung). Ein digitaler Teilnehmeranschluß besteht aus einem Steuerkanal (D-Kanal mit 16 KBit/s) und zwei Basiskanälen (B-Kanal mit jeweils 64 KBit/s). Mit diesem Basisanschluß können zwei Dienste gleichzeitig bedient werden, z.B. Telefonieren und Faxempfang. Neben dem Basisanschluß gibt es noch den Primärmultiplexanschluß; dieser besteht aus 30 B-Kanälen und einem D-Kanal und stellt etwa 2 Mbps zur Verfügung.
  • ISI
    Information Science Institute. Fungiert als IANA und vergibt mit Hilfe der IR die IP-Adressen und überwacht deren Zuordnung zu Netznamen.
  • ISLN
    Integrated Services Local Network, ein lokales Hochgeschwindigkeitsnetz für Daten, Sprache und Bild, eine Art Miniatur-ISDN. Siehe auch:ISDN
  • ISO
    International Standardisation Organisation, internationale Normungsorganisation. Internationales Gegenstück zu staatlichen Normungsinstituten wie ANSI oder DIN. Siehe auch:OSI-Modell
  • ISO-Latin1
    Von der ISO verabschiedeter Zeichensatz-Standard (ISO 8859-1), der den ASCII-Code um die Zeichen (Sonderzeichen, Umlaute) erweitert, die für die Darstellung der wichtigsten europäischen Sprachen nötig sind.
  • ISOC
    Internet Society. Zur Unterstützung des Internet 1992 gegründet. Sie koordiniert die technische Weiterentwicklung des Internet und umfaßt auch die Organisationen IAB, IETF und IRTF.
  • isochrone Verbindung
    Siehe: synchrone Verbindung
  • ISORM
    ISO Open systems interconnection Reference Model. Modell der ISO zur Beschreibung von Netzen und ihren Diensten. Auch ISO-Schichtenmodell.
  • ISP
    Internet Service Provider. Firma oder Institution, die Anbindungen an das Internet verkauft. Dabei betreibt jeder ISP ein Teilnetz des Internet. Ein ISP kümmert sich um den reibungslosen Betrieb seines Teilnetzes und dessen Kommunikation mit den anderen Teilnetzen des Internet. Lokale Zugänge zum Internet betreiben normalerweise sog. PoPs, die vielfach ihre Internet-Leistungen von einem größeren ISP beziehen. Große Deutsche ISPs sind derzeit Contrib.Net, DFN, ECRC, EUnet, MAZ und NTG/Xlink.
  • IT
    Kürzel für Information Technology. IT-Manager verwalten in Firmen die technische Kommunikationsinfrastruktur.
  • ITU-T
    International Telecommunication Union - die internationale Fernmeldebehörde, die unter anderem Empfehlungen für die Standards von Telekommunikationsanlagen erarbeitet (V-Normen). Früher hieß der entsprechende Ausschuß CCITT.
  • IV-DENIC
    Der Interessenverband Deutsches Network Information Center setzt sich aus bundesdeutschen Internet-Anbietern zusammen. Mitglieder sind unter anderem ECRC, EUnet, NTG/Xlink, Contrib.Net, MAZ und Nacamar.
  • IWV
    Impuls-Wahlverfahren. Ursprünglich löste der Nummernschalter (Alte Bezeichung für Wählscheibe) eine Reihe von Impulsen mit festem Tastverhältnis aus. Vorläufer des MFV-Verfahrens. Trotz modernerer Tastentelefone immer noch weit verbreitet.
  • IYFEG
    Jargon: Insert Your Favorite Ethnic Group, dt. "Fügen Sie (hier) Ihre bevorzugte ethnische Gruppe ein." Siehe auch:JEDR
  • JAnet
    Joint Academic Network. Ein Universitätsnetz in Großbritannien.
  • JASS
    Siehe: JSSS
  • Java
    Java ist eine objektorientierte Programmiersprache. Aus den Quelltexten wird durch einen Compiler ein plattformunabhängiger Zwischencode übersetzt. Dieser kann von einem geeigneteten Interpreter (=Interpretierer) auf beliebigen Rechnern abgearbeitet werden. Dadurch können Java-Programme auf allen Rechnerplattformen laufen, für die ein passendes Interpreterprogramm existiert. Durch den Einbau von Java-Interpretern in WWW-Anzeigeprogramme können sogenannte Java-Applets in WWW-Seiten integriert werden. Dadurch können auf dem Rechner des Klienten Programme ausgeführt werden, die z.B. zum Darstellen von bewegten Bildern dienen können.
  • JavaBeans
    JavaBeans sind wiederverwendbare Softwarekomponenten, die in Java realisiert wurden. Der Einbau dieser Komponenten in eine Applikation oder in ein Applet geschieht mit Hilfe einer grafischen IDE. JavaBeans sind darüber hinaus kompatibel zu ActiveX-Controls, sie können in ActiveX-fähigen Umgebungen ausgeführt werden. Siehe auch:COM, OCX
  • JavaScript
    Ein von der Firma Netscape eingeführter Standard, in HTML-Seiten ein ausführbares Script zu integrieren. Mittels JavaScript können interaktive Formulare mit Plausibilitätsprüfungen oder Berechnungsfunktionen versehen werden. JavaScript und Java sind unterschiedliche Systeme, die erst ab der Netscape Navigator Version 3.0 und mit Hilfe eines Zusatzprogramms - LiveConnect - miteinander verknüpft werden können.
  • JDBC
    Java Database Connectivity bezeichnet einen Treiber, mit dem eine Datenbank-Software eine Schnittstelle für Java-Programme oder Applets zur Verfügung stellt. Siehe auch:JQL, ODBC
  • JECF
    Das The Java Electronic Commerce Framework ist ein in Java realisiertes Konzept für den elektronischen Zahlungsverkehr. Eine Software, die "&JavaWallet", soll auf Dauer die Kreditkarte ersetzen... Siehe auch:ECash, SET
  • JEDR
    Englische Abkürzung für "Joke Ethnic/Denomination/Race": Platzhalter in Witzen auf Kosten einzelner Bevölkerungsgruppen. Siehe auch:IYFEG
  • JPEG
    Joint Photographic Experts Group. Kompressionsverfahren für Grafikdateien. JPEG beschränkt sich nicht auf das Packen von Bilddaten nach den üblichen Algorithmen, sondern beinhaltet raffinierte Verfahren, die selektiv einzelne Bildinformationen löschen, ohne dabei den optischen Gesamteindruck zu zerstören. JPEG eignet sich daher gut für Bilder mit Farbübergängen, wie sie z.B. in gescannten Fotografien vorkommen. Siehe auch:GIF, Farbwürfel, Rastergrafik
  • JQL
    Eine Bibliothek der Programmiersprache Java, die SQL-Datenbankzugriffe erlaubt.
  • JScript
    Von Microsoft eingeführte Kurzbezeichnung für JavaScript.
  • JSSS
    JavaScript accessible StyleSheet, eine JavaScript-kompatible Implementation des CSS, die Netscape dem W3C vorgeschlagen hat. Wegen der vielen Bindestriche sind Bezeichner aus CSS nämlich nicht mit JavaScript kompatibel...
  • JUnet
    Japan UNIX Network.
  • Junk Mail
    Englisch für "Müll-Post": Unerwünschte Werbe-eMail. Siehe auch:Spam, UCE
  • K-Link
    Hyperlinks in WinHelp-Dateien, die auf mehrere Hilfethemen verweisen. Zur Verknüpfung werden dabei Begriffe des Index der WinHelp-Datei genutzt. Siehe auch:A-Link
  • Kanji
    Zeichensatz für japanische Computer.
  • KBit
    Kurz für Kilobit (1024 Bit).
  • KByte
    Kurz für Kilobyte (1024 Byte).
  • KDE
    Das K Desktop Environment ist eine Benutzeroberfläche, die auf X11 aufsetzt. Diese Freeware für Linux ist in kurzer Zeit sehr beliebt geworden. Es handelt sich um eine moderne Oberfläche mit Startmenü, Drag&Drop und Browser-Integration.
  • Kermit
    Kermit ist eines der ältesten Übertragungsprotokolle. Tatsächlich nach Kermit, dem Frosch aus der Kinderserie Sesamstraße, benannt. Das Protokoll sieht ursprünglich die Übertragung von maximal 94-Byte-großen Datenblöcken vor. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist im Vergleich zu anderen Protokollen (X-Modem, Z-Modem) relativ gering (hoher Aufwand für das Protokoll). Das Kermit-Protokoll ist für Peer-to-Peer-Verbindungen gedacht und auf hohe Datensicherheit auch bei schlechten Übertragungsleitungen ausgelegt. Die Kermit-Bedieneroberfläche erinnert stark an die Oberfläche von kommandozeilen-orientierten FTP-Klienten. Neuere Kermit-Versionen (Super-Kermit) erlauben auch das übertragen wesentlich längerer Datenblöcke und können ein Sliding-Window-Protocol benutzen. Auf diese Weise ist der Durchsatz auf akzeptable Raten verbessert worden. Da Kermit auch auf 7-Bit-übertragungsstrecken funktioniert und oft das einzige Protokoll ist, das ältere Großrechner fahren können, hat es auch heute noch seinen festen Platz. Wird kontinuierlich weiterentwickelt und als Quelltext verteilt.
  • KI
    Mit Künstlicher Intelligenz bezeichnet man rechnergestützte Verfahren, die Aspekte menschlichen Denkens kopieren.
  • Killfile
    Datei einiger Newsreader oder Newsserver, die Regeln enthält, um unerwünschte Artikel zu ignorieren. Siehe auch:Spam, UCE
  • KIT
    Kern-Software für intelligente Terminals, neuer multimediafähiger Darstellungsstandard im BTX, der bedienerfreundliche Applikationen ermöglichen soll. Siehe auch:CEPT
  • Klient
    Klienten sind Arbeitsplatzrechner oder Programme, die Dienstleistungen von Servern in Anspruch nehmen. So können Rechner in Netzen gemeinsame Betriebsmittel oder Dienste mit anderen Arbeitsplatzrechnern teilen.
  • Kompression
    Kompression reduziert das Datenvolumen bei gleichem Informationsgehalt. Bei den meisten Verfahren (z.B. V.42bis, MNP 5) werden die häufigsten Zeichen und Zeichenfolgen mit kurzen Bitfolgen codiert, während die selteneren länger codiert werden. Dies klappt natürlich nur bei Daten, in denen nicht alle Zeichen etwa gleich häufig sind. Dann ergeben sich aber auch Reduzierungen um Faktor zwei bis drei. Sind die Bytes etwa gleich verteilt (z.B. bei bereits komprimierten Dateien), so werden die komprimierten Daten länger als die unkomprimierten. Moderne Verfahren wie V.42bis erkennen dies und schalten in diesem Fall die Kompression temporär ab. MNP 5 erkennt dies hingegen nicht!
  • Konventionen
    Auch Netiquette, Netikette oder Policy genannt. Verhaltensregeln, die im jeweiligen Netz gelten.
  • Koppler
    Kurzform für Akustikkoppler.
  • L2F
    Layer 2 Forwarding ist ein Protokoll, mit dem Cisco-Router Anmeldeinformationen vom Einwählpunkt an einen anderen Rechner oder ISP weiterreichen. Siehe auch:L2TP
  • L2TP
    Layer 2 Tunneling Protocol, eine Erweiterung des PPP, mit dem ein VPN realisiert werden kann. Dieses Protokoll basiert auf PPTP und L2F.
  • LAN
    Local Area Network, digitales Hochgeschwindigkeitsnetz (>=10 Mbps). Meist auf nur kleiner Grundfläche (ein Gebäude oder gar Stockwerk). Oft aus sehr unterschiedlichen Rechnersystemen gebildet.
  • LAPD
    Logical Access Procedure-D, ein Zugangsverfahren für ISDN-Verbindungen. Siehe auch:X.75
  • LAPM
    Siehe: V.42
  • LaTeX
    Sprich: "Latech", eine ausgefeilte, aber nicht sehr benutzerfreundliche DTP-Sprache, in der Texte auf UNIX-Rechnern erstellt werden.
  • LCP
    Das Link Control Protocol ist ein Protokoll, das den Verbindungsaufbau und das Aushandeln der Verbindungsparameter beim PPP übernimmt.
  • LDAP
    Das Lightweight Directory Access Protocol ist eine vereinfachte Version des DAP. Mit LDAP werden Zugriffe auf Verzeichnisdienste realisiert, mit denen z.B. eMail-Adressen abgefragt werden können.
  • leased line
    Mietleitung. Siehe auch:Standleitungen
  • Leitungsvermittlung
    Eine Leitung wird zwischen den beiden Kommunikationspartnern für die Dauer der Verbindung fest geschaltet. Das Gegenstück zu Paketvermittlung.
  • Level
    Eine Art Einstufung der Mailboxbenutzer, die in einigen Mailboxnetzen verbreitet ist. Je höher sein Level, desto mehr Funktionen werdem dem User in einer Mailbox eingeräumt (z.B. mehr Bretter, längeres Zeitlimit, ein größerer Befehlssatz). Der Level wird in der Regel vom SysOp nach eigener Einschätzung bestimmt. Schreibt ein Benutzer viele Nachrichten, ist es sehr wahrscheinlich, daß sein Level steigt (vorausgesetzt, er schreibt nicht zuviel Humbug :-)).
  • LF
    Linefeed=Zeilenvorschub. Der Befehl bewirkt: Cursor eine Zeile nach unten, eingeleitet durch CTRL-J.
  • Link
    Verbindung zwischen Sites mit Hilfe von Übertragungsprotokollen. Manchmal wird mit Link auch die Site am anderen Ende des Links (das "Sprungziel") bezeichnet.
  • Linux
    Freeware-Variante des Betriebssystems UNIX. Durch den Enthusiasmus und die weltweite Zusammenarbeit von hunderten von Programmierern wurde Linux im Laufe der letzten Jahre zu einem stabilen Betriebssystem, das mit kommerziellen Systemen durchaus mithalten kann. Weil die Quelltexte für alle Systemprogramme frei erhältlich sind, eignet es sich hervorragend dazu, spezielle Lösungen oder Anpassungen an vorhandene Umgebungen vorzunehmen. Trotz des Unbehagens über den Freeware-Status des Systems setzen mittlerweile viele Firmen Linux ein, insbesondere wenn es um Lösungen im Internet- oder Intranet-Bereich geht.
  • LISP
    Eine Programmiersprache (LISt Processing), in der die Manipulation von Symbolen besonders einfach ist. Sie wird oft zu Erzeugung und Bearbeitung von HTML-Quelltexten eingesetzt.
  • Listserv
    Freeware-Programm unter UNIX, das Mailing-Listen realisiert. Eine Bedienungsanleitung wird dem User per eMail zugesandt, wenn er eine eMail an listserv@rz.uni-karlsruhe.de sendet, in der im Betreff oder im Brieftext das Wort "HELP" steht.
  • LiveAudio
    Datenformat, welches das Abspielen von Tönen während eines Downloads ermöglicht.
  • LiveConnect
    Eine spezielles Plug-in für JavaScript-fähige Browser, mit dem die Kommunikation zwischen JavaScript-Anweisungen und Java-Applets ermöglicht wird.
  • LiveScript
    Eine Script-Sprache für HTML-Seiten. Wird heute JavaScript genannt.
  • Lycos
    Beliebter Suchservice im Internet, in englischer Sprache und auch in deutscher Sprache verfügbar.
  • Lynx
    Browser ohne Grafikanzeige, oft auf älteren Rechnern eingesetzt, die lediglich Text anzeigen können. Lempel-Ziv Welch: Von Jacob Ziv und Abraham Lempel 1977 vorgeschlagener Algorithmus zur Datenkompression. 1984 entwickelte Terry Welch eine Variation, die von der Firma Unisys als Patent angemeldet wurde. Siehe auch:GIF, PNG
  • LZW
    Lempel-Ziv Welch: Von Jacob Ziv und Abraham Lempel 1977 vorgeschlagener Algorithmus zur Datenkompression. 1984 entwickelte Terry Welch eine Variation, die von der Firma Unisys als Patent angemeldet wurde. Siehe auch:GIF, PNG
  • MAC
    Medium Access Control ist ein Protokoll nach IEEE-802 (OSI-Schicht 2) speziell für Ethernet-Netzwerk-Karten. Die MAC-Adresse ist eine 8-Byte-Adresse, die in der Kartenelektronik weltweit eindeutig festgelegt ist.
  • Mail
    Post, auch Electronic Mail oder eMail. Private Mitteilung eines Users eines Hosts im Netz an einen anderen User, der auch auf demselben oder einem anderen Host sein kann. Im Gegensatz zu den Newsartikeln sind diese Mails nicht öffentlich. Eine Mail besteht aus einem Header und einem Body. In einigen Netzen wird sie zum Transport mit einem Envelope versehen.
  • Mailbox
    Englisch für "Briefkasten". Im deutschen Sprachraum als Übersetzung von BBS gebraucht.
  • Mailer
    Als Mailer wird allgemein ein Programm zum Versenden von Mails, also ein MTA plus ein MUA, bezeichnet. Im FidoNet bezeichnet Mailer ein Programm zum übertragen von Dateien und zum Entgegennehmen von Anrufen, also lediglich die MTA-Komponente.
  • Mailing-List
    Eine Nachricht an eine Mailing-List stellt eine Mischform zwischen Mail und News dar. Sie wird zwar an eine einzige (meist symbolische) Adresse versandt. Von dort aus wird sie aber automatisch an alle Abonnenten (Subscriber) dieser Mailing-List per Mail weiterverteilt.
  • Majordomo
    Bekanntes UNIX-Programm, das Mailing-Listen verwaltet. Siehe auch:Listserv
  • Map
    Eine Karte, die die Eigenschaften der Straßen (Links) zwischen den Orten (Sites) und die Orte selbst in einer maschinenlesbaren Form beschreibt. Die Map beschreibt die Topologie des Netzes. Sie enthält u.a. auch Informationen speziell für das Routing von News und Mail.
  • MAPI
    Mail Application Programming Interface. Ein vom Microsoft ins Leben gerufener Standard, mit dem eMail-Programme kommunizieren können. Besteht aus Dutzenden kryptisch zu programmierender DLLs, und hat außerhalb von Microsoft-Produkten keine Bedeutung. Siehe auch:VIM, SMTP
  • MausNet
    (nicht: Mausnetz) mittelgroßes deutschsprachiges Hobbynetz. Zur Zeit (November 1994) etwa 100 öffentliche Mailboxen mit circa 3000 Frontends und 5000 Usern in der BRD, österreich (drei Boxen) und der Schweiz (ein System). Alle Mäuse sind nach den Kfz-Kennzeichen ihres Standorts (ggf. mit einer zusätzlichen Nummer, z.B. K2) benannt. Baumförmige Netzstruktur mit Mail-Laufzeiten von maximal einem Tag zwischen allen Mäusen. Gateways zu Z-Netz, FidoNet und Internet. Der Großteil der deutschen Mäuse ist über das Internet als xx.maus.de erreichbar (das MausNet ist Gründungsmitglied des IN e.V.). Real name-Pflicht. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind recht breit gestreut, insgesamt könnte man das MausNet wohl am besten als linksliberal/technisch-orientiert bezeichnen.
  • MausTausch
    Ein Verfahren im MausNet, um in sehr kurzer Zeit sämtliche neuen Nachrichten zu empfangen und diese dann bequem offline zu bearbeiten.
  • MBit
    Kurz für Megabit (1024 KBit). Siehe auch:Bit
  • MBONE
    Der Multicast Backbone oder auch Multimedia Backbone ist ein Teilnetz des Internet, in dem IP-Multicast unterstützt wird. Über das MBONE werden Videokonferenzen, Video- und Audiorundsendungen u.a. realisiert.
  • Mbps
    Megabit per second. Angabe der Übertragungsleistung einer Leitung. Mit 1 Mbps lassen sich etwas über 95 KByte in jeder Sekunde übertragen.
  • MByte
    Kurz für Megabyte (1024 KByte). Siehe auch:Byte
  • MD5
    Der Message Digest 5 ist eine Hash-Funktion, also eine Funktion, die aus einer Zeichenkette durch gezieltes "verwürfeln" eine andere Zeichenkette erzeugt. Da es unmöglich ist, aus dem Resultat auf die Ursprungszeichenkette zu schließen, wird MD5 zum Speichern von Paßwörtern oder zum Erzeugen einer digitalen Signatur genutzt.
  • Mehrgeräteanschluß
    Telefonanschluß im Euro-ISDN, bei dem ohne Telefonanlage bis zu acht Endgeräte angeschlossen werden können. Die Auswahl des Endgerätes geschieht über eine MSN oder eine Dienstekennung. Im nationalen ISDN heißt der Mehrgeräteanschluß "Punkt zu Mehrpunkt-Konfiguration". Siehe auch:Anlagenanschluß
  • Merit
    Zusammenschluß von acht Universitäten in Michigan. Hat die Leitung des NSFnet-Backbones und des Merit Computer Networks.
  • Message
    Eine Nachricht an einem öffentlichen Brett.
  • Metafile
    Ein Metafile ist eine Datei, die Kommandos zum Zeichnen von Grafiken enthält.
  • MFV
    Mehrfrequenz-Wahlverfahren. Alte Abkürzung für DTMF. Tonwahlverfahren beim Telefon. Nur mit Tastentelefonen möglich. Orientiert sich an der Anordnung der Tasten im Ziffernblock. Jede Taste wird mit einer Frequenz für die Spalte und einer für die Zeile codiert. Ersetzt zunehmend das Impuls-Wahlverfahren IWV.
  • MHS
    Kurz für Message Handling Service. Von Novell entwickelter Gateway zur systemübergreifenden Nachrichtenübermittlung. MHS ermöglicht eine UNIX-Anbindung für DOS/Windows, Mac-OS und Novell.
  • Middleware
    Eine Software, die zwischen Anwendungen und einem Netzwerk vermittelt.
  • MIDI
    Music Instruments Digital Interface, ein Standard zum übermitteln von Musikdaten. Wird auch als Dateiformat für Hintergund- Melodien auf Web-Seiten eingesetzt.
  • MIF
    Das Maker Interchange Format ist ein ASCII-Format, das vom DTP-Programm FrameMaker zum Austausch von Dokumenten genutzt wird.
  • MILnet
    MILitary NETwork. War ursprünglich ein Teil des ARPAnet und wurde im Oktober 1983 davon abgespalten, um für das Militär ein sicheres Netz zu erhalten. Das ARPAnet bestand zu Forschungszwecken weiter. Heute Teil des DDN. Bildet mit dem NSFnet den Backbone des Internet.
  • MIME
    Multipurpose Internet Mail Extensions nach RFC 1341. Eingebettet in SMTP-kompatible Nachrichtenübermittlung mit nur 7 Bits, erlaubt MIME den Austausch von Texten mit verschiedenen Zeichensätzen, Grafiken und Multimedia-Daten wie Audio und Video mittels eMail. Die Vereinbarung dieser MIME-Typen wird zunehmend auch im WWW als Multimedia-Erweiterung des HTML-Standards eingesetzt. Siehe auch:Attachment, Binhex, UUEncode
  • MIPS
    In Millon Instructions Per Second wird die Geschwindigkeit eines Rechners angegeben. Oft Scherzhaft auch als Meaningless Indication of Processor Speed interpretiert...
  • Mirror
    Server, der den Inhalt eines anderen -unter Umständen weit entfernten oder schwer erreichbaren- Servers spiegelt, d.h. eine Kopie der Daten dieses Servers zur Verfügung stellt.
  • misc
    Kürzel für miscellaneous, englisch für "Verschiedenes ". Viele Gruppen des Usenet tragen diese Kurzbezeichnung, dort findet sich dann "Vermischtes"...
  • MMS43
    Der Modify Monitor Sum43-Code wird bei ISDN-Basisanschlüssen zur Datenübertragung verwendet. Da die Daten durch drei elektrische Zustände dargestellt werden, können je vier Bit in drei ternären Zuständen übertragen werden. Siehe auch:4B3T, 2B1Q
  • MMX
    Die Matrix Math eXtensions sind eine Erweiterung des Befehlssatzes von Intel-Prozessoren, bei denen ein Befehl mehrere Datenoperationen ermöglicht. MMX ist ein Warenzeichen der Firma Intel, in diesem Zusammenhang wird das Kürzel als MultiMedia eXtension interpretiert. Siehe auch:SIMD
  • Modem
    Abkürzung für MOdulator/DEModulator. Ein Modem wandelt den Bitstrom des Computers in analoge Signale um, die dann auch über das Telefonnetz übertragen werden können (Modulation). Das Partner-Modem macht die Umwandlung dann wieder rückgängig (Demodulation). Deshalb ist auch der Akustikkoppler ein Modem, auch wenn er in der Regel nicht so genannt wird. Meist wird der Begriff nur für Geräte verwendet, die durch ein DAA direkt mit der Leitung verbunden sind, also nicht über den Telefonapparat. Vereinfacht läßt sich sagen, daß ein Modem ausgehende Daten in Töne und über die Telefonleitung eingehende Töne wieder in Daten wandelt. Mittlerweile ist im Duden als korrekter Artikel auch "das" angegeben. Bisher entsprach "der Modem" der korrekten Schreibweise. In der DFü-Szene wurde das Gerät aber schon seit jeher als "das Modem" bezeichnet.
  • Modulation
    Verfahren, um einer Trägerfrequenz ein Nutzsignal "aufzubürden", so daß das Nutzsignal gut übertragen werden kann.
  • Mosaic
    Erster erfolgreicher Browser, der das Internet und das WWW allgemein bekannt machte. Mosaic ist eine Entwicklung des NCSA, die dieses Programm unter GNU-Lizenz als Freeware zur Verfügung stellt. Siehe auch:Explorer, Navigator
  • MOTD
    Die Message Of The Day ist ein ständig wechselndes Motto oder Bonmot, daß beim Login angezeigt wird.
  • Mozilla
    Codename des Netscape-Navigators. Früher hatte Netscape ein dinosaurierähnliches Maskottchen.
  • MPEG
    Abkürzung für Motion Picture Experts Group. MPEG ist ein Kompressionsstandard für digitale Videobilder. Der Begriff MPEG wird im allgemeinen dazu verwendet, um auf Video-Dateien zu verweisen, die im Internet häufig angeboten werden. Um MPEG-Dateien anzusehen, wird meistens ein separates Abspielprogramm benötigt. Siehe auch:QuickTime, AVI
  • MSG
    Kurz für Message. Eine Nachricht oder eMail von Rechner zu Rechner.
  • MSN
    Die Multiple Subscriber Number ist eine komplette Telefonnummer, die im Euro-ISDN das gezielte Ansprechen eines Endgerätes erlaubt. Siehe auch:EAZ
  • MTA
    Mail Transport Agent. Verantwortlich für den Transport einer Mail zu ihrem Ziel. Der Weg der Mail wird dabei durch Routing bestimmt. MTA bedient sich für die eigentliche Übertragung eines Übertragungsprotokolls. Oft mit einem MUA zu einem Mailer zusammengefaßt.
  • MTU
    Maximum Transfer Unit, die Angabe wie groß das größte Datenpaket bei einer Netzwerkverbindung sein darf.
  • MUA
    Mail User Agent. Die Benutzeroberfläche zum Lesen der Mail, zum Antworten und zum Verwalten gelesener Nachrichten. Oft mit einem MTA zu einem Mailer zusammengefaßt.
  • MUD
    Multi User Dungeon; Echtzeitspiel und Diskussionsgruppe für mehrere Benutzer. Ähnlich wie beim IRC Suchtgefahr!
  • Multicast
    Möglichkeit, einem IP-Paket mehrere Empfängeradressen mitzugeben. Diese Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung wird z.B. für Videokonferenzen benötigt, um das Datenvolumen zu begrenzen. Nicht alle Router im Internet behandeln solche Datenpakete korrekt. Siehe auch:Unicast, CU-SeeMe, MBONE
  • Multimedia
    Abgedroschenes Schlagwort, das nach WEKA folgende Definition hat: Multimedia ist die Integration von unabhängigen Informationen, die in mindestens einem kontinuierlichen und einem diskontinuierlichen Medium digital kodiert und für den Benutzer wahlfrei zugreifbar sind.
  • Multiplexer
    Einrichtung, die einen schnelleren Datenkanal in mehrere virtuelle langsamere Kanäle aufteilt. Es kann sich dabei um Hardware oder auch Software handeln.
  • MUVR
    In einer Multi User Virtual Reality können mehrere Betrachter an einer VRML-Welt teilnehmen. Pro Betrachter bewegt sich oft stellvertretend ein Avatar in dieser VRML-Welt.
  • MX-Record
    Spezieller Eintrag eines DNS-Servers. Mit Mail eXchange-Records lassen sich eMails auf Ausweichrechner umleiten, wenn der Zielrechner gerade nicht erreichbar ist.
  • Nachricht
    Information, die von einem User abgesendet wird. Ist sie an eine einzelne Person gerichtet, so wird sie auch persönliche Nachricht (PM/Netmail) oder Mail genannt. Ist sie dagegen an die öffentlichkeit gerichtet, so heißt sie öffentliche Nachricht (AM) oder Artikel. Eine Mischform zwischen Mail und Artikel ist die Nachricht an eine Mailing-List.
  • NAK
    Not AcKnowledge. Steuerzeichen, das anzeigt, daß die erhaltenen Daten fehlerhaft sind. Oft allgemeine Bezeichnung für eine negative Bestätigung von Irgendetwas. Das Gegenstück zum ACK.
  • Nameserver
    Ein Rechner, der Domain-Namen und IP-Adressen zuordnen kann. Siehe auch:DNS, Domain-Adressierung
  • NAT
    Die Network Address Translation eines Routers erlaubt es, in einem Intranet private IP-Adressen zu nutzen, die im öffentlichen Internet bereits anderweitig verwendet werden. Dabei werden beim Weiterreichen der Packete die IP-Adressen und Port-Angaben geändert.
  • Navigator
    Der Navigator von Netscape ist der zur Zeit erfolgreichste Browser, er wird von ca. ¾ der Benutzer eingesetzt. Da fast alle Programmierer des Mosaic-Projektes inzwischen für Netscape arbeiten, könnte man den Navigator als Neuprogrammierung von Mosaic bezeichnen. Siehe auch:Explorer
  • NC
    Der Net Computer soll ein preiswertes neues Computersystem sein, auf dem Programme von einem zentralen Server aus erst bei Bedarf eingespielt werden. Er verbindet die Möglichkeiten grafischer X-Terminals mit der Fähigkeit, selbst Programme auszuführen, welche z.B. in Form von Java-Applets eingespielt werden können.
  • NCP
    Mit einem Network Control Protokoll werden beim Aufbau von Netzwerkverbindungen mittels PPP die spezifischen Parameter eines Netzwerkprotokolls wie IPX, AppleTalk oder IP ausgehandelt. Siehe auch:IPCP
  • NCSA
    National Center for Supercomputing Applications, neben dem CERN eine der Entwicklungsstätten des WWW. Der NCSA-Web-Server und eine Variante, der Apache-Server, sind die am häufigsten eingesetzten Web-Server.
  • NDIS
    Network Driver Interface Specification. Einheitliche Software-Schnittstelle für Netzwerktreiber unter DOS und OS/2, von IBM, Microsoft und 3COM entwickelt. Die Netware Directory Serives wurden für die Verwaltung eines eMail-Adressverzeichnisses in Novell-Netzwerken entwickelt. Daraus hat sich im Laufe der Zeit eine dezentrale Datenbank der Benutzeraccounts, Zugriffsrechte usw. entwickelt.
  • NDS
    Die Netware Directory Serives wurden für die Verwaltung eines eMail-Adressverzeichnisses in Novell-Netzwerken entwickelt. Daraus hat sich im Laufe der Zeit eine dezentrale Datenbank der Benutzeraccounts, Zugriffsrechte usw. entwickelt.
  • Nerd
    Jargon: Internet-Freak, hochintelligent, ausgestattet mit maximalem Wissen über PC und Online-Welten. Leider bezahlt er seine Leidenschaft mit einem Verlust an sozialem Umfeld.
  • Nerd-Factory
    Scherzhaft für Universität.
  • Net
    (FidoNet) Eine administrative Zusammenfassung von mehreren Mailboxen zu einer Einheit mit einem zentralen Hauptserver.
  • NetBEUI
    NetBIOS Extended User Interface. Eine neuere Bezeichnung für das NetBIOS-Protokoll im engeren Sinne, als das tatsächlich auf dem Transportmedium verwendete Protokoll. Das NetBIOS- Protokoll kann auch auf andere Protokolle, z.B. TCP/IP oder IPX, aufgesetzt werden. Im Grunde untrennbar verbunden mit SMB.
  • NetBIOS
    Network Basic Input/Output System. Ein Transportprotokoll für Netzwerke, entwickelt von IBM. Im engeren Sinne: die zur Programmierung von NetBIOS-Kommunikation verwendete Programmierschnittstelle. Urform von NetBEUI.
  • Netikette
    Siehe: Netiquette
  • Netiquette
    Eine Reihe von Konventionen, die das Verhalten in einem Netz regeln. Oft unvollständig in schriftlicher Form niedergelegt. Basiert im wesentlichen auf dem Prinzip "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andren zu".
  • Netizen
    Abgeleitet von "citizen": Ein Bürger im Internet, Konnotation auf Verantwortung und Zivilcourage.
  • Netmail
    Das ist eine persönliche Nachricht an einen User im FidoNet. In anderen Netzen einfach nur Mail oder PM genannt. Im FidoNet müssen Netmails nicht geroutet werden. Die SysOps im FidoNet bestehen oft auf ihrem Recht, in den Netmails der User herumzustöbern. Verschlüsselte Mails können abgewiesen werden. Deshalb werden sehr häufig Crashmails verwendet.
  • Netnews
    Siehe: News
  • NetPC
    Von Microsoft angekündigte Wintel-Variante des NC.
  • Networks System
    Leistungsmerkmal von PostScript Level 3, mit dem die Verwaltung eines PostScript-Druckers über ein Web-Interface ermöglicht werden soll.
  • Netz
    Gesamtheit der Sites und Links, die gemeinsame Protokolle zum Austausch von Nachrichten verwenden. Neben dieser technischen oft auch eine rein willkürliche Einteilung. Im weitesten Sinne "Gruppe, deren Angehörige untereinander Nachrichten austauschen, und die meinen, daß sie etwas Gemeinsames hätten". Ein technisches Netz ist zum Beispiel das UUCP-Netz, also alle Rechner, die zum Nachrichtenaustausch das UUCP-Protokoll verwenden.
  • Netzbandbreite
    Analogie zu dem Begriff aus der Signalverarbeitung. Grob: der Traffic, den das Netz aushält. Nicht ganz so grob: die Datentransferrate des Netzes.
  • Netzklasse
    IP/Internet. Die Netzklasse ist abhängig von der Anzahl der innerhalb einer Firma oder anderen Einrichtung an das Internet angeschlossenen Computer. Man teilt Subnetze des Internet in die Klassen A, B oder C ein. Oft sind Subnetze der Klassen A und B wieder in interne Subnetze aufgeteilt.
  • Netzwerkprotokoll
    Ein Protokoll, das den Datentransfer in Netzwerken ermöglicht.
  • Netzwesen
    Ein in mehreren deutschsprachigen Netzes verfügbares Brett, in dem netzübergreifende Themen diskutiert werden. Also das Wesen der Netze und die Wesen in den Netzen. Auch im MausNet, FidoNet, Z-Netz und Usenet verfügbar.
  • Newbie
    Dt. "Neuling", speziell jemand, der zuerst einmal die Usenet-Foren news.announce.newusers oder de.newusers lesen sollte.
  • News
    öffentliche Nachrichten in einem Netz. In vielen Netzen werden News auch als Mails bezeichnet, was wiederum im Internet für persönliche Nachrichten steht. Dies führt bei netzübergreifenden Diskussionen nicht selten zu Begriffsverwirrungen.
  • Newsfeed
    Eine Mailbox, die Nachrichten in ein Netz einspeist.
  • Newsgroup
    Siehe: Gruppe
  • Newsreader
    Damit ist das Programm gemeint, mit dessen Hilfe man die Artikel lesen kann. Unter UNIX sind die Programme rn und nn am populärsten.
  • NFS
    Network File System. Ein Netzwerk-Dateisystem in TCP/IP-Netzwerken, welches ursprünglich von Sun entwickelt wurde.
  • NIC
    Network Interface Card, also eine Netzwerk-Karte.
  • NIS
    Der Network Information Service ist ein Netzwerkdienst, der von der Firma Sun Microsystems entwickelt wurde. Mit NIS stellt ein UNIX-Server Administrationsinformationen, wie z.B. Konfigurationsdaten oder Benutzer-Accounts, zur Verfügung. NIS wird über RPC realisiert. Siehe auch:YP
  • NIST
    Das National Institute if Standards ist eine Behörde der USA, siehe http://www.nist.gov/.
  • NNSC
    NSFnet Network Service Center. Das NIC des NSFnet, von BBN betrieben.
  • NNTP
    Network News Transfer Protocol, ein Protokoll (meistens auf der Basis von TCP/IP) zur Übertragung von News-Artikeln, welches häufig in lokalen Netzwerken oder Wide-Area-Networks (z.B. bei Verbindungen zwischen Universitäten) Verwendung findet (als Alternative zu UUCP).
  • NOC
    Network Operation Center. Technischer Betreiber eines Netzes.
  • Node
    Netzknoten. In vielen Netzen übliche Bezeichnung für Site, insbesondere im FidoNet.
  • Nodelist
    Die (maschinenlesbare) Liste aller Nodes weltweit (im FidoNet).
  • NSA
    Die National Security Agency ist der geheimste aller Geheimdienste der USA. Scherzhaft auch mit No such Agency bezeichnet, weil seine Existenz lange Zeit bestritten wurde.
  • NSAPI
    Die Netscape Server API ist Netscapes Pedant zur ISAPI von Microsoft. Siehe auch:CGI
  • NSF
    National Science Foundation. Betreibt das NSFnet.
  • NSFnet
    National Science Foundation Network. Von der NSF verwaltetes Netz, das zusammen mit dem MILnet den Backbone des Internet bildet. Es besteht aus den drei Ebenen Backbone, Midlevel Networks sowie Campus Networks. Ursprünglich zum Verbinden von Supercomputern gedacht. Besteht inzwischen aus lokalen, regionalen und mittelgroßen Netzen in den USA, die durch einen Hochgeschwindigkeits-Backbone verbunden sind.
  • NT
    Ein Network Terminator ist ein Gerät, das im ISDN die Umsetzung der von der Vermittlung kommenden Zwei-Draht-Leitung zur hausinternen Vier-Draht-Leitung vornimmt. Siehe auch:NTBA, NTPM
  • NTBA
    Der Network Terminator for ISDN Basic Access ist ein NT am ISDN-Basisanschluß.
  • NTP
    Mit Hilfe des Network Time Protocols können Rechner im Internet ihre lokale Zeit justieren.
  • NTPM
    Der Network Terminator for Primary Rate Access ist ein NT am ISDN-Primärmultiplexanschluß.
  • NTSC
    Das National Television Standards Committee ist für seinen in Japan und den USA verwendeten Farbfernsehstandard bekannt.
  • NUA
    Network User Address, etwa Rechneradresse. Sie wird in X.25-Netzen verwendet. Die NUA dient dazu, (eventuell über einen PAD) eine Verbindung zu dem Rechner aufzubauen, dem die NUA zugeordnet ist.
  • NUI
    Network User Identification, Teilnehmerkennung, die zur Teilnahme an X.25-Netzen benötigt wird. Sie dient zur Identifikation des Teilnehmers am PAD und zur Gebührenabrechnung.
  • Nullmodem
    Kabeladapter bei V.24-Verbindungen. Wird benötigt, um zwei DTE oder zwei DEE zu verbinden. Das Nullmodem vertauscht einige Leitungen und macht so aus einer DTE eine DEE und umgekehrt.
  • Objekt
    Ein Objekt ist eine Software-Struktur, die sowohl Daten als auch die dazugehörigen Methoden zusammenfaßt. Siehe auch:OOP
  • ODB
    Eine Objektorientierte Datenbank ist eine Datenbank, die statt streng strukturierter Datensätze Objekte speichert. Diese neuere Art der Datenbank erlaubt ein flexibleres Speichermodell der Daten und eine gewisse änderungsfreundlichkeit dieses Modells. Siehe auch:Objekt, Schema-Evolution
  • ODBC
    Kurz für Open Database Connectivity. Von Microsoft entwickelte Schnittstelle, mit der Klienten auf SQL-Datenbanken zugreifen können.
  • ODI
    Open Datalink Interface. Eine Software-Schnittstelle für Netzwerktreiber für DOS- und OS/2-Betriebssysteme. Wurde von Novell eingeführt.
  • offline
    Keine Datenverbindung besteht. Siehe auch:Online
  • Oktett
    Gruppe von genau 8 Bits, im Gegensatz zum Byte, das in eingen Rechnersystemen größer sein kann.
  • OLE
    Object Linking and Embedding, ein Standard der Firma Microsoft zum Erstellen von Verbunddokumenten, mit denen Daten andererer Programme in ein Dokument integriert werden können. Seit der Einführung von OLE Version 2 beruht OLE auf den Kommunikationsdiensten des COM-Standards.
  • online
    Man befindet sich augenblicklich im Datenaustausch mit einem System. Eine (Telefon-)Verbindung besteht.
  • Online-Dokumentation
    Dokumentation, die über Netze (firmeninterne oder öffentliche Netze) verteilt, gewartet/gepflegt wird und die der Leser über Netzverbindung abrufen kann.
  • Onscreen-Dokumentation
    Onscreen Dokumentation wird im Gegensatz zu Online-Dokumentation über lokale Speichermedien (CD-ROMs, lokale Festplatten...) verteilt, aktualisiert und von lokalen Speichermedien abgerufen.
  • OOP
    Die Objektorientierte Programmierung ist ein neueres Paradigma (Beispiel, Muster, Vorgehensweise) zur Erstellung von Software. Dabei werden Daten sowie Verfahren zur Manipulation dieser Daten in Objekten zusammengefaßt.
  • OPAC
    Ein Online Public Access Catalog ist ein rechnergestütztes Organisationssystem, mit dem Büchereien ihre Buchbestände verwalten. Ein OPAC ermöglicht dem Leser eine Rechereche in Katalogen und Schlagwortverzeichnissen der Bücherei.
  • OpenGL
    Die Open Graphics Library ist eine Software-Schnittstelle zur Ansteuerung aufwendiger 3D-Grafik-Karten, die von der Firma Silikon Graphics entwickelt wurde. OpenGL-Befehle können auch über ein Netzwerk übertragen werden.
  • OpenType
    Fontformat der Fa. Microsoft, in dem sowohl TrueType- als auch Type1-Schriften gespeichert werden können. Diese Format findet u.a. Verwendung bei der Realisierung von Embedded Fonts im Microsoft Internet Explorer.
  • Orange Book
    Technische Definitionen, die Hersteller von CD-WOs und CD-MOs berücksichtigen müssen. Siehe auch:Red Book, White Book, Yellow Book
  • Organization
    Anagbe im Header einer Mail oder eines News-Artikels. Beschreibt, welcher Firma, Organisation oder sonstigen Einrichtung sich der Verfasser zugehörig fühlt. Gebräuchlich sind auch Bezeichnungen wie "Private Site".
  • Originate-Modus
    Eine von zwei Betriebsarten bei manchen Vollduplex-Modems. Wählt bei Modems mit Frequenz- oder Phasen-Modulation eines von zwei Frequenzbändern aus. Der Anrufer benutzt üblicherweise den Originate-Modus, während der Angerufene sein Modem im Answer-Modus betreibt. Durch diese übereinkunft ist es bei diesen Modulationen erst möglich, daß beide gleichzeitig senden und empfangen.
  • OSF
    Die Open Software Foundation ist eine Organisation, die von mehreren UNIX-Herstellern zur Einführung und Durchsetung eines einheitlichen UNIX-Standards gegründet wurde. Die UNIX-Benutzeroberfläche OSF/Motiv ist ein Ergebnis dieser Bemühungen.
  • OSI
    Open Systems Interconnection, Sammlung von Standards der ISO zur Kommunikation zwischen Computersystemen.
  • OSPF
    Das Open Shortest-Path First Interior Gateway Protocol ist ein Protokoll, mit dem Router Informationen austauschen. Es wird in komplexen Netzwerken eingesetzt, um z.B. die Verbindungskosten durch Auswahl der preiswertesten Leitungen zu optimieren. Siehe auch:RIP
  • Overhead
    Allgemeine Bezeichnung für Daten, die bei der Übermittlung von Informationen zusätzlich übertragen werden. Bei Übertragungsprotokollen wird Overhead z.B. durch Prüfsummen und andere Korrekturmechanismen erzeugt, beim Mail-Transport durch Header und Envelopes.
  • Packet Radio
    Ein Netzwerk, bei dem der Datentransport über Amateur-Funk erfolgt. Über Packet Radio können eMails, News und Dateien übertragen werden. Zum Datentransport wird eine Variante des X.25 eingesetzt, so daß auch TCP/IP-Pakete übertragen werden können.
  • Packet Switching
    Siehe: Paketvermittlung
  • PAD
    Packet Assembly/Disassembly Facility. Der PAD erlaubt Geräten, die nicht für Paketvermittlung ausgerüstet sind, trotzdem den Zugriff auf ein Paketvermittlungsnetz (wie z.B. Datex-P). Dafür zerlegt er den Datenstrom des Gerätes in einzelne Pakete und versendet diese. Umgekehrt empfängt er Pakete, setzt diese wieder zu einem Datenstrom zusammmen und überträgt diesen an das angeschlossene Gerät. Der PAD bildet eine Schnittstelle zwischen dem öffentlichen Telefonnetz und dem Paketvermittlungsnetz.
  • PageView
    Englisch für "Seitenabruf". PageViews bezeichnen die Anzahl der visuellen Kontakte beliebiger Benutzer einer werbeführenden Web-Seite. Siehe auch:AdClick, Hit, Visit
  • Paketvermittlung
    Eine Technik zum Weiterleiten von Daten in einem Netz. Hierbei werden die Daten in Blöcken (Paketen) einer bestimmten Länge übertragen. Spezielle Steuerpakete dienen dem Aufbau der Verbindung. Die Abfolge und der Bestimmungsort der Daten wird durch Steuerinformationen festgelegt, die zusammen mit der Nutzinformation im selben Paket übertragen werden. Dadurch können die Datenübertragungseinrichtungen gleichzeitig für mehrere Übertragungen genutzt werden (die einzelnen Paketströme werden ineinander geschachtelt). Im Gegensatz zur Leitungsvermittlung wird zwischen den Partnern keine feste Leitung geschaltet, vielmehr werden die Daten je nach Auslastung des Netzes über verschiedene Wege übertragen. Dabei können Pakete des gleichen Datenstromes verschiedene Wege nehmen.
  • Palette
    Siehe: CLUT
  • PAP
    Mit dem Password Authentification Protocol kann bei einer Verbindung mittels PPP die Authentifizierung der Teilnehmer erfolgen. Der anrufende Klient identifiziert sich mit einem Benutzernamen und sendet dann ein Paßwort, welches evt. auch verschlüsselt sein kann. Diese Technik gilt als nicht sehr sicher, da sich jemand z.B. in die Telefonleitung einschalten kann, um die Sequenz aufzuzeichen und später zu wiederholen. Siehe auch:PPP, CHAP
  • Parität
    Bit bei asynchroner Datenübertragung, das der Fehlererkennung dient. Bestandteil des Übertragungsformats. Manchmal weggelassen (no Parity) oder konstant eins (mark) oder null (space). Bei gerader Parität wird das Bit gesetzt, wenn die Anzahl der Bits bei den Daten gerade ist. Analog bei ungerader Parität mit ungerader Anzahl.
  • Parity
    Englisch für "Parität".
  • Parser
    Ein Software-Modul, das Dokumente oder Quelltexte syntaktisch analysiert und für die Weiterverarbeitung aufbereitet.
  • Paßwort
    Ein vereinbartes "Sesam öffne Dich", das den Zugang zu nicht-öffentlichen Ressourcen oder Services ermöglicht.
  • Patch
    Englisch für "Flicken", eine kleine änderung an einer Software zur Behebung eines Fehlers.
  • Path
    Englisch für "Pfad". In Dateinamen der durch besondere Zeichen geklammerte Teil, der den Speicherort angibt. Siehe auch:Bang
  • PBX
    Private Branch Exchange, Englisch für "TK-Anlage"
  • PC
    Der Personal Computer ist ein Rechner, der ausschließlich einem Benutzer vorbehalten ist. Oft ist ein Rechner mit Intel-Prozessor und dem Betriebssystem Microsoft-Windows gemeint, der sog. "Wintel-PC".
  • PCM
    Die Pulse Code Modulation ist ein Verfahren zur Umsetzung analoger in digitale Signale, das im ISDN eingesetzt wird.
  • PD
    Public Domain, der öffentlichkeit gewidmet bzw. zugänglich. PD-Software ist der Oberbegriff für Freeware und Shareware.
  • PDA
    Ein Personal Digital Assistant ist ein Kleinstcomputer ("Handheld"), auf dem üblicherweise ein PIM implementiert ist.
  • PDC
    Der Primary Domain Controller ist ein Server innerhalb einer Windows-Network-Domain, der zur Verwaltung (z.B. von Benutzerkontos) eingesetzt wird. Siehe auch:BDC
  • PDF
    Das Portable Document Format ist ein Dateiformat zum Austausch von fertig formatierten Dokumenten. PDF wurde von Adobe aus der PostScript-Sprache entwickelt und um Hyperlinks, Datenkompression und Verschlüsselung erweitert. PDF-Dateien können aus vielen Programmen heraus über die Druckfunktion erzeugt werden, ein Import oder eine Weiterverarbeitung ist aber nur mit speziellen Werkzeugen möglich (und oft auch nicht erwünscht). PDF eignet sich insbesondere für die elektronische Publikation und Verteilung bereits vorhandener Papierdokumentation.
  • PDH
    Die Plesiochrone Digitale Hierarchie ist ein (älterer) Standard zur Übertragung auf Glasfaserleitungen. Siehe auch:DS Level, SDH
  • Peer
    Englisch für "Partner". Gemeint ist die jeweils andere Station bei einer Datenverbindung.
  • Peer-to-peer
    Peer-to-peer Netzwerke sind Netzwerksysteme ohne zentrale Zugriffskontrolle, in denen alle Rechner gleichberechtigt agieren. Eine Datenverbindung besteht dabei immer direkt von einem Teilnehmer zum anderen, ohne Zwischenschaltung eines Netzwerk-Servers.
  • PEM
    Privacy Enhanced Mail nach RFC 1421 ff. Spezifikation zur Verschlüsselung von eMail-Nachrichten. Die PEM-basierte Datenverschlüsselung soll in MIME-kodierte eMails integriert werden.
  • Perl
    Eine Script-Sprache, die auf vielen Plattformen implementiert ist. Sie dient vorwiegend dazu, unter UNIX einfache Programme auf Job-Control-Level zu implementieren. Es handelt sich dabei um eine Batch-Sprache. Viele CGI-Programme sind in Perl realisiert.
  • PersMail
    (auch PM), eine persönliche Nachricht an einen anderen Benutzer.
  • Personal Certificate
    Siehe: digitale Signatur
  • PFB
    Printer Font Binary-Dateien sind binäre Darstellungen eines PostScript-Fonts. Siehe auch:PFM
  • PFM
    Printer Font Metrics-Dateien enthalten die Dickten- und Kerning-Werte eines PostScript-Fonts sowie weitere schriftspezifische Informationen. Siehe auch:PFB
  • PFR
    Portable Font Resource, eine Fontdatei des TrueDoc-Rasterizers.
  • PGP
    Pretty good privacy, ein im Internet verbreitetes Verschlüsselungssystem, das als sicher gilt. Weil mit PGP Verschlüsseltes von niemanden anderen als dem Empfänger eingesehen werden kann, ist dessen Anwendung auf höchster politischer Ebene heiß umstritten. PGP nutzt im wesentlichen RSA und IDEA.
  • PICT
    Ein Grafikformat für den Macintosh-Rechner. Neben Rastergrafiken können auch Kommandos für Vektorgrafiken enthalten sein. Siehe auch:CGM, EPS, WMF
  • PIM
    Mit Personal Information Manager wird ein Programm bezeichnet, daß üblicherweise eine Kombination aus Terminplaner, Adressbuch, eMail- und Faxfunktionen bietet. Siehe auch:PDA
  • Ping
    UNIX-Programm, mit dem getestet werden kann, ob ein bestimmter Rechner mit IP-Paketen erreicht werden kann; nutzt ICMP.
  • Ping-Pong-Verfahren
    Siehe: pseudo-vollduplex
  • Pixel
    Die kleinste Einheit eines digitalen Bildes, ein Farbpunkt. Siehe auch:Rastergrafik
  • plesiochron
    "Fast synchron", gleiche Übertragungsrate aber unterschiedliche Taktrate.
  • Plug-in
    Englisch für "to plug = einstecken, stöpseln". Plug-ins sind Programme oder Programmteile, die die Funktionalität eines anderen Programms erweitern. So gibt es zahlreiche Browser-Plug-ins für Browser, mit denen man dann neue Dateiformate anzeigen kann.
  • Pluggable Protocol
    Ein Pluggable Protocol ist ein unter Windows 95 in das Betriebssystem integriertes, zusätzliches Internet-Protokoll. Siehe auch:FTP, HTTP, ITS
  • PNG
    Das Portable Network Graphics-Format soll der Nachfolger des GIF-Formats werden, u.a. weil die bei GIF genutzte Komprimierung (LZW) Patentrechte Dritter berührt. PNG unterstützt 16 Mio. Farben, Transparenz und verlustfreie Kompression.
  • Point
    aus dem FidoNet stammende Bezeichnung für eine Site mit üblicherweise nur einem User. Eine in Deutschland häufig verwendete Point-Software ist Crosspoint von Peter Mandrella (peter_mandrella@lu.maus.de). Sie läuft auf IBM-Clones und integriert Z-Netz-, FidoNet-, MausNet- und UUCP-kompatible Netze unter einer Benutzeroberfläche.
  • Policy
    verbindliche, internationale Regeln für das Verhalten im FidoNet. Siehe auch:Netiquette
  • Polling
    Methode zur Synchronisation bei der Datenübertragung. Beim Polling fragt der eine Parter periodisch ab, ob der andere etwas senden will oder empfangen kann. Sehr rechenzeitintensiv, da für einen einzigen Übertragungsvorgang u.U. mehrmals gepollt werden muß. Im Gegensatz zum Handshake sind beide Kommunikationspartner nicht gleichberechtigt. Insbesondere kann nur der pollende Partner eine Kommunikation auslösen, der gepollte Parter kann die Kommunikation höchstens blockieren.
  • Polygon
    VRML-Welten setzen sich aus Polygonen zusammen, ebene Vielecke mit beliebig vielen Eckpunkten. Die Polygonflächen verleihen den geometrischen Objekten einen massiven Eindruck.
  • PoP
    Als Point of Presence bezeichnet man die Zweigstellen eines ISPs, die ihn vor Ort vertreten. Je nach ISP können die PoPs Tochterfirmen oder unabhängige Wiederverkäufer sein. Technisch betreiben PoPs in der Regel neben den Einwahl-Modems auch WWW-, FTP-, eMail- und Nameserver.
  • POP3
    Das Post Office Protocol. Gibt es als Version 2 und als heute übliche Version 3, und beschreibt ein Verfahren zum TCP/IP-basierten Zugriff auf einen Mailbox-Server und zum übermitteln der dort vorhandenen Nachrichten an einen MUA.
  • Popup
    Ein Popup ist ein Fenster, das kurzfristig über allen anderen Fenstern angezeigt wird. In einem Popup werden oft zusätzliche Informationen, z.B. Worterläuterungen angezeigt.
  • Port
    Eine Schnittstelle, eine Anschlußmöglichkeit wie etwa die serielle oder die Druckerschnittstelle.
  • POST
    Methode des CGI, einem HTTP-Server die Daten eines Formulars zuzusenden. Die Daten werden dabei in einer Zusatzzeile des HTTP-Request-Headers gesendet. Siehe auch:GET
  • Posting
    Eine Nachricht, die in einem Usenet-Forum veröffentlicht ist.
  • Postmaster
    Ein User auf einer Site, der für den gesamten Mail- (evtl. auch News-) Verkehr verantwortlich zeichnet. Bei Problemen an ihn wenden.
  • PostScript
    Geräteunabhängige Seitenbeschreibungsspache für die Ausgabe von Druckdaten. PostScript-Daten können komplexe Befehle und Unterprogramme, Rastergrafiken, Fontdefinitionen und ab Level 3 auch Web-Seiten enthalten. Siehe auch:Networks System, Type1
  • POTS
    Jargon: Plain Old Telefone Service, dt. "Einfacher alter Telefondienst", gemeint ist ein analoger Übertragungsdient mit etwa 4 KHz Frequenzbandbreite.
  • PPA
    Passiver Prüfanschluß. Elektronisches Bauelement in TAE-Dosen. Ermöglicht eine Messung der elektrischen Eigenschaften der Telefonleitung, wenn kein Gerät eingesteckt ist.
  • PPP
    Point to Point Protocol. Ein erweiterter und verbesserter Nachfolger von SLIP, welches sich als Standard durchgesetzt hat. PPP erlaubt, Daten mehrerer Netzwerkprotokolle (wie TCP/IP, IPX oder NetBEUI) gleichzeitig zu übermitteln. Außerdem handelt PPP beim Verbindungsaufbau die Kommunikationsparameter aus und übernimmt die Authentifizierung der Teilnehmer mittels PAP oder CHAP. Siehe auch:HDLC, LCP, NCP, IPCP
  • PPTP
    Das Point-to-Point Tunnelung Protocol ist ein Protokoll, das den Aufbau eines Extranets erlaubt. Dabei wird der Datenverkehr zwischen zwei Stationen verschlüsselt über das Internet übertragen. Siehe auch:VPN
  • Presence Provider
    Siehe: IPP
  • Primärmultiplexanschluß
    Ein ISDN-Anschluß, der 30 B-Kanäle, einen D-Kanal und einen Synchronisationskanal umfaßt. Die B-Kanäle haben eine Übertragungsrate von 2 MBit/s, der D-Kanal und der Synchronisationskanal werden mit 64 KBit/s betrieben.
  • PRnet
    Packet Radio Network. Experimentelles TCP/IP-Netz, von der DARPA 1979 gegründet.
  • Progressive JPEG
    Wie das Interlaced-GIF-Format werden Progressive JPEGs in aufeinanderfolgenden Schritten aufgebaut, wodurch sich die Qualität des Bildes während des Ladevorgangs fortlaufend erhöht.
  • Protokoll
    Ein Satz von Regeln und Vereinbarungen, der den Informationsfluß in einem Kommunikationssystem steuert. Kann sich sowohl auf Hardware wie auf Software beziehen. Wird in der Datenübertragung häufig als Kurzform für Übertragungsprotokoll verwendet.
  • Provider
    Unternehmen, das gegen Gebühr den Zugang zum Internet ermöglicht. Siehe auch:IPP, ISP und PoP
  • Proxy
    Bezeichnung für einen Netzwerkdienst, der stellvertretend für einen Klienten Netzwerkverbindungen aufbaut. Ein HTTP-Proxy z.B. besorgt sich auf Anforderung HTML-Seiten stellvertretend für ein Anzeigeprogramm. Durch dieses Prinzip kann Zwischenspeicherung und Datenflußkontrolle realisiert werden. Siehe auch:Firewall
  • pseudo-vollduplex
    Durch dauerndes Hin- und Herschalten zwischen beiden Modems ("Ping-Pong-Verfahren") wird über eine Halbduplex-Verbindung eine Vollduplex-Verbindung simuliert.
  • Pseudonym
    Benutzernamen, die nichts mit dem richtigen Namen des Benutzers zu tun haben.
  • PSK
    Phase Shift Keying = Phasenumtastung (Phasen-Modulation)
  • PSTN
    Public Switched Telephone Network, das öffentliche Telefon-(Wähl)-Netz.
  • Puma
    bidirektionales Übertragungsprotokoll. Arbeitet im Gegensatz zu den üblichen Protokollen wie Kermit, X-Modem, Z-Modem in beide Richtungen gleichzeitig. Im Gegensatz zu Bimodem nicht nur auf IBM-Kompatiblen verfügbar. Allerdings ohne Chat. Sehr hoher Datendurchsatz (fast 100%).
  • Push Technik
    Sammelbegriff für Browser-Erweiterungen, mit denen einem Benutzer Informationen erreichen, obwohl dieser sie nicht aktiv abgerufen hat. Beispiele sind "Aktuell-Icons" in der Bookmark-Liste des Browsers oder gar abonnierbare Informationskanäle mit CDF.
  • QAM
    Quadrature Amplitude Modulation. Bei QAM werden digitale Signale durch eine Kombination aus vier Phasen und vier Amplituden dargestellt. Die Daten werden in der so entstehenden Matrix abgebildet. Dieses Verfahren wird für die Übertragung von Faxen genutzt. Siehe auch:Modulation, V.32
  • QD3D
    QuickDraw 3D ist eine API für Apple-Computer, mit der 3D-Grafiken dargestellt und manipuliert werden können. Siehe auch:3DMF, RAVE, OpenGL
  • QIC
    Quarter Inch Cartridge ist ein Standard für ¼" breite Magnetbänder.
  • QTVR
    Siehe: QuickTime-VR
  • Quelltext
    In einer Programmiersprache geschriebener ASCII-Text, der durch ein übersetzungsprogramm in eine ausführbare Form umgesetzt wird.
  • QuickTime
    Von Apple definierter Standard zur Übertragung von Bild- und Audiodaten. Wird meistens für kleinere Filme verwendet. Siehe auch:MPEG, AVI
  • QuickTime-VR
    QuickTime Virtual Reality ist eine 3D-Variante des Apple-QuickTime. Mit diesem Standard können eingescannte Photografien mit 360-Grad-Panoramen verbunden und dargestellt werden. Siehe auch:VRML
  • RAID
    Redundant Array of Inexpensive Disks oder Redundant Array of Independent Disks, ein für Server eingesetztes Modul aus mehreren Festplatten. Mit einem ECC-Verfahren kann der Ausfall einer Festplatte ohne Datenverlust verkraftet werden.
  • RAM
    Das Random Access Memory ist ein relativ preiswerter Baustein, mit dem u.a. der Hauptspeicher eines Computers realisiert wird.
  • RAMDAC
    Baustein auf Grafikkarten, der aus einem Speicherbereich für eine CLUT und drei DACs besteht. Der RAMDAC erzeugt aus den eingespeicherten Farbwerten das RGB-Ausgangssignal für einen Farbmonitor.
  • RARE
    Reseaux Associes pour la Recherche Europeenne. Ein Zusammenschluß von europäischen Forschungsnetzen.
  • RARP
    Das Reverse Address Resolution Protocol ist eine Methode, um MAC-Adressen in IP-Adressen umzuwandeln. Siehe auch:ARP
  • RAS
    über Remote Access Service können via Modem Windows-Rechner verbunden werden. Für RAS wird eine Variante des PPP eingesetzt, bei der die Anmeldung mit Hilfe eines DES-Verschlüsselungsverfahrens gesichert ist.
  • Rasterizer
    Software, mit der Fontdaten für eine konkrete Darstellung als Rastergrafik berechnet werden. Dieser Schritt ist nötig, bevor Fonts am Bildschirm angezeigt oder ausgedruckt werden können. Siehe auch:RIP, TrueDoc, TrueType, Type1
  • RAVE
    Die Render Acceleration Virtual Engine ist der Teil des QD3D-API, der 3D-Grafiken aktuell auf den Bildschirm bringt. Siehe auch:DirectX
  • RD
    Receive Data, Datenempfang, Signal der V.24-Schnittstelle.
  • RDBMS
    Ein Relationales Datenbank-Managementsystem ist ein DBMS, in dem Relationen zwischen den Datensätzen von Einzeldatenbanken genutzt werden können. So können z.B. in einer Produkt-Datenbank die Adressen der Lieferanten aus einer Lieferanten-Datenbank angegeben werden.
  • RealAudio
    Von der Firma Progressive Networks entwickeltes Protokoll, mit dem sich Audiodaten in Echtzeit über das Internet übertragen lassen.
  • Realname
    Der voll ausgeschriebene, richtige Name (das, was im Ausweis steht) des Computerbenutzers.
  • Red Book
    Standard-Definition für das physikalische und logische Format von CD-ROMs auf denen Musik gespeichert werden kann. Siehe auch:Orange Book, White Book, Yellow Book
  • Referenz
    Eine Referenz bezeichnet allgemein den Verweis (Zeiger) auf eine bereits vorhandene Instanz, um sie mit allen Eigenschaften ein weiteres Mal zu verwenden.
  • Region
    (FidoNet), eine geographische Zusammenfassung aller Nodes.
  • Remailer
    Server, der eMail anonym weitersendet. Remailer löschen dazu die Absenderadresse einer eMail vor dem Weitersenden. Um überwachungsversuchen, z.B. seitens staatlicher Behörden, zu entgehen, werden üblicherweise keine Daten über eingegangene eMails gespeichert. Zusätzlich können eMails mit dem PGP-Schlüssel des Servers kodiert werden, der die empfangenen eMails nach der Dekodierung in zeitlich ungeordneter Folge weitersendet.
  • Repeater
    Ein Repeater ist eine Komponente, die eingehende Datenpakete ohne änderungen auf einer zweiten Leitung wiedergibt. Damit kann u.a. die Längenbeschränkung in Ethernet-Segmenten umgangen werden.
  • Reply
    Persönliche Antwort an den Autor eines Artikels via Mail. Oft besser als ein Follow-up.
  • Repository
    Englisch für "Lager, Archiv", ein System zur Aufbewahrung von Quellen für Programme und Dokumenten.
  • requesten
    (FidoNet), das (ferngesteuerte) Anfordern einer Binärdatei aus einer anderen Mailbox.
  • Retrain
    Begriff aus der Modem-Technik. Verschlechtert sich bei einer Übertragung die Leitungsqualität deutlich, so vereinbaren die beiden Modems ein Retrain. Dabei werden die Leitungscharakteristiken neu ausgemessen.
  • Retrievalsprache
    Kommandosprache einer Datenbank.
  • Return-Path
    Der Weg, den man benutzen muß, um einem Autor einer öffentlichen Nachricht persönlich zu antworten.
  • RFC
    Request For Comments. Eine ganze Serie von Dokumenten des IAB, in denen die Standards festlegt sind, mit denen im Internet kommuniziert wird. So legt z.B. RFC 822 das Adressformat von Mails fest. Da alle technischen Standards im Internet in diesen RFCs offengelegt sind, kann jeder Software- oder Hardware-Hersteller diese Standards für seine Produkte nutzen.
  • RGB
    Rot, Grün, Blau bezeichnet das additive Farbmodell von Bildschirmen. Siehe auch:CMYK, Farbwürfel, Rastergrafik
  • RI
    Ring Indicator, ankommender Ruf, Signal der V.24-Schnittstelle.
  • RIB
    Research Interagency Backbone. Neue amerikanische Backbone-Struktur mit Geschwindigkeiten im ´zig MBit-Bereich.
  • RIFF
    Das Resource Interchange File Format ist ein Dateiformat zur Speicherung von Multimedia-Daten, das 1991 von den Firmen Microsoft und IBM entwickelt wurde. RIFF-Dateien können sehr unterschiedliche Daten enthalten, z.B. Bitmaps, Audio- und Videodaten oder RTF-Texte. Siehe auch:AVI, MCI
  • RIP
    Das Routing Information Protocol ist ein Protokoll, mit denen Router Informationen untereinander austauschen. Dadurch können Router den optimalen und kürzesten Datenweg zwischen Netzwerken ermitteln.
  • RIPE
    Réseaux IP Européenne. Das europäische TCP/IP-Netz, das von EUnet betrieben wird.
  • RLE
    Run Length Encoding ist ein Algorithmus zur Komprimierung von Daten. Sich wiederholende Werte werden durch eine Angabe des Wertes und einen Zähler ersetzt.
  • ROM
    Ein Read Only Memory ist ein Baustein, auf dem Informationen dauerhaft gespeichert ist. In solchen Bausteinen ist z.B. das BIOS eines Rechners gespeichert.
  • ROT13
    Eine Kodierung, bei der alle Buchstaben um 13 Zeichen rotiert werden. Beispiele: a->, b->o, n->a, p->c usw. Wird verwendet, damit Artikel, von denen sich einige Leute angegriffen fühlen könnten, nicht sofort lesbar sind, so daß sich diese Leute hinterher nicht über den Artikel beschweren können, da sie ihn ja schließlich dekodiert und nicht "aus Versehen" gelesen haben.
  • ROTFL
    Jargon: Rolling On The Floor Laughing!, dt. "sich vor Lachen auf dem Boden wälzend". Ausdruck dafür, daß sich jemand köstlich über etwas amüsiert hat. ROTFL gibt es noch in diversen Varianten.
  • Router
    Ein spezieller Computer oder ein Programm, welches das Routing zwischen Netzwerken erledigt.
  • Routing
    Transportieren von Daten innerhalb eines Netzes anhand eines Pfades, der im Header der Daten enthalten ist (passives Routing) oder durch Bestimmen des kürzesten, schnellsten, billigsten oder nächstbesten Routweges (aktives Routing) aus den Maps. Da das Internet keine direkten Verbindungen zwischen Rechnern kennt, erfolgt der Versand von Daten grundsätzlich in kleinen Paketen - je nach Bedarf über verschiedene Zwischensysteme. Diese Form des Datenverkehrs erzielt eine hohe Flexibilität und die Ausfallsicherheit des Netzes.
  • RPC
    Remote Procedure Calls sind ein von der Firma Sun eingeführtes Verfahren, mit dem Programme und Funktionen auf einem anderen Rechner im Netzwerk aufgerufen werden können. Siehe auch:DCOM, YP
  • RS-232-C
    Amerikanische EIA-Norm für serielle Schnittstellen. Die internationale Norm V.24 legt die entsprechenden funktionalen Eigenschaften und V.28 die entsprechenden elektrischen Eigenschaften fest.
  • RSA
    Ein Verschlüsselungsverfahren, benannt nach den Erfindern Rives, Shamir und Adleman. Bei diesem Verfahren werden zwei große Primzahlen zu einer noch größeren Primzahl verknüpft, die dann als Schlüssel dienen kann. RSA wird kommerziell genutzt. Siehe auch:PGP
  • RSX
    Die Realistic Sound Experience ist eine Software von Intel, die zur realistischen, dreidimensionalen Klangwiedergabe verwendet wird.
  • RTF
    Das Rich Text Format ist ein ASCII-Format für Textdokumente mit Layout-Auszeichnungen. RTF-Dokumente dienen u.a. als Quelltext für WinHelp-Dateien.
  • RTFM
    Jargon: Read The Fucking Manual, dt. "Lies das verdammte Handbuch!". "Fucking" heißt übrigens nicht "verdammt", aber wie soll man das halbwegs jugendfrei formulieren? ;-)
  • RTS
    Request To Send, Sendeaufforderung, Signal der V.24-Schnittstelle.
  • Rules
    Begriff aus dem FidoNet. Die Policy eines bestimmten Echos.
  • S-HTTP
    Kurz für Secure HTTP. Erweiterung von HTTP zur Authentifizierung und Datenverschlüsselung zwischen Web-Server und Anzeigeprogramm. Siehe auch:SSL
  • S/MIME
    Secure MIME ist ein Verfahren zum Verschlüsseln und elektronischen Unterschreiben von eMail. Dabei wird das Verschlüsselungsverfahren DES eingesetzt. Die neueren Versionen des Navigators 4.0+ und des Internet Explorers 4.0+ setzen S/MIME zur Verschlüsselung von eMails ein. Siehe auch:CA, digitale Signatur, PGP
  • S0
    Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Endgeräte mit vier Kupferadern. Die Schnittstellenbeschreibung umfaßt sowohl das genutzte Protokoll als auch die elektrischen Eigenschaften der Verdrahtung. Siehe auch:Basisanschluß
  • S2M
    Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Telefonanlagen mit 4 Kuperadern oder als Glasfaserleitung. Siehe auch:Primärmultiplexanschluß
  • SATAN
    Bekanntes Testprogramm zum überprüfen eventueller Sicherheitslücken von Internet-Servern. Die Veröffentlichung des Programms löste eine Diskussion darüber aus, ob solche Programme eher nützlich oder gefährlich sind.
  • SATnet
    Satellite Network. Ein TCP/IP-Netz, das ursprünglich für Satellitenverbindungen genutzt wurde.
  • Schema-Evolution
    Bezeichnet die fortlaufende Anpassung und änderung von Objektstrukturen im OOP-Modell.
  • Scheme
    Ein Dialekt der Programmiersprache LISP, der für Lehrzwecke ausgelegt ist.
  • Schnittstelle
    Ein Gerät, Anschluß oder Programm, das zwischen verschiedenen Funktionsgruppen vermittelt oder verbindet.
  • Schrittgeschwindigkeit
    Siehe: Baudrate
  • SCInet
    Sensitive Compartment Information Network, militärisches Subnetz des DDN.
  • Script
    Eine Textdatei, in der für einen Interpreter lesbare Befehle stehen. Ein solcher Interpreter kann eine Betriebssystem-Shell sein, es gibt aber auch spezielle Programme, die ihre eigene Script-Sprache haben. Siehe auch:Perl, JavaScript
  • SDH
    Die Synchrone Digitale Hierarchie ist ein Standard zur Datenübertragung auf Glasfaserleitungen. Die Übertragungsraten von SDH sind Vielfache von 155 Mbps. Siehe auch:PDH, SONET
  • SDK
    Ein Software Development Kit ist eine Zusammenstellung aus Dokumentation und Hilfsprogrammen, die für die Programmentwicklung nötig sind.
  • Serendipity
    Wissenschafts-Jargon: Bezeichnung für's Surfen in Hypertexten, dt. "Mitnahmeeffekt".
  • serielle Datenübertragung
    Bei der Datenübertragung steht üblicherweise nur eine Datenleitung zur Verfügung. Der Datenverkehr verläuft seriell, das heißt, es wird Bit für Bit übertragen.
  • Server
    Server realisieren funktionale und infrastrukturelle Netzwerkdienste. Sie bieten nicht nur dem/den Klienten Funktionen an, sondern ermöglichen auch die Netzadministration. Server sind üblicherweise gut bis sehr gut ausgestattete Rechner, auf denen ein Betriebssystem die gemeinsame und geordnete Benutzung von Betriebsmitteln koordiniert.
  • Service
    Englisch für "Dienst". Gemeint ist fast immer der durch spezielle Netzwerkprotokolle realisierte Dienst, den ein Klient von einem Server beansprucht.
  • SET
    Secure Electronic Transfer, ein Standard der wichtigsten Kreditkartenunternehmen für ECash. SET sichert nicht nur den Datentransfer, sondern ermöglicht auch die Identifizierung der Teilnehmer.
  • Set-Top-Box
    Ein Gerät, das "auf den Fernseher" gestellt wird, um dessen Funktionen zu erweitern. Beispiele hierfür sind Satelliten-Empfänger, Web-TV oder Pay-TV-Decoder.
  • SFM
    Die Services for Macintosh sind ein Programmpaket, mit dem ein Windows/NT-Server auch Apple-Macintosh-Rechner bedienen kann.
  • SGML
    Die Standard Generalized Markup Language ist ein ISO-Standard zur Beschreibung von Dokumentenstrukturen. In einer DTD wird dabei festgelegt, wie die einzelnen Dokumente (Dokument-Instanzen) aufgebaut sein müssen. Wenn z.B. alle Geschäftsbriefe einer Firma nach einem ganz bestimmten Schema aufgebaut sein sollen, kann dieses Schema mit SGML formuliert werden. SGML realisiert damit eine Mischung aus nicht weiter ausgezeichneten Freitexten und den sehr streng formalisierten Einträgen, z.B. einer Adreßkartei. In der Praxis werden SGML-basierte Systeme wegen des Aufwands, Strukturen von Dokumenten zu erkennen bzw. zu formulieren, nur für aufwendige Dokumente eingesetzt. So kann z.B. bei der Erstellung eines mehrbändigen Lexikons SGML als System zur Katalogisierung und Systematisierung der einzelnen Einträge eingesetzt werden.
  • Shareware
    Die Verteilung von Probeversionen oder Ansichtsexemplaren einer Software. Nach einer Probezeit sollte die oft geringe Shareware-Gebühr (freiwillig) an den Autor oder den Hersteller gezahlt werden.
  • Shell-Account
    Eine Zugangsberechtigung zu einem UNIX-Rechner, bei dem man auf Betriebssystemebene arbeiten kann.
  • SHG
    Eine Segmented HyperGraphics-Datei ist eine in WinHelp verwendete Grafikdatei, die Hyperlinks auf Hilfethemen enthält. In einer SHG-Datei können außerdem mehrere Auflösungsvarianten einer Grafik abgelegt werden.
  • Shockwave
    Ein Multimedia-Datenformat der Firma Macromedia. Es dient der Darstellung von interaktiven Vektorgrafiken und Animationen auf Web-Seiten. Siehe auch:CGM, VML
  • SIG
    Special Interest Group, allgemein eine Gruppe von Leuten mit speziellen Interessen, z.B. im Usenet.
  • Signature
    Einige Zeilen Text, die Namen/Adresse/Beruf/Erreichbarkeit sowie meistens einen guten Spruch des Autors eines News-Artikels enthalten. In einigen Netzen (z.B. im MausNet) sind solche Signaturen unerwünscht.
  • SIM
    Das Subscriber Identity Module ist eine auswechselbare Chipkarte, die bei GSM-Funktelefonen die Rufnummer und andere Benutzerdaten (z.B. gespeicherte Rufnummern) enthält. Sie dient der Identifikation des Bankkontos, von dem die anfallenden Gesprächskosten abgebucht werden können.
  • SIMD
    Single Instruction/Multiple Data, ein einzelner Prozessorbefehl, der mehrere Datenmanipulationen auslöst. Siehe auch:MMX
  • Sitemap
    Ein von Microsoft entwickeltes Format zur Darstellung der Struktur einer Site. Eine Sitemap ist eine HTML-Datei, die von Zusatzprogrammen wie z.B. ActiveX-Controls ausgewertet werden kann. Neben dem Inhaltsverzeichnis sind alle Verweise mit Typinformationen ausgestattet, so daß sich Teile der Site auf Wunsch ausblenden lassen.
  • Slash
    Englisch für "Schnitt": Der Divisionsoperator "/" wird in UNIX-Systemen zur Separation von Pfadnamen verwendet, ist daher auch Spearator in URLs.
  • Sliding-Window-Protocol
    Jedes Übertragungsprotokoll, bei dem weitere Datenblöcke schon übertragen werden können, während für den aktuellen Datenblock das ACK noch aussteht. Wesentlich schneller, als wenn das Protokoll jedesmal das Senden unterbricht, um auf die Bestätigung des Blocks zu warten. Die Anzahl der ACKs, die noch ausstehen dürfen, bezeichnen die Window-Size des Protokolls. Z-Modem und einige neuere Versionen von Kermit, aber auch TCP/IP sind Sliding-Window-Protokolle. X-Modem und Y-Modem sind es nicht.
  • SLIP
    Serial Line Internet Protocol. Ein Protokoll, mit dem man TCP/IP über eine serielle Leitung realisieren kann. Obwohl kein offizieller Standard, ist SLIP weit verbreitet, da es mit nur geringem technischen Aufwand eingesetzt werden kann. SLIP stellt keine Fehlerkorrektur und keine Möglichkeiten zur Parameterverhandlung beim Verbindungsaufbau zur Verfügung. So müssen die Parameter jeder SLIP-Verbindung (z.B. die IP-Adressen der jeweiligen Teilnehmer) vor dem Verbindungsaufbau feststehen. Vielfach übernimmt eine Art Vorverhandlung über die serielle Leitung diese Aufgabe (Dynamic SLIP), bei der mit einem Script Nutzernamen, Paßwort und IP-Adressen bekanntgemacht werden. Siehe auch:CSLIP, dynamische IP, PPP
  • SMB
    Server Message Block-Protokoll. Ein Protokoll für Datei-, Druck- und andere Serverdienste im Netzwerk. Dieses Protokoll ist der Kern der Netzwerkdienste von Microsoft LAN-Manager, Microsoft Windows/NT-Server und IBM LAN-Server. Es ist (fast) untrennbar mit NetBIOS zu NetBEUI verschmolzen und wird auch in den betriebssystemähnlichen Produkten Windows for Workgroups und Windows 95 eingesetzt.
  • SMDS
    Switched Multimegabit Data Service, ein neuer Standard für sehr schnelle Datenübertragungen.
  • Smiley
    Das Smiley (wissenschaftliche Bezeichnung: "Emoticon") ist ein ASCII-Ungeheuer, das im Dickicht der eMails sein Unwesen treibt. Neben der Urform :-) treffen wir heute viele Variationen und Unterarten an: ;-), =:-(, |:-))...
  • SMP
    Rechner mit Symmetric MultiProcessing haben zwei oder mehr Prozessoren, bei dem jeder Prozessor gleichberechtigten Zugriff auf Ein- und Ausgabe hat. SMP-Rechner werden oft als Netzwerk-Server eingesetzt, die eine hohe Arbeitslast tragen müssen.
  • SMS
    Das Short Messaging System erlaubt Kurzmitteilungen von 100 bis 160 Zeichen in GSM-Funktelefonnetzen. Da diese Mitteilungen über den Signalisierungskanal übertragen werden, können sie parallel zu einem Telefonat empfangen werden. In einigen Netzen können Gateways genutzt werden, die den Empfang oder das Senden kurzer eMails gestatten.
  • SMTP
    Simple Mail Transfer Protocol. Ein Übertragungsprotokoll nach RFC 821, speziell für den Austausch von Mails. Das Standardprotokoll im Internet für diesen Zweck. SMTP legt fest, wie zwei Mailsysteme interagieren, und wie die Steuermeldungen zu diesem Zweck aussehen müssen. Eine spezielle Form ist Batched SMTP. Dabei werden SMTP-Steuermeldungen zusammen mit Mails in einer Datei abgelegt, die en bloc übertragen und beim Zielsystem wieder zerlegt werden. SMTP ist gewöhnlich in den MTA implementiert. SMTP-Nachrichten bestehen aus einem Kopf, der mindestens die Kennungen des Senders und des Empfängers enthält, und der eigentlichen Nachricht. SMTP-Nachrichten bestehen aus 7-Bit-ASCII-Zeichen, ESMTP überträgt 8 Bits.
  • SNA
    Die Systems Network Architecture ist eine Netzwerkarchitektur, die von IBM-Großrechnern genutzt wird.
  • SnailMail
    Dt. "Schneckenpost". So bezeichnen DFüler die Post also die Postsendungen, die auf herkömmlichen Wege transportiert werden.
  • SNMP
    Mit dem Simple Network Management Protocol können TCP/IP-Netzwerke verwaltet werden. Mit SNMP können Eigenschaften von Rechnern abgefragt und beeinflußt werden. In bestimmten Ausnahmesituationen kann ein Rechner ein Alarmsignal (SNMP-Trap) an die Management-Station senden.
  • Socket
    Eine mit BSD-UNIX eingeführte Software-Schnittstelle zur Interprozeß-Kommunikation. Über TCP/IP sind Sockets auch im Netzwerk möglich. Seit Windows 3.11 auch in Microsoft-Betriebssystemen verfügbar.
  • Software
    Die Informationen und Programme, die von Hardware bearbeitet oder ausgeführt werden können.
  • Software-Handshake
    Handshake durch festgelegte Zeichen. Für Binärübertragungen ohne Übertragungsprotokoll nicht geeignet, da die Daten auch die reservierten Handshake-Zeichen enthalten können. Die üblichsten Zeichen sind XON/XOFF, manchmal wird aber auch ETX/ACK benutzt. Siehe auch:XON, XOFF, ETX, ACK
  • SOHO
    Small Office/Home Office, Bezeichnung des Software-Markts für Privatanwender und kleine Firmen.
  • SONET
    Das Synchronous Optical NETwork ist das amerikanische Pendant zum SDH, also ein Standard für Datenübertragung über Glasfaserleitungen im ATM. Die Übertragungsraten von SDH sind Vielfache von 52 Mbps.
  • Spam
    Kunstwort, welches den der Netiquette widersprechenden Umgang mit den Medien eMail und Usenet für Rundsendungen meint. Sehr beliebt bei den "make money fast"- Anbietern... Siehe auch:UCE
  • SPID
    Eine Service Profile ID identifiziert im ISDN Leistungsmerkmale eines Anschlusses oder Gerätes. SPIDs werden vorwiegend in Nordamerika eingesetzt.
  • Split-Speed
    Asymmetrische Vollduplex-Datenübertragung mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten (z.B. V.23). Da viele V.24-Schnittstellen dies nicht unterstützen, wird oft einheitlich mit der höheren Baudrate übertragen. Der Sender am langsameren Kanal muß dann u.U. die Daten zwischenspeichern, bis sie mit der langsameren Geschwindigkeit übertragen wurden.
  • Spoofing
    Eine Technik, um den Verkehr auf Datenleitungen zu reduzieren. Auf die regelmäßige Anfrage etwa, ob der entfernte Server noch aktiv ist, antwortet ein Dialup-Router selbst. Siehe auch:DNS-Spoofing, IP-Spoofing
  • Spooling
    In einem UUCP-Netz geschieht die Übertragung der Aufträge/Dateien meistens asynchron, d. h., die Dateien müssen zwischengespeichert werden. Erst nach einem gewissen Zeitraum, oder wenn sich eine gewisse Menge Daten angehäuft hat, wird eine Übertragung gestartet. Diesen Akt bezeichnet man als Spooling, das Verfahren als "Store and Foreward"-Verfahren.
  • SPX
    Das Sequenced Packet Exchange Protocol ist eine Erweiterung des IPX von Novell, das die Serialisierung von IPX-Paketen erlaubt.
  • SQL
    Die Structured Query Language ist eine standardisierte Abfragesprache für DBMS. Ein SQL-Server ermöglicht die Bedienung des DBMS von einem Klienten aus.
  • SSL
    Die Secure Socket Layers sind eine Entwicklung von Netscape. Sie dienen bei der Übertragung von Daten im WWW dazu, den Übertragungsweg durch Verschlüsselungsverfahren abzusichern. SSL nutzt ein Public-Key-Verfahren, bei dem mit einem öffentlich zugänglichen Schlüssel codierte Daten nur mit einem ganz bestimmten privaten Schlüssel wieder dechiffriert werden können. Bis zur Version 1.22 des Netscape Navigators mußten Schlüssel bei Netscape selbst angemeldet werden, wobei Netscape bei der Schlüsselvergabe auf dem Einsatz des eigenen Serverproduktes bestand. Neuere Navigator-Versionen akzeptieren auch Schlüssel, die nicht von Netscape autorisiert wurden.
  • Standleitungen
    Von einem TK-Anbieter gemietete Festverbindung (leased line, Mietleitung) mit meist höherer Bandbreite als Telefonleitungen.
  • Startbit
    Bit bei asynchroner Übertragung, das den Anfang eines Datenworts anzeigt. Immer Null.
  • Steganographie
    Bezeichnung für Verfahren, die Nachrichten in größeren Botschaften verstecken. So kann z.B. das niedrigste Bit jedes Pixels einer Grafikdatei eine Botschaft oder ein Copyright enthalten.
  • Stopbit
    Ein oder zwei Bits bei asynchroner Übertragung, die das Ende eines Datenworts anzeigen. Immer Eins.
  • streaming
    Streaming bezeichnet das Abspielen von Multimediadaten schon während des Downloads. Sound- und Videodaten werden also nicht in einer Datei zwischengepeichert, um sie erst nach dem Download abzuspielen.
  • Subdomain
    Eine Domain unter einer Domain.
  • Subnet
    Netz des VzFdpbD.
  • Suchservice
    Ein von einem Web-Robot gesammelter Volltext-Index über viele verschiedene Web-Seiten. Über die Eingabe von Suchbegriffen können so Web-Seiten herausgesucht werden, in deren Inhalt diese Suchbegriffe vorkommen. Siehe auch:AltaVista, Lycos, Yahoo
  • suck
    Jargon, englisch für "saugen": etwas, das nichts taugt, z.B. Usenet sucks, Prodigy sucks...
  • surfen
    Bezeichnung für ungezieltes Stöbern im WWW.
  • Switched Network
    Siehe: Vermittlungsnetz
  • synchrone Verbindung
    Verbindung, bei der neben den Nutzdaten auch ein Taktsignal übertragen wird, so daß auf Start- und Stopbits wie bei asynchroner Verbindung verzichtet werden kann. Dadurch schneller.
  • SysOp
    System operator, Betreiber einer Mailbox.
  • Systemtelefon
    Zu einer bestimmten Telefonanlage gehörendes Telefon, mit dem Sonderfunktionen der Anlage genutzt werden können.
  • T1
    Übertragungsprotokoll auf Standleitungen in den USA. Maximale Datenrate 1,544 Mbps (netto 1,344 Mbps).
  • T3
    Übertragungsprotokoll auf Standleitungen. Maximale Datenrate 44,736 Mbps.
  • Tag
    Englisch für "Etikett", Bezeichnung der Dokumentauszeichnung in SGML- und HTML- Dokumenten, z.B. <TAG REL="beispiel">.
  • TAPI
    Das Telephony Application Programming Interface ist eine komfortable API unter Windows 95, mit der Telefonanrufe eingeleitet oder Voice-Mail-Systeme gesteuert werden können.
  • TCP/IP
    Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Ein Satz von Netzwerkprotokollen, die im Internet verwendet werden, um dem Benutzer eine Reihe von Diensten zur Verfügung zu stellen. Darauf setzen z.B. Protokolle für remote login (telnet), file transfer (FTP) und Mail (SMTP) auf. IP ist dabei die Vereinbarung, wie die einzelnen Datenpakete formuliert und versendet werden. Anschließend übernimmt das TCP/IP dann den Verbindungsaufbau und die sichere Zustellung des Datenpakets. Wegen des anhaltenden Ansturms auf das Internet und die in der Vergangenheit nicht effiziente Verteilung der IP-Adressen wird es wohl nötig sein, ein neues Protokoll, IP Version 6, einzuführen. Siehe auch:IPng
  • TD
    Transmitted Data, Sendedaten, Signal der V.24-Schnittstelle.
  • TEI
    Mit einer Terminal Equipment ID werden die Endgeräte am ISDN-Bus identifiziert.
  • telecommuting
    Englische Bezeichung für eine Arbeitsform, bei der ein Arbeitnehmer nicht mit einem Verkehrsmittel, sondern mit einer Datenleitung zwischen Wohnung und Arbeit pendelt.
  • Telekom
    Größter Anbieter für Telekommunikationsleistungen in Deutschland. Nachfolger des Fernmeldeamtes.
  • telnet
    Das Standard-Protokoll im Internet für remote login. Damit kann man zu einem anderen Host über das Internet eine interaktive Verbindung aufbauen, als ob man direkt an diesem via Terminal angeschlossen wäre.
  • Terminal
    Die Kombination aus Bildschirm und Tastatur, mittels der ein Benutzer mit einem (UNIX-)Rechner in Verbindung tritt. Terminals können über Netzwerkleitungen oder auch mit seriellen Datenleitungen an den Rechner angeschlossen sein.
  • Terminal-Software
    Auch als Treiber-Software bezeichnet, regelt die Verständigung zwischen Modem und Computer.
  • Terminalemulation
    Befehlssatz zur Bildschirmsteuerung. Mit der Emulation wird ein verbreitetes Bildschirmterminal im Terminalprogramm nachgebildet. Übliche Standards sind VT52, VT100 und ANSI. Wird für bildschirmorientiertes Arbeiten benötigt. Enthält Kommandos zur Cursorpositionierung, zum Löschen und Einfügen von Zeilen etc.
  • Textur
    Eine Textur ist ein digitales Bild, Muster oder Video, das die Struktur einer Oberfläche definiert. Siehe auch:VRML
  • Thanx
    Thanks, dt. "Danke".
  • TIFF
    Das Tagged Image File Format ist ein Dateiformat für Rastergrafiken. Verschiedene Auszeichnungen (Tags) erlauben es Programmen, je nach ihren Fähigkeiten, Teile der Grafik zu verarbeiten oder zu ignorieren. Siehe auch:GIF, JPEG
  • Timeout
    Abgelaufene Zeitbegrenzung. Kann innerhalb einer Verbindung zur Wiederholung der letzten Aktion, zum Senden von NAK oder zum Abbruch der Verbindung führen. Timeouts verhindern, daß Verbindungen (ungewollt) auf Dauer bestehen.
  • TK-Anlage
    Andere Bezeichung für Nebenstellen-Anlage. Es handelt sich um einen Server mit einem integrierten POTS-Gateway für das öffentliche Netz. Die an diesem Server angeschlossenen Sprechgeräte sind oft mit einer einfachen Benutzeroberfläche ausgestattet. Siehe auch:TK-Server, CTI, PBX
  • TK-Server
    Neuere Abkürzung für offene TK-Anlagen, die auf standardisierter Hard- und Software aufgebaut werden.
  • TLA
    Three Letter Acronym ist ein Wortspiel, mit dem die Tatsache bezeichnet wird, daß es zuviele Abkürzungen mit 3 Buchstaben (im Netz) gibt. Die deutsche Entsprechung dafür ist "AKüFi" = Abkürzungsfimmel.
  • Tln
    Alte Abkürzung für Teilnehmer.
  • TNX
    Jargon: Thanks, dt. "Danke".
  • Topic
    "Thema, Gespächsthema", eine Seite oder ein Popup in einer WinHelp-Online-Hilfe. Siehe auch:Informationsbaustein
  • Traceroute
    UNIX-Programm, das mit ICMP ermittelt, welche Zwischenstationen ein IP-Paket auf seinem Weg zum Empfänger zurücklegt.
  • Traffic
    Menge an Information, die über die Links fließt.
  • Training Card
    Training Cards sind eine Möglichkeit, CBT-Elemente in einem WinHelp 4.0-Hilfesystem zu integrieren. Dabei wird dem Benutzer eine Vorgehensweise Schritt für Schritt erläutert, wobei er die passenden Aktionen im Programm selbst auch ausführen muß.
  • Trojanisches Pferd
    Bezeichnung für ein Programm, das die Benutzeroberfläche eines anderen Programms nachahmt, mit dem z.B. Benutzeraktionen ausspioniert werden können. Siehe auch:Viren
  • True Color
    Grafikdateien oder Bildschirmanzeigen mit der Farbtiefe 256x256x256 Farben (RGB) pro Bildpunkt.
  • TrueDoc
    Font-Rasterizer der Fa. Bitstream, die dem Netscape Communicator 4.0+ beiliegt. Mit dieser Software können Embedded Fonts angezeigt werden. Siehe auch:OpenType, PFR, Rasterizer
  • TrueType
    Font-Dateiformat unter Windows, das es u. a. erlaubt, die Fonts auf eine beliebige Größe zu skalieren. Siehe auch:PFR, Rasterizer, Type1
  • Trust Center
    Siehe: CA
  • TTL
    Die Time to live bestimmt, wie lange ein IP-Paket oder ein DNS-Eintrag gültig ist.
  • Tunneling
    Ein Verfahren, bei dem Datenpakete des einen Protokolls mit Hilfe eines anderen Protokolls übertragen werden. So können z.B. IPX-Pakete in IP-Pakete eingepackt und über das Internet transportiert werden.
  • TWAIN
    Das Tool Without An Interesting Name ;-) ist eine Softwareschnittstelle, mit der Bild- oder Videodaten von externen Geräten in Programme importiert werden können, ohne daß das Programm verlassen werden muß.
  • Twip
    Ein Twip entspricht 1/1440 Zoll, eine Maßeinheit, die in Druckern eingesetzt wird. So werden z.B. Kerning- und Diktentabellen oft in dieser Maßeinheit gespeichert.
  • Twit
    Ein dümmlicher und immer wieder auffallender User.
  • Type1
    Bezeichnung für PostScript-kompatible Fonts, die u. a. auf beliebige Größen skaliert werden können. Siehe auch:TrueType
  • UCE
    Eine Unsolicited Electronic Mail ist eine unerwünschte eMail, die als aggressive Marketingmaßnahme an sehr viele Empfänger versendet wird. Siehe auch:Killfile, Spam, Junk Mail
  • UDP
    Mit dem User Datagram Protocol können Daten ohne virtuelle Verbindungen übertragen werden. Siehe auch:TCP/IP
  • Übertragungsformate
    Bitkombination bei asynchroner Datenübertragung. Durch zusätzliche Bits wird Anfang (Startbit) und Ende (Stopbit) eines Datenworts markiert. Weitere Bits (Paritätsbits) können der Fehlererkennung dienen. Die üblichsten Formate sind 8n1 (8 Datenbits, no=keine Parität, 1 Stopbit) und 7e1 (7 Datenbits, even=gerade Parität, 1 Stopbit).
  • Übertragungsprotokoll
    Verfahren zur übermittlung von Daten. Diese Daten werden meistens in Blöcke zerlegt und um Prüfsummen (CRC o.ä.) ergänzt. Fehlerhafte Blöcke werden automatisch neu übertragen, ohne daß der Benutzer (oberhalb der Protokollebene) etwas davon merkt. Bei hoher Fehlerhäufigkeit wird meistens die Blockgröße verkleinert. Beispiele für derart fehlergesicherte Protokolle sind Kermit, X-Modem, Z-Modem, V.42 oder UUCP-g. Ein Beispiel für ein ungesichertes Protokoll ist UUCP-e. Ungesicherte Protokolle dürfen nur bei Verbindungen verwendet werden, die auf andere Weise fehlergesichert sind, z.B. durch TCP/IP oder V.42.
  • Übertragungsrate
    Siehe: Bitrate
  • Unicast
    übermittlung eines IP-Pakets an genau einen Empfänger. Siehe auch:Anycast, Broadcast, Multicast
  • Unicode
    Der Unicode bezeichnet die Kodierung von internationalen Schriftzeichen in 16 Bits. Dadurch wird u.a. die Handhabung von asiatischen Sprachen erleichtert. Unicode ist Teil der ISO-10646-Norm.
  • UniDo
    Universität Dortmund, bundesdeutscher Backbone für das DNet.
  • UNIX
    Ein von den Bell Laboratories entwickeltes Betriebssystem für Minicomputer, inzwischen für einen weiten Bereich von Rechnern vom PC bis zum großen Mainframe verfügbar. UNIX erlaubt, verschiedene Programme gleichzeitig ablaufen zu lassen und enthält viele Hilfen zur Programmentwicklung. Mehrere Benutzer können an einem UNIX-Rechner gleichzeitig arbeiten, UNIX ist also ein Multi-User-Betriebssystem.
  • Uplink
    Im FidoNet übliche Bezeichnung für ein System, das innerhalb einer hierarchischen Netzstruktur einem anderen System übergeordnet ist; vgl. auch Feed.
  • Upload
    Das "Hinaufladen" einer Datei vom eigenen Rechner auf den fernen Rechner mit einem Übertragungsprotokoll. Die Umkehrung dieses Vorganges heißt Download.
  • Upstream
    Der Datenfluß vom Klienten oder Kunden zum Server oder Provider. Siehe auch:Downstream
  • URL
    Uniform Resource Locator, beispielsweise http://www.commando.de/verz/dat.ext - die eindeutige Adresse eines Internet-Rechners bzw. einer bestimmten Information darauf. Der Inhalt und das Übertragungsprotokoll der URL wird durch den Teil vor dem Doppelpunkt bestimmt; http: steht für WWW-Seiten, gopher: und ftp: für die entsprechenden Dienste; hinter news: oder newsrc: verbergen sich Newsgroups und hinter mailto: steht eine eMail-Adresse.
  • USB
    Der Universal Serial Bus ist ein Standard der Firma Intel, mit dem über preiswerte serielle Leitungen Zusatzgeräte am PC angeschlossen werden können. Der USB steuert bis zu 127 Geräte mit 12 Mbps an.
  • Usenet
    Die Gesamtheit aller Sites, die an News teilnehmen. Im Usenet können in vielen verschiedenen Foren veröffentlichte Postings von allen Teilnehmern weltweit gelesen werden.
  • User
    Du! Jeder Benutzer eines Hosts, einer Mailbox.
  • UserID
    Englisch für "Benutzerkennung". Name eines Abrechnungskontos eines Benutzers auf einem Rechner.
  • UTC
    Die Universal Time Coordinated entspricht der Greenwich Mean Time, sie ist die Zeitbasis für alle UNIX-Rechner.
  • uucico
    UNIX Copy In Copy Out ("You see, I see; Ohhhh"), ein Programm, das UUCP-Verbindungen herstellt und die Aufträge bzw. Dateien überträgt (also die niedrigste Ebene des UUCP-Netzes). Insbesondere können bei UUCP auch Befehle ausgeführt werden, soweit der Kommunikationspartner dies gestattet. uucico benutzt bestimmte Dateiübertragungs-Protokolle zur eigentlichen Übertragung der Aufträge und Dateien wie das g-, f-, e-, d-, g-, x- oder z-Protokoll. Nach Beendigung der Übertragung wird vom uucico uuxqt gestartet.
  • UUCP
    UNIX-to-UNIX-CoPy, ein Mechanismus zum Kopieren von Dateien zwischen unterschiedlichen Rechnern mittels seriellen Verbindungen. Wurde in den frühen 70ern entwickelt. Das Kommando UUCP erzeugt dabei nur die Dateien, die zur Übertragung notwendig sind; die eigentliche Übertragung wird von uucico ausgeführt. Oft auch als Bezeichnung für die Gesamtheit der Rechner verwendet, die mittels UUCP Mail und News austauschen.
  • UUCP-e
    Ungesichertes Protokoll mit optimalem Datendurchsatz.
  • UUCP-f
    Ein Protokoll, bei dem alle Daten in 7-Bit-Form übertragen werden; 8-Bit-Daten werden escaped. Die gesamte Übertragung wird mit einer einfachen Prüfsumme gesichert. Recht effektiv zur Übertragung ungepackter ASCII-Texte, sehr ineffektiv zur Übertragung gepackter Daten.
  • UUCP-g
    Ein Sliding-Window-Protokol mit Paketgrößen von 64 bis 4096 Bytes und Fenstergrößen von 3 bis 7. Viele unvollständige UUCP-Implementationen verarbeiten nur Paketgrößen von 64 Bytes und sind daher wegen des Protokoll-Overheads sehr ineffektiv. Das gebräuchlichste Protokoll.
  • UUCP-z
    In Deutschland übliche Erweiterung von UUCP-f, Effizienz 97-98% oder auch: Z-Modem-ähnliches Protokoll.
  • UUEncode
    Eine Methode zum Umwandeln von binären Daten in einen 7-Bit-Code, so daß alle Zeichen mittels eMail übertragen werden können. Siehe auch:Binhex, MIME
  • uuxqt
    Ein Programm, das die mit uucico empfangenen Aufträge bzw. Dateien interpretiert und somit die nächsthöhere Ebene des UUCP-Netzes darstellt. Es wird von uucico aufgerufen.
  • V-Normen
    Normen des CCITT in der Datenübertragung.
  • V.1
    Binärwerte für 2-Status-Codes (auf gut deutsch LOW=0, HIGH=1 usw.).
  • V.2
    Maximal zulässige Last von Endgeräten an Telefonleitungen.
  • V.4
    Normiert Zeichensatz, Zeichencodierung (Parity, Start-/Stopbits).
  • V.5
    Signalraten für synchrone Übertragungen auf Wählleitungen.
  • V.6
    Signalraten für synchrone Übertragungen auf Standleitungen.
  • V.10
    Asymmetrische Beschaltung von Schnittstellen.
  • V.11
    Symmetrische Beschaltung von Schnittstellen.
  • V.13
    Simulierte Trägerkontrolle (Halbduplex / Vollduplex).
  • V.14
    Übertragung von asynchronem Handshaking über synchrone Verbindungen (ist z.B. in V.42 enthalten).
  • V.15
    Elektrische/akustische Eigenschaften von Akustikkopplern.
  • V.16
    Analoge Modems für medizinische Zwecke (EKG-übertragung).
  • V.17
    2400 Baud, 7200-14400 Bit/s Trellis-Code-Modulation, adaptive Equalisation, Halbduplex im Wählnetz (FAX).
  • V.19
    Frequenzanordnung für parallele Übertragungen.
  • V.20
    Erweitert V.19.
  • V.21
    Datenübertragung bei 300 Bit/s vollduplex im Wählnetz. Für jede der beiden Richtungen (Originate, Answer) wird eine eigene Trägerfrequenz verwendet. Die binären Zustände jeder Richtung werden durch Frequenzen (Frequenzmodulation) codiert:
  • V.22
    Übertragungsnorm mit 1200 Bit/s, Vollduplex-Verfahren. Als Modulation wird Phasenmodulation verwendet. Die Baudrate beträgt 600 Baud, es müssen also zwei Bits gleichzeitig (ein Dibit) übertragen werden. Diese müssen in vier Zuständen (00, 01, 10, 11) codiert werden, dafür sind also vier Phasensprünge (0, Pi/4, Pi/2, 3/4Pi) notwendig. Die Trägerfrequenzen sind 1200 Hz bei Originate bzw. 2400 Hz bei Answer. Bell212A arbeitet sehr ähnlich, allerdings ist der Verbindungsaufbau anders. V.26 bzw. Bell201 verwenden abweichende Phasensprünge.
  • V.22bis
    Übertragungsnorm für Geschwindigkeiten von 2400 Bit/s. Basiert auf V.22, nur daß statt zwei Bits vier gleichzeitig (Quadbits) übertragen werden. Arbeitet mit QAM als Modulation bei denselben Frequenzen wie V.22.
  • V.23
    Asymmetrische Vollduplex-Datenübertragung. In der einen Richtung wird mit 1200 Bit/s übertragen, in der anderen mit 75 (Split-Speed). Im Gegensatz zu symmetrischen Vollduplex-1200 Bit/s-Normen wie z.B. V.22 kann hier noch die einfachere Frequenzmodulation verwendet werden. Bildschirmtext arbeitet mit V.23.
  • V.24
    CCITT-Norm für serielle Datenübertragung. Legt die funktionalen Eigenschaften (z.B. Steckerbelegung) von seriellen Schnittstellen fest. Meist wird nur ein kleiner Teil implementiert, da die gesamte Norm sehr umfangreich ist. Typische Signale sind RTS, CTS, DSR, DTR, RD, TD, DCD und RI. Die DIN 66020 entspricht der V.24. Deren deutsche Bezeichnungen werden aber so gut wie nie verwendet. Zusammen mit der V.28, die die elektrischen Eigenschaften festlegt, entspricht die V.24 der amerikanischen Norm RS-232-C.
  • V.25
    Befehlssatz zur Ansteuerung von Modems und zum Verbindungsaufbau. Nicht sehr gebräuchlich. Die meisten Modems benutzen statt dessen den Hayes-Befehlssatz.
  • V.25bis
    Einige kryptische Modem-Steuerkommandos und Modem-Antwortstrings.
  • V.26
    Verfahren ähnlich V.22 nur mit 2400 bzw. 75 Bit/s. Für Vierdraht-Standleitungen. Bell201 ist V.26 sehr ähnlich, benutzt aber andere Frequenzen beim Verbindungsaufbau.
  • V.26bis
    Erweiterung von V.26 auf Wählleitungen.
  • V.27
    4800 Bit/s auf Standleitungen, optional mit 75 Bit/s Rückkanal (Split-Speed).
  • V.27bis
    Erweiterung von V.27 auf 4800 Bit/s, mit Fallback auch 2400 Bit/s auf Standleitungen.
  • V.27ter
    Erweiterung von V.27bis für Wählleitungen.
  • V.28
    Elektrische Eigenschaften einer seriellen Schnittstelle. Die funktionellen Eigenschaften sind in V.24 genormt. Beide zusammen entsprechen der RS-232-C-Norm.
  • V.29
    CCITT-Norm zur Halbduplex-Datenübertragung mit 9600 Bit/s. Basiert auf V.22bis. V.22bis unterstützt eine Schrittgeschwindigkeit von 600 Baud. Dabei werden mit Quadratur-Amplitudenmodulation (QAM) vier Bit gleichzeitig (ein Quadbit) übertragen. Die Schrittgeschwindigkeit wurde nun für V.29 auf 2400 Baud erhöht. Dafür wird eine Trägerfrequenz von 1700 Hz verwendet, die genau in der Mitte des Telefonbandes (300 bis 3400 Hz) liegt. Für einen Rückkanal bleibt aber damit kein Platz mehr, d.h. V.29 ist ein Halbduplex-Verfahren. Deswegen wird es überwiegend für Faxgeräte eingesetzt. Manche Pseudo-Vollduplex-Modems verwenden V.29. Auf Vierdraht-Standleitungen kann V.29 auch vollduplex übertragen.
  • V.31
    Stromschleife für binäre Übertragung mit <75 bps (Telex).
  • V.32
    CCITT-Norm zur Datenübertragung mit 9600 Bit/s bidirektional (Vollduplex-Verfahren). Basiert auf V.29. Ebenso wie dort werden für 9600 bps Quadbits mit QAM übertragen, allerdings bei einer Trägerfrequenz von 1800 Hz. Auch bei V.32 ist kein Platz für einen Rückkanal. Daher senden beide Modems gleichzeitig auf derselben Frequenz. Da aber jedes Modem weiß, was es gerade gesendet hat, kann es aus dem Frequenzgemisch seine Signale unterdrücken und so die Daten der Gegenstelle herausfiltern (Echokorrektur). Eine Variante von V.32 ist die Trellis-Modulation. Hier werden statt der Quadbits Quintbits übertragen. Das zusätzliche Bit wird allerdings nicht zur Datenübertragung genutzt, sondern für die Fehlerkorrektur (ähnlich Parität bei RS-232-C). Dadurch ist die Übertragung etwa doppelt so fehlersicher wie ohne Trellis. Fallback auf 4800 bps.
  • V.32bis
    Erweiterung von V.32 auf 14400 Bit/s Vollduplex-Verfahren. Neueste Übertragungsnorm. Arbeitet ebenfalls mit Echokorrektur. Es wird eine feinere Abstufung der Phasen- und Amplitudenschritte in der QAM-Matrix verwendet (stellt natürlich höhere Anforderungen an die Leitungsqualität). Dadurch steigt einerseits die Übertragungsrate (14.4 kbps bidirektional) und andererseits bewirkt die dynamische Leitungsanpassung ein etwas besser abgestuftes Fallback. Zusätzlich gibt es ein Verfahren, mit dem sich die Modems in Zehntelsekunden auf einen Geschwindigkeitswechsel einigen können, anstatt wie bei V.32 die Verbindung neu auszumessen (Retrain).
  • V.33
    Wie V.32bis auf Vierdraht-Standleitungen.
  • V.40
    Fehlerkorrektur durch Synchronisation und über-/Unterlaufzählung.
  • V.41
    Alte Fehlerkorrekturspezifikation für V.23.
  • V.42
    Übertragungsprotokoll. Synchron-asynchron-Wandlung nach V.14. Schließt die MNP-Klassen 1-4 ein.
  • V.42bis
    Ein Kompressionsverfahren der CCITT, aufbauend auf dem V.42-Protokoll. V.42bis verwendet die BTLZ (British Telecom Lempel and Ziv)-Codierung, wie sie ähnlich auch in den Dateikompressionsverfahren (Zip, Arc, Lharc, Pak, Zoo etc.) eingesetzt wird. Im Gegensatz zu V.42 ist V.42bis nicht kompatibel zu dem entsprechenden MNP-Verfahren (hier MNP 5). MNP5 verwendet eine andere Codierung (Huffmann); die meisten Modem-Hersteller bieten jedoch sowohl V.42bis als auch MNP 5 an.
  • V.50
    Qualitätsanforderungen an Leitungen für V.21 und V.23.
  • V.51
    Einrichtung postinterner Stellen zur Untersuchung von Übertragungsproblemen.
  • V.52
    Testmuster für Leitungsqualität bei Datenübertragung.
  • V.53
    Teil von V.50, Qualitätsparameter.
  • V.54
    Testprotokolle (LAL, LDL, RDL), in den meisten Modems vorhanden.
  • V.100
    Verbindungsaufbau bei Mehrnormen-Modems. Leider fehlerhaft: Nicht alle normgerechten Modems verstehen sich. Deshalb selten verwendet.
  • VBScript
    Visual Basic Script, derzeit nur mit dem Internet-Explorer ausführbare Script-Sprache für Web-Seiten. Siehe auch:JavaScript
  • VDOlive
    Bekanntes Plug-in zur Live-übertragung von Videos. Dazu wird ein spezielles Protokoll genutzt, das ebenfalls VDOlive heißt.
  • Vektorgrafik
    Eine Vektorgrafik beschreibt ein Bild als Folge geometrischer Objekte. Diese Objekte (z.B. Linie, Kreis, Spline, Overlay) haben Eigenschaften (Position, Farbe, Anordnung). Vektorgrafiken lassen sich besser auf verschiedene Ausgabemedien anpassen als Rastergrafiken, eignen sich aber nicht für Photografien. Siehe auch:CGM, EMF, EPS, WMF
  • Verbindungsaufbau
    Töne bzw. Tonfolgen, mit denen sich zwei Modems nach Zustandekommen der Verbindung über die Übertragungsmethode einigen. Für Modems, die viele Übertragungsnormen beherrschen, gibt es die CCITT-Norm V.100, die den Verbindungsaufbau festlegt.
  • Vermittlungsnetz
    Ein Netz mit vielen Benutzern, die bei Bedarf beliebig untereinander kommunizieren können. Es gibt zwei grundlegende Varianten, das leitungsvermittelte und das paketvermittelte Netz.
  • Vermittlungsstelle
    Knotenpunkt im öffentlichen Telefonnetz. Die Telekom unterscheidet zwischen Ortsvermittlungsstellen, an denen ihre Kunden direkt angeschlossen sind, und Fernvermittlungsstellen.
  • Veronica
    Der Very Easy Rodent-Oriented Net-wide Index to Computerized Archives ermöglicht eine Stichwortsuche im Gopherspace.
  • VfW
    Video for Windows ist eine frei verfügbare Software, mit der AVI-Dateien auf Windows-PCs abgespielt werden können.
  • Video-RAM
    Speicher auf Grafikkarten, der die am Bildschirm dargestellten Daten enthält. Von der Menge des installierten Video-RAMs hängt die Auflösung und die Anzahl der darstellbaren Farben ab.
  • VIM
    Vendor Independend Messaging. Ein hauptsächlich von Lotus entwickelter Standard zur Kommunikation von eMail-Programmen. Wird hauptsächlich von CC:Mail, einem Lotus-Produkt, unterstützt; es gibt aber auch Fremdanwendungen. Siehe auch:MAPI, SMTP
  • virtuell
    Laut Fremdwörterbuch: der Kraft oder Möglichkeit nach vorhanden. Im Computerjargon oft als Umschreibung für ein vom Rechner erzeugtes Surrogat oder eine Simulation verwendet.
  • Virus
    Viren sind kleine Programme, die andere (meist größere Programme) infizieren, indem sie sich in die ausführbare Datei einhängen. Ein Virus wird dann mit dem Wirtsprogramm verteilt und kann für böse überraschungen sorgen...
  • virutal Corporation
    Englisch für "virtuelle Firma", Konzept das die problemslösungs- und projektorientierte Zusammenarbeit mehrerer Firmen über elektronische Netze beschreibt.
  • Visit
    Englisch für "Besuch". Ein Visit bezeichnet den zusammenhängenden Besuch einer Web-Site. Siehe auch:AdClick, Hit, PageView
  • VM
    Kürzel für Virtual Machine, ein Programm, das einen anderen Rechner vollständig simuliert. Daduch können Programme, die auf einem bestimmten Computertyp nicht lauffähig sind, trotzdem ausgeführt werden.
  • VML
    Die Vector Markup Language ist eine auf XML basierende Erweiterung, mit der Vektorgrafiken in HTML-Seiten eingebettet werden können. Siehe auch:CGM, WMF
  • Vnet
    Hauseigenes Netzwerk von IBM.
  • Vollduplex-Verfahren
    Alle gesendeten Daten eines Computers werden zurückgeschickt und auf richtige übermittlung geprüft. Sind keine Fehler aufgetreten, wird die Übertragung fortgesetzt. Hat der Computer einen Fehler entdeckt, werden die fehlerhaften Daten korrigiert und erneut gesendet. Die Kommunikation der Computer untereinander erfolgt per Handshake.
  • VPN
    Mit Virtual Private Network bezeichnet Microsoft den Aufbau eines Extranets mit Hilfe von RAS und PPTP.
  • VRML
    Die Virtual Reality Modeling Language ist ein Internet-Standard für den plattform- und applikationsübergreifenden Austausch dreidimensionaler Datenmodelle und Objekte. In VRML programmierte Welten können Verweise auf andere VRML-Welten oder auf HTML-Dateien enthalten. Die Darstellung erfolgt auf dem Rechner des Betrachters mittels Rendering. Im nun verabschiedeten VRML 2.0-Standard ist zusätzlich die Möglichkeit vorgesehen, die statischen Darstellungen mit Bewegung und Interaktion auszustatten. Dazu werden für Objekte mittels Scriptprogrammierung Reaktionen auf Ereignisse (z.B. Mausklick oder Zeitablauf) vorgegeben.
  • VRML97
    VRML 97 ist eine leicht verbesserte Variante von VRML 2.0, die im Dezember 1997 als ISO-Standard verabschiedet werden soll. Siehe auch:Moving Worlds, DIS
  • W3C
    Das World Wide Web Consortium koordiniert die Entwicklung des WWW und die Standardisierung von HTML.
  • WAIS
    Wide Area Information Service. Dieser Service durchsucht indizierte Datensammlungen nach Wörtern oder Sätzen und verweist auf die Fundstellen.
  • WAN
    Wide Area Network. Oft als Gegensatz zu LAN gebraucht. Das WAN deckt eine größere Fläche ab. Oft verbindet es mehrere LANs über größere Entfernungen.
  • Web
    Kurz für WWW.
  • Web-Seite
    Eine in HTML kodierte Datei, die vom Anzeigeprogramm via HTTP geladen und angezeigt werden kann. Siehe auch:Informationsbaustein
  • Web-Server
    Ein Server, der auf Anforderung mittels HTTP Web-Seiten zu einem HTML-Browser überträgt.
  • Web-TV
    Bezeichnung für eine Set-Top-Box, die den heimischen Fernseher als Ausgabemedium nutzt. Über ein angeschlossenes Modem können dann Internet-Seiten abgerufen werden. Die Steuerung erfolgt mit einer speziellen Fernbedinung.
  • Webnapping
    Bezeichnung für die Möglichkeit, Serviceseiten eines anderen Anbieters auf den eigenen Seiten zu integrieren, z.B. einen Suchservice.
  • WebNFS
    Eine Erweiterung des NFS-Protokolls der Firma Sun Microsystems, welches als Ersatz für HTTP und FTP gedacht ist. Gerüchten zufolge ;-) soll dieses Protokoll abgebrochene Transfers von Klienten mit dynamischer IP-Zuordnung wiederaufnehmen können. Siehe auch:CIFS, dynamische IP
  • WEF
    Web Embedding Fonts Siehe: Embedded Fonts
  • White Book
    CD-ROM-Standard, nach dem auch Videodaten im MPEG-Format auf einer CD-ROM gespeichert werden können. Siehe auch:Orange Book, Red Book, Yellow Book
  • WiN
    Wissenschaftsnetz. Siehe auch:DFN
  • WINCS
    WWMCCS Intercomputer Network Communication. Militärisches Subnetz des DDN.
  • WINS
    Windows Nameserver ist eine Datenbank, mit der Rechernamen in Netzwerken abgefragt werden können. Im Gegensatz zum DNS erfolgt die Registrierung aber dynamisch durch Registrierung der Klientenrechner zur Laufzeit.
  • Winsock
    Eine Software-Schnittstelle auf Windows-PCs, die es Programmen erlaubt, auf Netzwerkfunktionen und das Internet zuzugreifen. Wenn ein Winsock- Programm startet (z.B. Netscape Navigator), sucht es in den Systemverzeichnissen nach der Datei WINSOCK.DLL und lädt sie, um den Zugriff auf das Internet zu realisieren.
  • WORM
    Write Once Read Multiple ein mittlerweile seltener Standard für optische Speichermedien.
  • WWW
    Im World Wide Web sind HTML-Dokumente durch URLs miteinander verknüpft. Dadurch realisiert das WWW einen Hypertext rund um die Welt. Das WWW bietet nicht nur Text, sondern über MIME-Erweiterungen auch Bild-, Ton- und andere Informationen.
  • WYSIWYG
    What you see is what you get, ein Schlagwort für die Eigenschaft von Programmen, daß der Ausdruck einer Datei der Darstellung am Bildschirm (weitgehend) entspricht.
  • X-Modem
    Übertragungsprotokoll. Neben Kermit eines der ältesten Datenübertragungsprotokolle. Jeder übertragene Block besteht aus einem SOH (Ctrl-A), einer fortlaufenden Nummer von 0...255 (beginnend mit 0; nach 255 kommt wieder 0), dem Komplement der Nummer, 128 Datenbytes und einer simplen Prüfsumme über die 128 Bytes modulo 256. Er wird mit einem ACK (Ctrl-F) oder NAK (Ctrl-U) quittiert. Der letzte Block wird mit EOFs (Ctrl-Z) aufgefüllt. Erweiterte Implementationen senden 1024 Datenbytes und ein STX (Ctrl-B) statt SOH (X-Modem-1k). Daneben gibt es noch X-Modem-CRC, das eine CRC-16 statt der Prüfsumme verwendet; zur Erkennung wird vor dem SOH/STX zusätzlich ein C gesendet.
  • X.25
    Schnittstellennorm des CCITT zur paketorientierten Datenübermittlung. Das deutsche X.25-Netz ist Datex-P.
  • X.75
    B-Kanal-Protokoll im ISDN mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 64 KBit/s. Über X.75 und LAPM werden im ISDN Verbindungen aufgebaut. die einer Modemverbindung ähneln. Auf diese Weise können mittels Modemprogrammen Verbindungen zu ISDN-Mailboxen aufgebaut werden können.
  • X.400
    Eine Sammlung von Empfehlungen des CCITT, die zusammengefaßt ein MHS beschreiben. X.400 wurde von der ISO 1988 als erste Anwendung für die Anwendungsschicht des OSI-Modells freigegeben. X.400 sieht den Transport von 8-Bit-Daten vor und integriert den Austausch etwa von Telefax- oder Teletex-Nachrichten.
  • X.500
    CCITT-Empfehlung für die dezentrale Wartung von Dateien und Verzeichnisstrukturen. Siehe auch:DAP, LDAP
  • X11
    Das X-Window-System (kurz X11 für die Version 11) ist eine am MIT entwickelte grafische Benutzeroberfläche für UNIX-Systeme. Es verfügt über eine Client/Server- Architektur: X-Clients (die Programme) können über eine TCP/IP-Verbindung ihre Daten auf einem anderen Rechner (X-Server) anzeigen. Mittlerweile existieren sowohl X-Terminals (als Einzweck-Anzeigegeräte) als auch geeignete Emulationen für andere graphische Betriebssysteme wie z.B. Mac-OS oder Windows.
  • Xlink
    eXtended Lokales Informatik Netz Karlsruhe. Projekt der Fakultät für Informatik der Universität Karlsruhe. Anbieter von Internet-Diensten.
  • XML
    Die eXtentible Markup Language ist ein vereinfachter Dialekt des SGML, der es ermöglichen soll, strukturierte Dokumente im Web zu veröffentlichen. XML verzichtet dabei auf einige komplizierte und nur selten benötigte Eigenschaften von SGML.
  • XOFF
    Steuerzeichen (Ctrl-S) zum Aufheben der Empfangsbereitschaft, Gegenstück zu XON.
  • XON
    Steuerzeichen (Ctrl-Q) zum Signalisieren der Empfangsbereitschaft (Software-Handshake), wird von XOFF aufgehoben.
  • XRef
    Englische Abkürzung für "Cross Reference", also eine Referenz, oft ein Verzeichnis von Referenzen.
  • XSL
    Die Extensible Stylesheet Language ist ein vom W3C vorgeschlagener Standard für Anweisungen, mit dem XML-Dokumente in HTML-Dokumente umgewandelt werden können.
  • Y-Modem
    Übertragungsprotokoll; faßt die diversen X-Modem-Erweiterungen zusammen und ergänzt sie um eine Übertragung von Dateinamen, Dateigröße und Batch-übertragungen. Bei der Variante Y-Modem-g entfällt das ACK nach jedem Datenblock, so daß ein höherer Durchsatz erzielt wird.
  • Y2K
    Year Two Kilo, aus dem amerikanischen stammende Bezeichnung für das Jahr 2000. Im engeren Sinne für alle Computerprobleme verwendet, die durch die Verwendung von zweistelligen Jahresangaben entstehen.
  • Ya...
    Vorsilbe vieler Shareware-Programme etwa Yet Another... z.B. YAAA für Yet Another Animation Applet.
  • Yahoo
    Beliebter Suchservice im Internet, in englischer Sprache und auch in deutscher Sprache verfügbar. Siehe auch:AltaVista, Lycos
  • Yellow Book
    Von Sony und Philips erarbeiteter Standard, mit dem Daten auf ursprünglich nur für Musik gedachten CD-ROMs gespeichert werden können. Siehe auch:Orange Book, Red Book, White Book
  • Yellow Pages
    Die "Gelben Seiten" sind auch in den USA und im Internet ein Verzeichnis aller Branchen.
  • YP
    Mit Yellow Pages wird ein Dienst bezeichnet, der in einem Netzwerk Administrationsinformationen zur Verfügung stellt. Weil Name Yellow Pages eine registrierte Handelsmarke ist, heißt dieser Dienst heute NIS.
  • YUV
    Eine Methode, Farbwerte in Rastergrafiken oder Videodaten darzustellen, ähnlich wie bei RGB. Auch YUV stellt eine Farbe mit drei Werten dar, nämlich die Helligkeit Y und die Farbwerte U und V. Weil das menschliche Auge empfindlicher für Helligkeitsunterschiede als für Farbunterschiede ist, müssen die U- und V-Werte nur bei jedem zweiten oder vierten Bildpunkt vorhanden sein.
  • Z-Modem
    Übertragungsprotokoll, versteht sich als Nachfolger von Y-Modem. Auf positive Rückmeldungen wird verzichtet, sofern die Leitungsqualität dies zuläßt. Die Blockgröße wird während der Übertragung an die Leitungsqualität angepaßt. Die maximale Blockgröße ist auf 1 K (einige Versionen: 8 KB) erhöht.
  • Z-Netz
    Ein Mailboxnetz, welches auf der Zerberus-Software basiert. Es gibt unter dem Sammelbegriff Zerberus noch einige kleinere Netze, wie z.B. das LinkSys, das T-Netz, das WWM-Netz, ...
  • Zen
    Japanische Variante des Buddhismus. Titel einiger Grundsatzdokumente im Internet (Zen and the Art of...). Bei Zen geht es darum, ein Teil von allem zu sein, das ist. Dies ist das genaue Gegenteil zur Zerlegung der Realität in einzelne Bereiche, wie sie unsere westliche Philosophie normalerweise betreibt.
  • Zip
    Englisch für "Reißverschluß": Ein auf PCs beliebtes Verfahren der Dateikompression.
  • Zone
    Im DNS der Namensbereich, für den ein DNS-Server zuständig ist (SOA, Start-of-authority). Im Gegensatz zur Domain gehören delegierte Subdomains, die von anderen DNS-Servern verwaltet werden, nicht mehr zur Zone.
  • /-Zeichen
    Siehe: Slash
  • 1TR6
    Die technische Richtlinie 1TR6 des FTZ definiert das D-Kanal-Protokoll des nationalen deutschen ISDN. Endgeräte nach 1TR6 können nicht an Euro-ISDN-Anschlüssen betrieben werden.
  • 2B1Q
    Kürzel für eine Kodierung im internationalen (nicht Europa) ISDN. Durch die Verwendung von vier verschiedenen elektrischen Potentialen können 2 Bit in einem Schritt übertragen werden.
  • 2D
    Kurz für Zwei Dimensionen. Auch eine perspektivische Zeichnung ist nur 2D, obwohl sie einen räumlichen Eindruck vermittelt.
  • 3D
    Kurz für Drei Dimensionen, etwas das tatsächliche räumliche Eigenschaften besitzt.
  • 3DMF
    Ein 3D-Metafile ist eine Datei, die von der QD3D-API angezeigt werden kann.
  • 4B3T
    Kürzel für eine Kodierung im ISDN, bei dem je 4 Bit in 3 ternären Zuständen dargestellt werden können. Siehe auch:MMS43
  • 10Base2
    Auch Cheapernet genannt: bezeichnet das Leitungssystem eines Ethernet-Netzwerks. Es werden RG-58 Koaxialkabel eingesetzt, die etwa 10 Mbps übertragen können.
  • 10BaseT
    Ethernet-Leitungssystem: Mit verdrillten Kupferdoppeladernm, auch Twisted-Pair-Leitung genannt, können 10 Mbps übertragen werden.
  • 100BaseT
    Bezeichnet eine Gruppe von Ethernet-Leitungssystemen, bei denen mit verdrillten Kupferdoppeladern 100 Mbps übertragen werden können.
  • :-)
    Siehe: Smiley
  • @-Zeichen
    Trennzeichen zwischen Benutzernamen und Host in eMail-Adressen. In Texten vertritt dieses Zeichen (Atkins, Dt. "Klammeraffe") die englische Präposition "at", von Werbetextern gern als Ersatz für ein "a" eingesetzt: J@rgon, Pl@net...
  • ~-Zeichen
    Die Tilde zeigt in URLs auf die Homepage eines Einzelnutzers, bei dem die Web-Seiten in seinem Benutzerverzeichnis abgelegt sind.
Quellen unseres Glossars Niemand kann behaupten, Informationen wären im luftleeren Raum geboren und er hätte keine Quellen gehabt.
Fairerweise stehen hier also alle die Quellen, die für die Recherche und Zusammenstellung unseres Glossars zur Verfügung standen ... Die Angaben und die Auswahl der Stichwörter sind u. a. aus folgenden Dokumenten entnommen und wurden von uns ergänzt und bearbeitet:
  • Datacom-Lexikon, © 1994 DATACOM-Verlag
  • Screen Book Online-Hilfe bzw. DFü-Lexikon, ©1993 Michael Vondung
  • Gator, © 1990 Michael Keukert
  • Angaben aus C't und IX ab 1995, © Heise Verlag
  • Internet. Hrsg. von Ludwig Moos, © 1995 rororo
  • Riedel, Falko / Walter, Klaus-Dieter / Wallin-Felkner, Christine: Praxishandbuch Technische Dokumentation: wirtschaftlich organisieren, systematisch erstellen, kundengerecht gestalten. Hsg. vom weka Fachverlag für technische Führungskräfte, Augsburg. Loseblattsammlung, Stand April 1996
  • pizz@ ab 1996, © Der heiße Draht Verlagsgesellschaft mbH, Hannover
  • Free Online Dictionary of computing
  • Raggett, Dave / Lam, Jenny / Alexander, Ian: HTML 3.2. Neue Möglichkeiten für das Web-Publishing, © 1997 Addison Wesley Longman Verlag
  • Schoblick, Robert: ISDN Installations- und Servicehandbuch, © 1996 Franzis Verlag
  • Commando GmbH, Berlin: Internet-Glossar, Stand Oktober 2002

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