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ADR
Advanced Digital Recording (ADR) beschreibt oder liest acht Spuren gleichzeitig mit variabler Geschwindigkeit. Die von Onstream und Philips auf Basis von QIC-Extra entwickelte Technik ermöglicht je nach Art der verwendeten Datenträger Kapazitäten von 15 und 25 GByte.
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AIT
AIT (Advanced Intelligent Tape) wurde von Sony entwickelt und zeichnet Daten im Schrägspurverfahren (Helical Scan) auf. Die Vorteile gegenüber der DAT-Technologie bestehen in der höheren Speicherkapazität und in stabileren Magnetbändern. Die Technik verwendet metallbeschichtete (AME) 8-mm-Tapes, die es auch in einer Version mit integriertem Speicherchip gibt. Hier kann der Streamer Formatinformationen des Bandes direkt abspeichern und schnell wiederaufrufen. Die Speicherkapazität eines AIT-1-Bandes liegt unkomprimiert bei 25 GByte und bei einem Kompressionsfaktor von 2:1 bei 50 GByte. AIT-2 sichert bis maximal 100 GByte und AIT-3 bis zu 260 GByte.
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AME
Advanced Metal Evaporated (AME) ist ein Bandbeschichtungsverfahren, das zum Beispiel bei AIT-Bändern eingesetzt wird. Es erlaubt eine höhere Kapazität und hinterlässt einen deutlich geringeren Abrieb auf den Schreib-/Leseköpfen.
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AOD - Advanced Optical Disc
In den Kampf um die offizielle Nachfolge der DVD rechnet sich das »Advanced Optical Disc«-Gremium (AOD) gute Chancen aus. AOD basiert auf einer Entwicklung von NEC und Toshiba. Es wird unter anderem von Intel, IBM und Warner favorisiert. AOD arbeitet mit einem blauen Laser mit 405 nm Wellenlänge. Die Deckschicht der Scheibe ist genau wie bei der DVD 0,6 mm dick, die numerischen Apertur (NA) beträgt lediglich 0,7. Die AOD kommt auf 15 GByte und bei den wiederbeschreibbaren Discs auf 20 GByte pro Seite und Layer. Die AOD gilt wegen ihres zur DVD analogen Aufbaus einfacher herzustellen, so dass die Medienhersteller darauf hoffen, Produktionsanlagen für DVDs einfach weiterbenutzen zu können. Ihren Nachteil bei der Speicherkapazität gegenüber dem Konkurrenzformat Blue-ray-Disc (25 GByte) will die AOD durch bessere Kompressionsformate kompensieren. So sollen neue Codecs wie »H.264« oder »Windows Media 9« eingesetzt werden, um die enormen Datenmengen, die beim HDTV anfallen, zu bewältigen. Erste Endkunden-Geräte aus dem AOD-Lager sollen zu Weihnachten 2004 erhältlich sein, im Blue-ray-Lager erwartet man den Start der Massenproduktion 2005. So viel steht heute schon fest: Der Formatkampf bei optischen Speichermedien, wie wir ihn aktuell zwischen den Plus- und Minus-Formaten der DVD erleben, setzt sich fort – offizielle DVD-Forums-Unterstützung hin oder her. Die technischen Unterschiede zwischen AOD und Blue-ray-Disc sind hingegen ungleich höher.
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Arbitrated Loop (FC AL)
Eine Fibre-Channel-Topologie, die in einer Ringleitung bis zu 127 Ports unterstützt. ähnlich wie bei Token Ring werden die Daten von Teilnehmer zu Teilnehmer bis zum richtigen Empfänger weitergereicht.
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Array
Zwei oder mehrere Festplatten, die zusammen als einzelnes Laufwerk im Netzwerk erscheinen.
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Array-Controller active-active
Mehrere externe RAID-Controller, die einzeln von einander unabhängig den Zugriff auf Daten ermöglichen.
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Array-Controller active-passive
Externer Array-Controller, der sich während dem fehlerfreien Datenzugriff im Wartezustand befindet und bei einem Systemfehler den defekten Array-Controller ersetzt.
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ASPI
ASPI ist eine einheitliche Softwareschnittstelle für den Zugriff auf SCSI-Peripheriegeräte. Ein ASPI-Treiber ist normalerweise Bestandteil des vom Hostadapter-Hersteller gelieferten Software-Pakets.
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Autoloader
Mit einem Autoloader lässt sich die Datensicherung auf Magnetbändern automatisieren. Eine Roboter-Technologie verwaltet Schreib- und Lese-Vorgänge. Im Gegensatz zu einer Bandspeicherbibliothek verfügt ein Autoloader nur über ein Bandlaufwerk.
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Backup
Als Backup bezeichnet man die Sicherungskopie von wichtigen Daten auf einem Medium (Magnetband, CD/DVD, MO), Laufwerk oder Server. Generell unterscheiden sich: Voll-Backup: Sicherung des gesamten Datenbestandes Differential-Backup: Sicherung der änderungen seit dem letzten Vollbackup. Eine Markierung der gesicherten Daten erfolgt nicht. Deshalb werden beim nächsten Differential-Backup wieder alle änderungen seit dem letzten Vollbackup gesichert. Inkremental-Backup: Sicherungen der änderungen seit dem letzten Backup. Die gesicherten Daten werden als solche markiert, und somit nur die änderungen seit dem letzten inkrementellen Backup gespeichert.
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Backup, differenziert
Bei einem differenzierten Backup werden werden alle Dateien gesichert, auf die seit dem letzten Komplett-Backup zugegriffen wurde. Das Sicherungsprogramm setzt das Archivbit aber erst nach einem erneuten Vollbackup zurück. Auf dem letzten Backup-Band befinden sich somit immer alle während des letzten Vollbackups geänderten Informationen. Im Katastrophenfall muss der Administrator nur mit zwei Bändern oder Bandsätzen hantieren. Nach dem Recovery des letzten Vollbackups benötigt er nur die letzte Differenzsicherung.
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Backup, inkremental
Nach einem anfänglichen Komplettlauf werden jeweils nur die neuen oder veränderten Dateien gesichert. Die Backup-Software erkennt diese am Archivbit. Ein Dateiattribut, das gesetzt wird, sobald das File benutzt wurde. Nach dem Backup wird das Archivbit gelöscht. Vorteil: Das Backup geht relativ schnell vonstatten und benötigt nur wenig Platz. Nachteil: Im Falle eines Restores müssen nach der Rücksicherung des letzten Vollbackups alle Tapes zurückgeschrieben werden, auf denen inkrementell gesichert wurde. Das heißt, der Administrator spielt zuerst das Band vom letzten Freitag ein, dann das vom Montag, dann das vom Dienstag und so weiter. Diese Strategie ist zwar einfach und überschaubar aber nicht sehr effizient. Alle Daten die sich täglich ändern werden fünfmal kopiert! Alle Daten die zwischenzeitlich absichtlich gelöscht wurden, sind auf einmal wieder da.
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Backup, selektiv
Der Administrator oder Anwender bestimmt die Dateien, Verzeichnisse oder Bereiche, die gesichert werden sollen.
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Backup, voll
Ein Vollbackup ist die vollständige Sicherung aller Dateien. Aktuelle änderungen befinden sich auf einem Band, der Anwender muss sich keine Sorgen darüber machen, was gesichert werden soll. Nachteilig sind bei umfangreichen Datenbeständen der hohe Speicherbedarf und Zeitaufwand.
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Backup-Server (Sicherungsserver)
Ein Computer- und Speichersystem, das als Netzwerkgerät Dienste zum Sichern und Wiederherstellen bereitstellt.
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Betriebssicherheit
Im Zusammenhang mit einem Server steht der Begriff »Betriebssicherheit« in direkter Verbindung mit »Verfügbarkeit von Daten« bzw. »Verfügbarkeit der Datenverarbeitung«. Diese ist nur dann gegeben, wenn der Server bzw. das EDV-System die Daten, die von einem Benutzer angefordert werden, auch zeitnah (online) bereitstellt. Bei einer 100-prozentigen Betriebssicherheit ist ein System in der Lage, zu jeder Zeit die angeforderten Daten bereitzustellen oder weiterzuverarbeiten. Auch wenn eine 100-prozentige Betriebssicherheit mit heutigen technischen Mitteln nicht möglich ist, gibt es doch EDV-Strukturen, welche die Datensicherheit zu 99,9 Prozent garantieren können, wie beispielsweise durch RAID-, Clustering- oder SAN-Systeme.
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Blade Server
Die Kategorie der Blade Server besteht aus unabhängigen Single-Board-Computern (SBC), die auf einer einzigen austauschbaren Karte untergebracht sind. Die Platine (Blade) ist unter anderem mit Prozessoren, Arbeitsspeicher und Netzwerkanschlüssen ausgestattet. Die einzelnen Blade Server lassen sich beispielsweise senkrecht in ein Chassis einstecken, das wiederum für die Integration in ein handelsübliches Rack vorgesehen ist. Blade Server lassen sich relativ schnell implementieren und stellen in räumlich beengten Umgebungen eine hohe Rechendichte zur Verfügung. Der Bedarf an Verkabelung und Kühlungseinheiten sinkt. Mit zentralen Verwaltungsfunktionen sollen sich beim Betrieb von Server-Farmen zudem die Betriebskosten verringern lassen.
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Bluefin + SAN-Management
Das Zusammenarbeiten der Komponenten in einem heterogenen Storage Area Network (SAN) ist inzwischen fast vollständig gewährleistet. Allerdings stehen die Hersteller vor der Aufgabe, die Verwaltung von Netzwerkknoten, Daten und Zugriffsrechten ebenso wie die überwachung und Sicherheit des Datenverkehrs zu vereinheitlichen – unabhängig von Hardware, Betriebssystemen und Anwendungen. Da in LANs kein Bedarf an der Verwaltung von Speichergeräten bestand, ist der Nachholbedarf in SANs groß. Ein umfassender Ansatz dazu ist die »Bluefin«-Spezifikation der SNIA. Bluefin definiert eine allgemeine Schnittstelle zur Verwaltung von Speichernetzen. Sie soll Objekte nach einheitlichen Kriterien identifizieren und klassifizieren. Ebenso lassen sich reale und virtuelle Ressourcen im Unternehmen überwachen und unter Nutzung eines gemeinsamen Transportmechanismus übertragen. Bluefin ist damit der Projektname für weit mehr als eine API-Schnittstelle (Application Programming Interface).
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Blue-ray
Neun Unternehmen wollen die Blue-ray-Technologie mit dem blauen Laser als allgemein anerkannten Standard durchsetzen. Blue-ray wurde erstmals im Februar 2002 vorgestellt. Mit dem blau-violetten Laser mit einer Wellenlänge von 405 Nanometer lassen sich optische Speichermedien dichter beschreiben als mit den bisherigen Technologien. Die »Blue-ray Disc« erlaubt die Speicherung von bis zu 27 GByte auf einer wiederbeschreibbaren DVD mit einer Speicherschicht. Philips hat bereits einen Prototypen eines kleinen Mini-Disc-Laufwerks vorgestellt, das 1 GByte Daten auf einer Scheibe mit drei Zentimeter Durchmesser unterbringt. Eine Blue-ray-Disc benutzt MPEG-2 als Kompressionstechnologie für die Aufnahme von HDTV. Der Standard erlaubt die Speicherung von zwei Stunden digitalen hochauflösenden Videos oder 13 Stunden normalen TV-Aufnahmen. Die Schreibgeschwindigkeit einer Blue-ray-Disc beträgt 36 Mbps. Damit soll die Aufnahme von HDTV von einer digitalen Videokamera in Echtzeit möglich sein. Für den Urheberrechtsschutz wird eine eindeutige ID für Blue-ray-Discs als Standard eingeführt. Die Speicherkapazität soll später auf über 30 GByte pro Seite steigerbar sein. In dem Industriekonsortium, das hinter der Blue-ray-Technologie steht, sind LG Electronics, Hitachi, Matsushita Electric Industrial, Pioneer, Royal Philips Electronics, Samsung Electronics, Sharp, Sony and Thomson organisiert. Sony hat mittlerweile eine eigene Speichertechnologie vorgestellt, die ebenfalls auf blauen Lasern basiert, aber nicht mit Blue-Ray kompatibel ist.
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Cache
Als Cache wird ein interner Zwischenspeicher bezeichnet, der sich direkt auf dem Prozessor, der Controller-Karte und im Arbeitsspeicher befinden kann. Der Cache sorgt dafür, dass Daten schneller zur Verfügung gestellt werden.
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DAT
DAT (Digital Audio Tape) ist eine für Tonaufzeichnungen entwickelte Bandtechnologie, die nach dem Schrägspurverfahren (Helical Scan) aufzeichnet. DAT-Bänder überdauern durchschnittlich 25 bis 100 Nutzungen. Laufwerkshersteller empfehlen, die Daten alle drei Jahre überzukopieren. Eine DAT-Bandkassette ist mit einem DDS-Metallpartikel-Magnetband ausgestattet, das zwei bis 24 GByte speichern kann und in DDS-Laufwerken zum Einsatz kommt.
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Data Reliability (Datenzuverlässigkeit)
Als Data Reliability wird die mittlere Zeit bis zu einem Datenverlust (Mean Time to Data Loss, MTDL) bezeichnet.
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Data Transfer Rate (Datenübertragungsgeschwindigkeit)
Die Geschwindigkeit, mit der Daten zu oder vom Speichermedium übertragen werden. Für Festplattengeräte wird die Datenübertragungsgeschwindigkeit in der Regel in Millionen Bytes pro Sekunde (MByte/s) gemessen.
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Datenkompression
Eine Datenkompression verringert den für die Speicherung der Daten benötigten Platzbedarf auf Datenträgern (Festplatte, Magnetbändern). Die komprimierten Daten lassen sich schneller und damit kostengünstiger übertragen. Bei einem Kompressionsfaktor von 2:1 besteht beispielsweise die Möglichkeit, auf ein Tape mit der nativen Speicherkapazität von 100 GByte bis zu 200 GByte an komprimierten Daten zu sichern. Bei der unkomprimierten Speicherkapazität handelt es sich um einen verlässlichen Wert. Nicht alle Dateitypen lassen sich jedoch gleich gut komprimieren, dadurch können zwischen der theoretischen, komprimierten Kapazitätsangabe und des tatsächlichen Speichervolumens zu großen Diskrepanzen kommen.
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Datensicherheit
Vielfältiger Schutz von Daten ist ein wichtiges Thema, denn es gibt ebenso viele Arten des Missbrauchs oder des unbefugten Zugriffs durch Dritte. In einem ersten Schritt werden die Daten über zugeordnete Zugriffsrechte definiert, so dass Unbefugte keinen Zugang erhalten. Zudem wird durch Verschlüsselung vermieden, dass die Daten im Klartext abgespeichert jedermann zur Verfügung stehen. Das Manipulieren von Informationen wie durch Viren wird dadurch verhindert, dass Angriffe auf Daten durch Schutzprogramme erkannt und abgewehrt werden. Dennoch – eine 100-prozentige Datensicherheit ist mit heute bekannten Mitteln noch nicht möglich.
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Datensicherung
Bei der Sicherung von Daten werden diese von dem Festplattenspeicher eines lokalen PCs oder Servers auf ein auswechselbares Medium »kopiert«. üblicherweise handelt es sich dabei um ein Magnetband (Data Cartridge), die in einem Tape-Drive (Streamer) beschrieben wird. Die Aufbewahrung der Data Cartridge mit den gesicherten Daten in einem Banktresor oder einem anderen entfernten Platz gewährleistet, dass sie im Falle eines Datenverlustes für die Rekonstruktion des PCs oder Servers (Restore – Disaster Recovery) zur Verfügung steht.
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DDS
Digital Data Storage (DDS) ist eine Laufwerkstechnologie, die 4mm-DAT-Bänder als Speichermedium verwendet. DDS ist ein internationaler Standard, der sich mittlerweile in der vierten Generation befindet. DDS-Streamer sind abwärtskompatibel und unterstützen DDS-1 bis DDS-4. Das aktuelle DDS-4 besitzt unkomprimiert eine Speicherkapazität von 20 GByte und sichert komprimiert bis zu 40 GByte. Die maximale Transferrate beträgt 2,4 MByte pro Sekunde. Noch dominieren DDS-Streamer den Markt für Einsteiger-Bandlaufwerke. Die Technologie wird allerdings nicht weiterentwickelt und steht daher vor seiner Ablösung.
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DFS
Distributed File System (DFS) – verteiltes Dateisystem
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Direct Access Storage Device (DASD)
Als Direktzugriffs- oder Online-Speichergerät werden Laufwerke wie Floppydrive, Festplatte oder CD/DVD-ROM bezeichnet
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Direktoren
Ein Direktor kommt typischerweise im Backbone großer unternehmensweiter SANs zum Einsatz. Es ist ein auf Hochverfügbarkeit ausgelegter Fabric Switch, der sich durch hohe Switching-Bandbreiten und eine hohe Port-Dichte auszeichnet. Wesentliche Merkmale von Direktoren sind die voll redundanten, hot swap austauschbaren Komponenten und internen Failover-Mechanismen. Ein mit Direktoren aufgebautes SAN erreicht aufgrund dieser Merkmale eine Verfügbarkeit von bis zu 99,999 Prozent, das entspricht einer Ausfallzeit von weniger als fünf Minuten pro Jahr. Typischerweise werden Server und Storage-Komponenten jeweils über zwei Ports auf unterschiedlichen Port-Cards an den Direktor angebunden, so dass die Kommunikation auch beim Ausfall eines Ports nicht unterbrochen wird.
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Disaster Protection (Ausfallschutz)
Maßnahmen die einen unvorhergesehenen Stillstand eines Computers oder Servers hervorrufen können.
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DLT
Im Gegensatz zu DAT und AIT werden die Daten bei DLT (Digital Linear Tape) linear – auf nebeneinander liegenden Spuren – geschrieben. Die Aufzeichnung der Daten erfolgt über einen feststehenden Schreib-/Lesekopf. Das ½-Zoll-Band verlässt die einspulige Magnetbandkassette und wird auf eine Spule im Inneren des Streamers aufgewickelt. Die Vorteile von DLT liegen in der geringen Fehleranfälligkeit und in der langen Lebensdauer des Mediums. Rund 30 Jahre können Daten auf einem DLT-Band gelagert werden, bevor sie auf ein neues Band umgeschrieben werden sollten. Die Speicherkapazität liegt (Kompressionsfaktor 2:1) bei 40 GByte (DLT 4000), 70 GByte (DLT 7000), 80 GByte (DLT 8000) und 200 GByte (SuperDLT). Die Transferraten bewegen sich zwischen maximal drei MByte/s (DLT 4000) und 12 MByte/s (DLT 8000).
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DMA
Direct Memory Access (DMA) bezeichnet ein Datenübertragungsverfahren mit direktem Speicherzugriff. Bei DMA erfolgt der Datentransfer zwischen Systemkomponenten und dem Arbeitsspeicher unter Umgehung des Prozessors. Die Steuerung der Datenübertragung übernimmt hierbei der sogenannte "DMA-Controller". Dieser entlastet die CPU und sorgt so für eine deutliche Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit des Gesamtsystems.
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E-IDE
Enhanced-Integrated Drive Electronics (E-IDE) Schnittstellenstandard für Geräte mit integriertem Controller wie zum Beispiel Festplatten, CD/DVD-Brenner, CD/DVD-ROM-Laufwerke.
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Exabyte, EByte
Byte ist das so genannte Datenwort, das aus einer Gruppe von acht Bits besteht. 8 Bit bilden 1 Byte, 1.024 Byte ein Kilobyte (KB, KByte), 1.024 KB ein Megabyte (MB, MByte), 1.024 MB ein Gigabyte (GB, GByte) und 1.024 GB ein Terabyte (TB, TByte). Die nachfolgenden Einheiten heißen: Petabyte (PT, PByte), Exabyte (EB, EByte), Zetabyte (ZB, ZByte) und Yotabyte (YB, YByte). Festplattenhersteller geben übrigens zur Berechnung der Kapazitäten eine Größe an, die auf folgendem (falschem!) Umrechnungswert basiert: 1.000 Byte ein Kilobyte (KB), 1.000 KB ein Megabyte (MB) usw. Wird auch häufig so von den Medien der Einfachheit halber verwendet. Exabyte ist auch der Firmenname eines US-Herstellers von Netzwerk-Backupsystemen sowie intelligenten, automatisierten Datensicherungslösungen.
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External Array-Controller
RAID-Controller der sich im externern RAID-Gehäuse befindet.
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Fabric Switch
Unter Switched Fabric versteht sich eine netzartige Topologie. Damit kann jeder Port von jedem Switch (je nach Bandbreitenverfügbarkeit) den Zugang mit voller Geschwindigkeit zu einem anderen Port im Netzwerk ermöglichen. Die Switched Fabric schaltet eine entsprechende Verbindung vom Sender (Initiator) zum Empfänger (Target). Den Weg der Signale verwaltet aber ausschließlich das Netzwerk selbst.
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Failed Drive Mode
Eingeschränkter Performance-Modus, nachdem sich eine defekte Festplatte im Array befindet.
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Failover
Automatischer Ersatz einer defekten Systemkomponente durch ein redundantes Equivalent. Dabei kann es sich um ein Laufwerk, einen Controller oder auch ein komplettes RAID-System handeln.
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Fibre Channel
Die Fibre-Channel-Technologie (FC) sorgt für die Datenübertragung zwischen Servern und Speichergeräten im Rahmen einer SAN-Architektur. Die übertragungsrate beträgt ein Gbit/s. Im Gegensatz zu SCSI-Infrastrukturen, können FC-Netze auf der Grundlage von Glasfasern räumliche Distanzen von bis zu zehn Kilometern überbrücken. FC ist mit allen gängigen Protokollen wie SCSI und IP kompatibel. Die Transferrate liegt bei 100 MByte/s. Mit einem Dual-Loop lassen sich 200 MByte/s realisieren.
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FICON
FICON (FIbre CONnectivity) ist ein schnelleres und zuverlässigeres Kanalprotokoll für IBM-Mainframes und wird zukünftig ESCON ganz ablösen. Für FICON wird in der IBM-Literatur oft auch die Abkürzung FC (FICON Channel) benutzt. Da die Ankürzung in der offenen Systemwelt für Fibre Channel steht, führt dies manchmal zu Konfusionen. FICON ist Teil der ANSI-Standards und wird dort unter "FC-SB –2" geführt. Es ist eines von vielen sogenannten Upper Layer Protocols (ULP), die mit Fibre Channel verwendet werden können. Andere Beispiele sind HIPPI, IPI, SCSI, usw. Die unteren Protokollebenen und die physischen Schnittstellen von FICON und Fibre Channel sind nahezu identisch. Heute sind bereits FICON-Kanäle mit 200 MB/s (auch 2 Gbps-Links genannt) für die neuesten CPUs der z/Serie verfügbar.
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GigaByte, GByte
Byte ist das so genannte Datenwort, das aus einer Gruppe von acht Bits besteht. 8 Bit bilden 1 Byte, 1.024 Byte ein Kilobyte (KB, KByte), 1.024 KB ein Megabyte (MB, MByte), 1.024 MB ein Gigabyte (GB, GByte) und 1.024 GB ein Terabyte (TB, TByte). Die nachfolgenden Einheiten heißen: Petabyte (PT, PByte), Exabyte (EB, EByte), Zetabyte (ZB, ZByte) und Yotabyte (YB, YByte). Festplattenhersteller geben übrigens zur Berechnung der Kapazitäten eine Größe an, die auf folgendem (falschem!) Umrechnungswert basiert: 1.000 Byte ein Kilobyte (KB), 1.000 KB ein Megabyte (MB) usw. Wird auch häufig so von den Medien der Einfachheit halber verwendet.
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Helical Scan
Bei der Schrägspuraufzeichnung beschreibt und liest eine rotierende Kopftrommel das Datenband in schräg zur Laufrichtung angeordneten Spuren. Das System arbeitet sowohl mit niedriger Band- als auch Umdrehungsgeschwindigkeit der Kopftrommel. Beide addieren sich zu einer akzeptablen Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Das Helical-Scan-Verfahren ist daher auch sehr geräuscharm. Die vergleichsweise kurzen Bänder werden sehr dicht beschrieben und verfügen gegenüber DLT und QIC über kürzere Spul- und Zugriffszeiten. Das Magnetband bewegt sich pro Sekunde zwar nur um wenige Zentimeter, wird zum Beschreiben und Lesen aber aus der Kassette herausgefädelt. Dies führt zu einer starken mechanischen Beanspruchung. Nachteilig sind zudem der hohe Präzisionsaufwand für die Lese-/Schreibköpfe sowie der hohe Reibungsverlust zwischen Kopf und Band, der die Bandlebensdauer beeinträchtigt. Helical Scan kommt unter anderem bei DAT und AIT zum Einsatz.
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Hot Spare
Als Hot-Spare-Drive wird in einem RAID-System eine Ersatzkomponente (Festplatte, Controller) bezeichnet, die im Fehlerfall automatisch zum Einsatz kommt.
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Hot Swap
Als Hot Swap wird die Fähigkeit bezeichnet, ein Laufwerk oder eine Komponente während des laufenden Betriebs zu ersetzen.
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HSM
Hierarchisches Speicher Management (HSM)
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INCITS
Das InterNational Committee für Informations Technology Standards (INCITS) ist die Anlaufstelle für IT-Entwickler, -Hersteller und -Anwender bei der Entwicklung und der Einhaltung formeller IT-Standards. INCITS arbeitet nach den Regeln des American National Standards (ANSI) und ist durch dieses auch offiziell zugelassen. Diese Regeln sollen gewährleisten, dass bei der Entwicklung freiwilliger Standards ein Konsens aller unmittelbar und materiell betroffenen Interessen erreicht wird.
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Infiniband
Infiniband wird als neuer Ein-/Ausgabestandard in absehbarer Zeit Bus-basierte Architekturen wie PCI ablösen. Darüber sollen sich Server, Speichersysteme und andere Peripheriegeräte im Netz leichter und mit einer höheren Durchsatzrate miteinander verbinden lassen. Unter anderem soll sich die Technologie als Plattform für Cluster-Systeme etablieren. Infiniband ist zunächst in Server-Systemen als Nachfolger oder Ergänzung des PCI-Buses vorgesehen. Ursprünglich als »System I/O« bekannt, stellt es eine Kombination aus Intels NGIO (Next Generation I/O) sowie Future I/O von IBM, HP und Compaq dar. Statt als Bus ist Infiniband als geswitchtes I/O-System ausgelegt. über den I/O-Switch sollen einzelne Ein- und Ausgabeeinheiten, Prozessor-Knoten und I/O-Plattformen wie Massenspeichereinheiten mit einer hohen Datenrate verbunden werden. Infiniband beruht auf einer sogenannten Switched-Fabric-Architektur, bei der mehrere Geräte gleichzeitig in einer breitbandigen Kommunikationsumgebung mit nahezu unbegrenzter Skalierbarkeit kommunizieren können. Unterstützt werden Kupfer- und Glasfaserkabel. Im Gegensatz zu PCI handelt es sich um eine Punkt-zu-Punkt Switching-Architektur mit einem Datenpfad zwischen 500 MBps und sechs GBps zwischen einem Node-Paar. Die Ziele von Infiniband sind eine Unterstützung mehrfacher paralleler Kanäle, intelligente I/O-Controller, schnellere Switches sowie eine allgemeine Leistungsverbesserung wie Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit. Das Marktforschungsinstitut IDC rechnet für das Jahr 2005 mit den ersten Produkte.
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Information Lifecycle Management (ILM)
Information Lifecycle Management (ILM) geht als Lösungsansatz davon aus, dass nur wenige Daten in ihrer Wichtigkeit und Bedeutung gleich sind. Das heißt, die gespeicherten Informationen besitzen für Unternehmen einen unterschiedlichen Wert. Dieser ändert sich mit der Zeit. Indikator kann eine sinkende Zugriffshäufigkeit sein oder geringere Anforderungen an die Zugriffsgeschwindigkeit. Deshalb müssen Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg betrachtet und bezüglich ihres Wertes permanent neue beurteilt werden. So soll sich der Aufwand zur Verwaltung der Information jederzeit ihrem Wert anpassen lassen.
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Interface
Eine Schnittstelle kann eine Verbindung zwischen Hardware-Geräten untereinander sein, aber auch das Bedienelement für den Benutzer des Gerätes.
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Interrupt
Ein Interrupt ist ein Signal, das von einer Erweiterungskarte ausgelöst wird, um den Prozessor auf ein bestimmtes Ereignis, wie das Eintreffen von Daten und Befehlen über die serielle Schnittstelle oder dem Festplatten-Controller, aufmerksam zu machen.
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IRQ (Interrupt Request)
Der Prozessor des Computers ist nicht nur für die eigentliche Datenverarbeitung zuständig, sondern steuert und überwacht zugleich auch sämtliche Bauteile eines Rechner-Systems. Um festzustellen, ob die Maus bewegt oder eine Taste des Keyboards betätigt worden ist, muss die CPU seine eigentliche Arbeit kurzzeitig unterbrechen. Diese Unterbrechung wird im Fachjargon als Interrupt bezeichnet.
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ISA
Integrated System Architecture ist ein von IBM 1981 eingeführtes Bussystem für den PC. Das Bussystem regelt den Datenfluss zwischen dem Prozessor und den Steckkarten bzw. Schnittstellen. Der ISA-Bus arbeitet mit maximal acht MHz Taktfrequenz. Es gibt ihn mit 8-Bit- und 16-Bit-übertragungsgeschwindigkeit.
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iSCSI
iSCSI wird von der Internet Engineering Task Force (IETF) entwickelt und soll als neuer Standard die übertragung von Blockdaten mittels SCSI-Protokoll über IP-Netzwerke ermöglichen. Die Technologie ist auch unter der Bezeichnung Storage over IP, IP-Storage und SAN Light bekannt. Der Aufbau eines SANs bedeutete bisher eine teure Investition in eine neue Verkabelung und Gerätschaften. Mit iSCSI lassen bestehende Ethernet-Strukturen verwenden. Die übertragungsrate soll von anfänglich einem Gigabit pro Sekunde bis 2005 auf zehn Gigabit pro Sekunde steigen. Da es sich im Grunde eine LAN-Technologie handelt, wird die Verwaltung nun über das Netzwerkmanagement geregelt. Hersteller wie Adaptec wollen in der zweiten Jahreshälfte 2002 die ersten Produkte auf den Markt bringen.
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JBOD
Bei der JBOD-Konfiguration werden einzelne Platten am RAID-Controller zur Serverseite auch als einzelne Laufwerke gemeldet. JBOD ist kein RAID-Level, wird aber von den meisten Controllern unterstützt.
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KiloByte, KByte
Byte ist das so genannte Datenwort, das aus einer Gruppe von acht Bits besteht. 8 Bit bilden 1 Byte, 1.024 Byte ein Kilobyte (KB, KByte), 1.024 KB ein Megabyte (MB, MByte), 1.024 MB ein Gigabyte (GB, GByte) und 1.024 GB ein Terabyte (TB, TByte). Die nachfolgenden Einheiten heißen: Petabyte (PT, PByte), Exabyte (EB, EByte), Zetabyte (ZB, ZByte) und Yotabyte (YB, YByte). Festplattenhersteller geben übrigens zur Berechnung der Kapazitäten eine Größe an, die auf folgendem (falschem!) Umrechnungswert basiert: 1.000 Byte ein Kilobyte (KB), 1.000 KB ein Megabyte (MB) usw. Wird auch häufig so von den Medien der Einfachheit halber verwendet.
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LTO
Linear Tape Open (LTO) wurde als offener Bandspeicherstandard von Hewlett-Packard, IBM und Seagate entwickelt.
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Magnetband
Bei einem Magnetband handelt es sich um ein magnet-beschichtetes Kunststoffband, auf dem Dateien gespeichert und verschlüsselt werden können. Im Vergleich zu optischen Medien oder Disketten besitzt es eine größere Speicherkapazität und verursacht geringere Speicherkosten.
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Mammoth
Die von Exabyte entwickelte Bandspeicher-Technologie verwendet 8-mm-Tapes. Die Speicherkapazität liegt unkomprimiert bei 20 und komprimiert bei 40 GByte. Die Datenübertragung beträgt zwischen drei und sechs MByte pro Sekunde.
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Mammoth-2 (M2)
Mammoth-Streamer der zweiten Generation verfügen über eine unkomprimierte Speicherkapazität von 60 GByte und komprimiert über 150 GByte. Die Datentransferate liegt zwischen 43 (unkomprimiert) und 100 GByte pro Stunde.
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MegaByte, MByte
Byte ist das so genannte Datenwort, das aus einer Gruppe von acht Bits besteht. 8 Bit bilden 1 Byte, 1.024 Byte ein Kilobyte (KB, KByte), 1.024 KB ein Megabyte (MB, MByte), 1.024 MB ein Gigabyte (GB, GByte) und 1.024 GB ein Terabyte (TB, TByte). Die nachfolgenden Einheiten heißen: Petabyte (PT, PByte), Exabyte (EB, EByte), Zetabyte (ZB, ZByte) und Yotabyte (YB, YByte). Festplattenhersteller geben übrigens zur Berechnung der Kapazitäten eine Größe an, die auf folgendem (falschem!) Umrechnungswert basiert: 1.000 Byte ein Kilobyte (KB), 1.000 KB ein Megabyte (MB) usw. Wird auch häufig so von den Medien der Einfachheit halber verwendet.
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MIC
Speichermedien mit Memory In Cassette (MIC) besitzen einen integrierten Speicherchip (EEPROM). Damit können Umfang, Teilung, Dateneinstellungen sowie Fehlerzahl der Daten auf dem Speichermedium abgerufen werden. Das soll eine schnellere Navigation auf dem Tape ermöglichen. Sony nutzt diese Art der Partitionseinteilung auf dem Band bei seiner AIT-Technologie.
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Mirroring
Spiegelung (RAID 1) des kompletten Inhalts eines Laufwerks.
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MLR
Die Multi-Channel-Linear-Technologie (MLR) wurde von Tandberg Data als Nachfolger der SLR-Technik entwickelt. MLR ist eine Weiterentwicklung des QIC-Formates. Entsprechende Streamer verfügen über vier Schreib- und acht Leseköpfe. Schreibvorgänge können gleichzeitig stattfinden. Die erste Medien-Generation bietet eine unkomprimierte Speicherkapazität von 16 GByte. SLR-50-Laufwerke erreichen eine Nettokapazität von 50 GByte.
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MTDA
Mean time between data access – Zeit zwischen den Datenzugriffen
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MTDL
Mean time between data loss – Zeit bis zum Datenverlust
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Multitasking
Multitasking ist der parallele Betrieb mehrerer Anwendungsprogramme.
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Multithreading
Multithreading ist die gleichzeitige Nutzung mehrerer Funktionen innerhalb einer Anwendung. Mit einer Multithreading-fähigen Software kann der Benutzer beispielsweise im Rahmen seiner Telekommunikationsaktivität eine beliebige Datei von einem externen Rechner downloaden, während er sich gleichzeitig anderen Aktivitäten - wie dem Betrachten einer Webseite - widmet.
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NAS
Network Attached Storage (NAS) ist eine Speicherarchitektur, bei der die Geräte an einer beliebigen Stelle direkt ins Netzwerk integriert werden können. Dabei kann es sich sowohl um Festplatten im RAID-Verbund als auch um CD/DVD-ROM- und Tape-Laufwerke handeln. Ein integrierter Thin-Server (mit einem Chip, einer Platine und einem Controller) ermöglichtsowohl die Interaktion mit dem angeschlossenen LAN als auch die Verwaltung der entsprechenden Datenspeicherlaufwerke. Der NAS-Server erfüllt ausschließlich die Funktion, Speicherkapazität im Netzwerk bereitzustellen. Für die Anwender erscheint das Speichergerät als Teil ihrer LAN-Baumstruktur, den sie direkt ansprechen können.
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Native
Die unkomprimierte Speicherkapazität von Speichermedien und -geräten wird als native Kapazität bezeichnet.
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NDMP
Beim Network Data Management Protocol (NDMP) handelt es sich um einen offenen Standard für das unternehmensweite Backup innerhalb heterogener NAS-Architekturen. NDMP wurde gemeinsam von den Unternehmen Network Appliance und IntelliGuard Software entwickelt.
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NEBS
NEBS (Network Equipment Building System) geht zurück auf eine Entwicklung von Bell Labs (Bellcore) in den 70er Jahren. Es ist ein wichtiger Qualitätstest, der sehr wertvoll für Organisationen ist, die Netzwerk-Equipment kaufen oder verkaufen. Entsprechende Geräte und Produkte erfüllen somit strikte Anforderungen und Spezifizierungen für die Katastrophenvorsorge. Mit dem NEBS-Standard wird geprüft, ob Systeme unter extremen Umweltbedingungen wie Erdbeben, Blitzeinschlag oder Feuer weiterhin funktionsfähig bleiben. Die Zertifizierung wurde primär für die Telekommunikationsbranche entwickelt. Doch auch Branchen wie Gesundheitswesen, Handel und Logistik berufen sich auf diesen Standard, um ihre Systeme gegen Ausfälle zu sichern. Für eine erfolgreiche NEBS-Zertifizierung müssen die Systeme eine Reihe von Tests durchlaufen. Verantwortlich für die Prüfung sind die Underwriters Laboratories, die führende US-amerikanischen Test- und Zertifizierungsgesellschaft für Produktsicherheit. Dort werden die Systeme Temperaturschwankungen von über 60 Grad Celsius ausgesetzt und müssen ein simuliertes Erdbeben der Stärke 8,3 auf der Richter-Skala überstehen. Ein weiterer Test setzt sie einer Entladung von 15.000 Volt aus. Darüber hinaus wird die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse wie Blitzeinschlag, Vibration, Feuchtigkeit, elektromagnetische Interferenzen und Korrosion geprüft. NEBS-zertifizierte Systeme können auch in hochsensiblen Bereichen wie Central Offices oder Network Operation Centers eingesetzt werden. Es gibt drei NEBS-Stufen. Die höchste ist gedacht zur Sicherstellung maximaler Betriebsbereitschaft und gilt u.a. für kritisches Netzwerkequipment (z.B. Switches, Transportprodukte, Spannungsversorgungssysteme, Storage-Systeme). Aktuell sind uns Storage-Systeme von drei Herstellern bekannt, die NEBS Stufe 3-zertifizierte Lösungen offerieren: Dot Hill Systems, Sun Microsystems (OEM-Kunde von Dot Hill) und EMC.
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OEM
Original Equipment Manufacturer (OEM). Hersteller, der sein Produkt aus den Komponenten anderer Hersteller zusammenbaut. Der Produzent eines RAID-Systems oder Autoloaders ist beispielsweise der OEM eines Festplatten- bzw. Streamer-Herstellers.
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Parity
Als Parity wird eine Daten-Redundanz bezeichnet, angewendet bei RAID-Level 2, 3, 4 und 5.
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PCI
Der "Peripheral Component Interconnect"-Bus (PCI) wurde von Intel eingeführt und löste mittlerweile den ISA-Bus ab.
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Peripherie
Terminus für alle an einen Computer angeschlossenen Ein- und Ausgabegeräte wie Drucker, Monitor, Maus oder Laufwerke.
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PetaByte, PByte
Byte ist das so genannte Datenwort, das aus einer Gruppe von acht Bits besteht. 8 Bit bilden 1 Byte, 1.024 Byte ein Kilobyte (KB, KByte), 1.024 KB ein Megabyte (MB, MByte), 1.024 MB ein Gigabyte (GB, GByte) und 1.024 GB ein Terabyte (TB, TByte). Die nachfolgenden Einheiten heißen: Petabyte (PT, PByte), Exabyte (EB, EByte), Zetabyte (ZB, ZByte) und Yotabyte (YB, YByte). Festplattenhersteller geben übrigens zur Berechnung der Kapazitäten eine Größe an, die auf folgendem (falschem!) Umrechnungswert basiert: 1.000 Byte ein Kilobyte (KB), 1.000 KB ein Megabyte (MB) usw. Wird auch häufig so von den Medien der Einfachheit halber verwendet.
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PIO
Beim Programmed Input Output (PIO) handelt es sich um eine genormte Schnittstelle, über die sich Festplatten und CD-ROM-Laufwerke betreiben lassen. Maximal sind zwei Ports für je zwei Geräte möglich.
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QIC
Quarter-Inch-Streamer (QIC) zeichnen Daten serpentinenförmig auf Magnetbandkassetten auf. Mit hoher Geschwindigkeit wird die Spur parallel zur Bandrichtung geschrieben. Dies geschieht von einem Bandende zum anderen und wieder zurück. Die neue Spur wird dabei unterhalb und parallel zur alten fortgesetzt.
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RAID
RAID steht für Redundant Array of Inexpensive bzw. Independent Disks. Ein Disk-Array ist eine Anzahl gewöhnlicher Festplatten, das im Verbund wie ein einziges großes Laufwerk arbeitet. Der Begriff RAID drückt aus, dass bei Ausfall einer Platte kein anderes Drive in seiner Funktion betroffen ist. Werden Daten auf ein Plattenarray geschrieben, wird gleichzeitig ein Fehlercode erzeugt und ebenfalls auf dem RAID abgelegt. Beschädigte Daten lassen sich mittels Fehlercode wiederherstellen. Während bei einzelnen Harddisks von MTBF (Mean Time Between Failure) gesprochen wird, handelt es sich bei RAID um MTBDL (Mean Time Between Data Loss). Der Ausfall einer einzelnen Platte bleibt ohne Auswirkung.
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RAID 0
RAID 0 ist grundsätzlich kein richtiger RAID-Level, da er keine Redundanz besitzt. Die Daten werden im sogenannten Striping-Verfahren in aufeinander folgenden Blöcken gleichmäßig über die vorhandenen Platten verteilt. Diese Technik kommt zum Einsatz, um einen zusammenhängenden Datenbereich zu erhalten sowie eine schnellere Performance zu erzielen. Hierbei fasst der Controller mehrere Harddisks zu einem großen logischen Laufwerk zusammen. Da in dieser Konfiguration die Daten quasi parallel geschrieben und gelesen werden, erhöht sich im Vergleich zu einem einzelnen Laufwerk die Gesamtgeschwindigkeit. Dies ist vor allem beim Transfer großer zusammenhängender Datenmengen wie zum Beispiel bei CAD/CAM, Videoschnitt- und Bildbearbeitungssystemen von Vorteil. Fällt allerdings auch nur eine Platte aus dem Verbund aus, so ist der gesamte Datenbestand verloren.
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RAID 1
RAID 1 ist die Spiegelung (Mirroring, Duplexing) von zwei oder mehreren Festplatten. Das heißt, dass der komplette Inhalt einer Harddisk auf ein anderes Laufwerk überspielt wird. Vom Standpunkt der Sicherheit ist diese Methode optimal. Allerdings auch sehr teuer, die Redundanz verbraucht 50 Prozent der vorhandenen Kapazität. Der Schreibzugriff geht parallel vonstatten. Beim Lesen wird immer die Platte genutzt, die die Daten schneller liefert. Dadurch ergibt sich eine geringfügige Performance-Steigerung – etwa um den Faktor zwei.
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RAID 10
Bei RAID 10 (auch 0+1 genannt) handelt es sich um eine Kombination der beiden RAID-Level 0 und 1. Zuerst werden die Platten im Striping-Verfahren aneinandergehängt und dann gespiegelt. Diese Variante bietet Datensicherheit auf höchstem Performance-Niveau. Für den Aufbau werden jedoch mindestens vier Platten benötigt. Dies macht aber nur wirklich Sinn, wenn die Geschwindigkeit absolute Priorität hat, denn nachdem die Hälfte der vorhandenen Kapazität zur Spiegelung benötigt wird, ist diese Kombination preislich eher unattraktiv.
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RAID 2
RAID 2 teilt die Nutzdaten in einzelne Bytes auf und berechnet nach dem Hamming-Algorithmus einen ECC-Code (Error Correction Code). Die Originaldaten werden gleichmäßig über die zur Verfügung stehenden Harddisks verteilt und die errechnete Prüfsumme auf separaten Laufwerken abgelegt. Das Verfahren schützt nicht nur vor dem Ausfall einer kompletten Platte, sondern auch davor, wenn Daten beispielsweise aufgrund eines Schreibfehlers inkonsistent sind. Andere RAID-Verfahren erkennen vermutlich den Fehler, können ihn aber nicht lokalisieren. Aufgrund der aufwendigen Implementierung blieb der Einsatz von RAID 2 in der Vergangenheit auf einige wenige Mainframe-Installationen beschränkt.
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RAID 3
RAID 3 setzt den Einsatz von mindestens drei Festplatten voraus. Die Daten werden in einzelne Bytes aufgeteilt und abwechselnd auf den vorhandenen Laufwerken verteilt. Zusätzlich wird ein Prüf-Byte generiert und auf einer zusätzlichen »Parity-Disk« gespeichert. Mit einem Rechenalgorithmus (XOR-Verknüpfung) ist es möglich, beim Ausfall einer Disk die fehlenden Daten zusammen mit der Prüfsumme zu rekonstruieren. Um das Erstellen der Korrekturdaten zu erleichtern, synchronisiert RAID 3 die Kopfpositionierung der Festplatten. Dies minimiert den Overhead der Schreibzugriffe, da sowohl Daten als auch Parity-Informationen parallel gespeichert werden. Arbeitet der Anwender mit vielen kleinen und möglicherweise verteilten Datenblöcken, wirkt sich dies negativ auf die Geschwindigkeit aus, da ein häufiges Neusynchronisieren viel Zeit in Anspruch nimmt. Für Multiuser- und Multitasking-Systeme wie Datenbankanwendungen ist RAID 3 ungeeignet. Vorteile hat RAID 3 dagegen beim Lesen großer Files wie zum Beispiel im grafischen Bereich.
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RAID 30
RAID 30 wurde von AMI entwickelt und stellt die gestripte Variante von RAID 3 dar. Sie bietet Datensicherheit, einen hohen Durchsatz und empfiehlt sich zur sequentiellen übertragung großer Dateien. RAID 30 benötigt mindestens sechs Festplatten und kommt in der Praxis nur sehr selten zum Einsatz.
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RAID 4
RAID 4 ist mit RAID 3 vergleichbar. Anstelle die Daten in einzelne Bytes zu zerlegen, werden sie in Blöcken aufgeteilt, zu je 8, 16, 64, oder 128 KByte. Auch wird auf das Synchronisieren der Festplattenköpfe verzichtet, um die Nachteile von RAID 3 bei der Verarbeitung kleiner Dateien zu umgehen. Die Prüfsumme wird auf einem extra Laufwerk gespeichert. Speziell beim Schreiben kleiner File-Größen entpuppt sich das Parity-Drive als Flaschenhals. Bei jeder Schreiboperation muss zunächst die Checksumme errechnet, die Parity-Informationen auf dem Laufwerk gefunden und angesteuert werden. Vorteile bietet RAID 4 in Umgebungen, in denen vor allem Lesezugriffe anfallen. In der Praxis verwendet fast nur Network Appliance dieses Verfahren.
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RAID 5
RAID 5 verteilt die Originaldaten wie auch den Fehlercode gleichmäßig über alle vorhandenen Laufwerke (mindestens drei). Auf diese Weise lassen sich die Schreibzugriffe über sämtliche Platten verteilen und es ist möglich, nicht nur Lese-, sondern auch Schreiboperationen überlappen zu lassen. Die Parität wird durch eine Exklusiv-Oder-Verknüpfung realisiert. Ein Laufwerk innerhalb des RAIDs darf vollständig ausfallen, ohne dass Daten verloren gehen. Das System kann weiterhin auf das Array und die Daten der fehlerhaften Platte zugreifen, weil ihre Daten aufgrund der Exklusiv-Oder-Operation (unter Zuhilfenahme der Parität) aus den verbliebenen Platten errechnet werden können. RAID 5 bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, da nur circa ein Drittel der vorhandenen Speicherkapazität für die Redundanz aufgebracht werden muss. Geschwindigkeitsvorteile ergeben sich bei häufigen Lesezugriffen auf kleine Datenblöcke wie etwa in Datenbanken.
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RAID 50
RAID 50 wurde von AMI entwickelt und ist die gestripte Version von RAID 5. Sie empfiehlt sich, wenn neben Datensicherheit und schnellen Zugriffszeiten auch eine hohe Transferrate benötigt wird. RAID 50 benötigt mindestens sechs Festplatten und kommt in der Praxis nur sehr selten zum Einsatz.
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RAID 51
RAID 51 (auch RAID 15 genannt) entspricht einem gespiegelten RAID 5. Die Geschwindigkeit gleicht einem RAID-5-Array. Zwar erreicht diese Anordnung eine sehr hohe Datensicherheit, hat aber in der Praxis keinerlei Relevanz.
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RAID 7
RAID 7 ähnelt RAID 5 und schreibt in Datenblöcken. Allerdings kommt hier in der Steuereinheit des RAID-Controllers ein lokales Echtzeitbetriebssystem zum Einsatz. Neben mehreren Pufferspeichern kommen schnelle Datenbusse zum Einsatz, die von der Datenübertragung entkoppelt sind. Dies führt zu einer deutlich schnelleren übertragungsrate. In der Praxis ist RAID 7 aber eher unüblich - unter anderem wegen der hohen Kosten.
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RAIDn
RAIDn wurde von der kalifornischen Firma Inostor entwickelt, einem Tochter-Unternehmen von Tandberg Data. Dabei handelt es sich um einen Algorithmus, der eine höhere Ausfallsicherheit von Festplatten-Arrays garantiert als bisherige RAID-Lösungen. Herkömmliche RAIDs kompensieren den Ausfall eines Harddisk-Drives. Bei RAIDn kann der Anwender die Anzahl der Laufwerke, die ausfallen können, frei definieren. Beim Einsatz von beispielsweise zehn Platten erlaubt RAIDn, die Daten von beliebig ausfallenden Laufwerken mit nur drei Reserveplatten vollständig zu rekonstruieren. Bei gleichem Hardware-Einsatz stehen gegenüber RAID 5+1 sieben anstatt vier nutzbarer Disks zur Verfügung. Die Kosten für die Datensicherheit verringern sich laut Tandberg entsprechend um 30 bis 50 Prozent.
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Redundant
Dupliziertes Laufwerk oder Komponente, um die Daten- und Ausfallsicherheit zu erhöhen.
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Remote Access
Fernzugriff über ein Modem oder das Internet, um Server, RAID-Systeme oder Bandbibliotheken zu verwalten und zu steuern.
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S.M.A.R.T
Die Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology (S.M.A.R.T) ist eine Analyse-Option, um einen künftigen Defekt eines Laufwerks oder einer Komponente frühzeitig festzustellen.
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S-AIT
Das speziell für den Enterprise-Markt konzipierte Bandformat S-AIT (Super Advanced Intelligent Tape) ermöglicht Datenaufzeichnungen mit hoher Kapazität und Leistung. Die S-AIT-Technologie verwendet eine 0,5-Zoll-Cartridge (auch Halbzoll-Cartridge) mit einer Bandspule und bietet im Vergleich zu entsprechenden linearen Tape-Laufwerken mehr als die doppelte unkomprimierte Kapazität. Die erste Generation (S-AIT-1) bietet eine unkomprimierte Kapazität von bis zu 500 GByte bzw. 1,3 TByte mit ADLC-Komprimierung (Adaptive Lossless Data Compression). Im native Modus beträgt die Datentransferrate maximal 30 MByte/s, komprimiert sind es 78 MByte/s. Die Weiterentwicklungsstrategie für S-AIT ist derzeit auf vier Generationen angelegt, wobei eine Verdoppelung der Kapazität und Leistung in einem Zweijahresrhythmus angestrebt wird.
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SAN
Storage Area Networks (SAN) sind Netzwerke, die allein der Datenspeicherung vorbehalten sind. Durch die Auslagerung dieser Vorgänge verringert sich die Auslastung des LANs (Local Area Networks). Als verbindende Infrastruktur fungiert Fibre Channel (FC), eine serielle Hochgeschwindigkeits-Datentransfer-Technologie, die sowohl durch Glasfasern als auch über konventionelle Kupferleitungen realisiert wird. Dieser offene Standard unterstützt alle wesentlichen übertragungsprotokolle wie zum Beispiel SCSI und IP. Sämtliche an ein SAN angeschlossenen LAN-Komponenten können auf jedes SAN-Speichergerät zugreifen. Durch diese gemeinsame Nutzung spart der Anwender Speicherressourcen.
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SAN-Management + Bluefin
Das Zusammenarbeiten der Komponenten in einem heterogenen Storage Area Network (SAN) ist inzwischen fast vollständig gewährleistet. Allerdings stehen die Hersteller vor der Aufgabe, die Verwaltung von Netzwerkknoten, Daten und Zugriffsrechten ebenso wie die überwachung und Sicherheit des Datenverkehrs zu vereinheitlichen – unabhängig von Hardware, Betriebssystemen und Anwendungen. Da in LANs kein Bedarf an der Verwaltung von Speichergeräten bestand, ist der Nachholbedarf in SANs groß. Ein umfassender Ansatz dazu ist die »Bluefin«-Spezifikation der SNIA. Bluefin definiert eine allgemeine Schnittstelle zur Verwaltung von Speichernetzen. Sie soll Objekte nach einheitlichen Kriterien identifizieren und klassifizieren. Ebenso lassen sich reale und virtuelle Ressourcen im Unternehmen überwachen und unter Nutzung eines gemeinsamen Transportmechanismus übertragen. Bluefin ist damit der Projektname für weit mehr als eine API-Schnittstelle (Application Programming Interface).
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Schnittstellen
Der Hauptkommunikationsweg in einem Computer auf dem Signale unter anderem vom Prozessor zu anderen Peripheriegeräten gesendet werden.
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SCSI
Das Small Computer System Interface (SCSI) ist ein Bus-System, das die Kommunikation verschiedener Peripherie-Geräte wie Festplatten, MO- und CD-ROM-Laufwerke mit dem PC sicherstellt. SCSI wurde ursprünglich von Apple entwickelt und wird heute von allen gängigen Betriebssystemen unterstützt.
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SCSI-1
"SCSI-1" erreicht eine übertragungsgeschwindigkeit von bis zu fünf MByte/s unter Verwendung eines 8-Bit breiten parallelen Datenbusses. Maximal lassen sich sieben SCSI-Devices anschließen. Es wird zwischen einem single-ended und Differential-SCSI-Bus unterschieden. In der ursprünglichen asymmetrischen Form (single-ended) darf das Kabel maximal sechs Meter lang sein. Differential-SCSI (symmetrisch) nutzt zwei Leitungen für das gleiche Signal. Diese entsprechen der Differenz der Spannungspegel der beiden Datenleitungen. Dadurch erhöht sich die erlaubte Kabellänge auf 25 Meter. Single-ended und Differential dürfen nicht gemischt betrieben werden.
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SCSI-2
"SCSI-2" ist der Nachfolger von SCSI-1. Die Anforderungen an einzelne Peripheriegeräte wie CD-ROM-Drives wurden hier genauer spezifiziert. Zudem enthält der Standard die Optionen "Fast" und "Wide".
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SCSI-2 Fast
"SCSI-2 Fast" kann gegenüber dem normalen SCSI-2-Standard Daten mit zehn MByte/s doppelt so schnell übertragen. Es kommt weiterhin ein 8-Bit-Datenbus zum Einsatz und auch die anzuschließende Gerätezahl bleibt mit sieben konstant. Die Kabellänge kann maximal drei Meter betragen.
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SCSI-3
"SCSI-3" nutzt eine serielle Datenübertragung. Ableger davon sind SSA (20 MByte/s), Fibre Channel (100 MByte/s) und IEEE-1394 (Firewire).
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Serial ATA (SATA)
Serial ATA (SATA) ermöglicht übertragungsraten von 150 MByte pro Sekunde. Aufgrund der seriellen Datenübertragung kommt SATA mit zwei Datenleitungen zum Senden und Empfangen aus. Die Verkabelung im PC entflechtet sich dadurch erheblich und verbessert die Luftströmung zur Kühlung im Gehäuseinneren. Breite und sperrige Flachbandkabel haben in Zukunft ausgedient. Im Vergleich zu Parallel ATA (PATA) verlängert sich die maximale Kabellänge von 45 Zentimeter auf einen Meter. Die Installation vereinfacht sich insofern, als dass keine Master-Slave-Jumperung mehr nötig ist. Zwischen jedem einzelnen SATA-Laufwerk besteht eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zum Chipsatz auf dem Motherboard oder der Steckkarte.
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Serial Attached SCSI (SAS)
Serial Attached SCSI (SAS) soll die bisher parallel arbeitende SCSI-Schnittstelle in den kommenden Jahren ablösen. Die erste Laufwerks- und Host-Adapter-Generation wird Datentransferraten von bis zu drei Gbit pro Sekunde ermöglichen. Erste Produkte sollen ab Mitte bis Ende 2004 erhältlich sein.
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SLR
Scalable Linear Recording (SLR) ist ein von Tandberg Data entwickeltes Speicherverfahren. SLR kann gleichzeitig mehrere Spuren beschreiben.
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SNIA
Die Storage Networking Industry Association ist eine Organisation, der über 150 Unternehmen und Einzelpersonen angehören. Diese setzen sich aus allen Bereichen der Storage- und Netzwerkbranche zusammen. Ziel der SNIA-Mitglieder ist es, Storage-Netzwerke als effiziente Lösungen innerhalb der Informationstechnologie zu etablieren. Die SNIA entwickelt Standards und bietet Schulungsangebote sowie Dienstleistungen an, um den breiten Einsatz von Storage-Netzen zu fördern.
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Tape Library
Mit einer Tape Library (Bandspeicherbibliothek) können robotergesteuert und vollautomatisch Daten auf Magnetbändern verwaltet werden. Dazu verfügt eine Tape Library über mindestens zwei Tape-Laufwerke.
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Tape-Autoloader
Eine Systemeinheit, die aus einem Bandlaufwerk und einer bestimmten Anzahl an Stellplätzen für Data Cartridges besteht. Neben einem Streamer sind meist acht, zehn oder 16 Slots für Data Cartridges vorgesehen. Die Kapazität des ganzen Geräts ergibt sich aus der Anzahl der Stellplätze multipliziert mit der Kapazität des Streamers.
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Tape-Automation
Ein Autoloader oder eine Tape-Library ist ein automatisches System, mit dem eine bestimmte Anzahl an Datenkassetten durch eine Mechanik automatisch in ein oder mehrere Bandlaufwerke geladen oder entladen werden kann. Der Streamer, die Mechanik und die Stellplätze für die Data Cartridges bilden eine eigene Systemeinheit. Diese wird über eine Computer-Schnittstelle wie beispielsweise SCSI mit dem Server verbunden und durch eine Software betrieben und gesteuert.
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Tapeless Backup
Grundidee von »Tapeless Backup« ist die Trennung von Produktivdaten und deren Backup-Anwendung vom eigentlichen Archivierungssystem. Sogenannte Disk-Backup-Systeme positionieren sich zwischen klassischer Band-Archivierung und gespiegelter bzw. replizierter Speicherlösung. Im Wesentlichen wird ein plattenbasierendes Subsystem zwischen Archivierungsanwendung und Band-Archiv geschoben. Die Sicherungs-Software sichert die Daten in bisheriger Manier, allerdings auf Festplatten. Durch die Eliminierung des Datei-Systems soll der Prozess einfacher und schneller werden. Der höhere Datendurchsatz soll zudem die Sicherungszeit reduziert. Von der Harddisk aus kann der Administrator die Daten bei Bedarf jederzeit auf Bandkassetten oder optische Medien archivieren.
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Tape-Library
Eine Bandbibliothek, die aus einem oder mehreren Bandlaufwerken und einer großen Anzahl an Slots für Data Cartridges besteht. Die Anzahl der Stellplätze beginnt oft bei 20 und reicht bis zu mehreren 100 Slots. üblicherweise werden zwei bis acht Laufwerke in den Libraries der Einstiegsklasse verwendet. Die Kapazität des Systems errechnet sich durch Multiplikation der Anzahl der Stellplätze mit der Kapazität eines Bandlaufwerks. Die Aufzeichnungsgeschwindigkeit ergibt sich aus der Anzahl der Bandlaufwerke x Aufzeichnungsgeschwindigkeit eines Streamers. Im Normalfall basieren alle Tape-Drives und die dazugehörigen Kassetten auf einer Band-Aufzeichnungstechnologie wie DLT, SDLT oder SLR.
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TeraByte, TByte
Byte ist das so genannte Datenwort, das aus einer Gruppe von acht Bits besteht. 8 Bit bilden 1 Byte, 1.024 Byte ein Kilobyte (KB, KByte), 1.024 KB ein Megabyte (MB, MByte), 1.024 MB ein Gigabyte (GB, GByte) und 1.024 GB ein Terabyte (TB, TByte). Die nachfolgenden Einheiten heißen: Petabyte (PT, PByte), Exabyte (EB, EByte), Zetabyte (ZB, ZByte) und Yotabyte (YB, YByte). Festplattenhersteller geben übrigens zur Berechnung der Kapazitäten eine Größe an, die auf folgendem (falschem!) Umrechnungswert basiert: 1.000 Byte ein Kilobyte (KB), 1.000 KB ein Megabyte (MB) usw. Wird auch häufig so von den Medien der Einfachheit halber verwendet.
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Terminator
Endwiderstand zum Abschluss des SCSI-Bus, um ein eindeutiges Datensignal zu erhalten. Die passive Terminierung kommt noch bei symmetrischen Schnittstellen zum Einsatz. Aus der Parallelschaltung der Widerstände ergibt sich ein Abschluss mit 132 Ohm. Als nachteilig wirkt sich die Abhängigkeit von der Versorgungsspannung aus. Die in der Praxis unvermeidbaren Schwankungen und Störimpulse auf der Versorgungsleitung beeinträchtigen damit direkt die Signalleitungen. Bei der aktiven Terminierung sorgt ein Spannungsregler für ein gleichmäßiges Signal auf der Versorgungsleitung (TERMPWR). FPT-Terminierung: Wie bei der aktiven Terminierung liegt hier ein Abschlusswiderstand an der über einen Spannungsregler erzeugten Leerlaufspannung. Zwei weitere Spannungsregler und zwei Clamping-Dioden verhindern ein überschwingen der Spannung auf der Leitung über die Signalpegel.
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Travan
Travan ist ein von 3M entwickeltes lineares Aufzeichnungsverfahren. Zum Teil sind entsprechende Streamer kompatibel zu QIC-Kassetten. Die Kapazitäten reichen von 400 MByte (TR1) bis 40 GByte (Travan 40), daneben gibt es eine Familie mit der Bezeichnung Network Series (NS), die bis 20 GByte reicht.
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Ultra Density Optical (UDO)
Ultra Density Optical (UDO) verwendet eine optische Technik mit blauem Laser sowie das Phase-Change-Aufzeichnungsverfahren. Dies ermöglicht den Einsatz physikalischer »Write Once«- und »Rewriteable«-Medienformate. In der ersten Generation beträgt die Speicherkapazität 30 GByte, Cartridges mit 60 und 120 GByte sind bereits in Planung. Basierend auf ISO-Standard-5,25-Zoll-Laufwerken und –Datenträgerformaten ist UDO der Nachfolger der magneto-optischen 9,1-GByte-Technologie. Die Lebensdauer der Datenträger wird mit 50 Jahren veranschlagt. Die Medienkosten sollen zur Produkteinführung bei zwei US-Dollar pro GByte liegen.
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Ultra160-SCSI
"Ultra160-SCSI" arbeitet mit einem 16-Bit-Bus und erlaubt übertragungsraten von bis zu 160 MByte/s. Pro SCSI-Bus lassen sich 15 Geräte betreiben. Die maximale Leitungslänge beträgt zwölf Meter. Ultra160 ist abwärtskompatibel zu Ultra2-SCSI, denn es verwendet ebenfalls die LVD-übertragungstechnik sowie die selbe Verkabelung und Terminierung.
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Ultra2-SCSI
"Ultra2-SCSI" verdoppelt gegenüber Ultra-SCSI die Geschwindigkeit und vervierfacht die zulässige Leitungslänge. Der Datendurchsatz beträgt bis zu 80 MByte/s. Die Kabelreichweite liegt bei voll belegtem Wide-SCSI-Bus (16 Bit) bei zwölf Meter. Die größere Reichweite wir durch eine Low-Voltage-Differential-Schnittstelle (LVD) ermöglicht.
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Ultra320-SCSI
"Ultra320-SCSI" wird seit Ende 2001 in den Markt eingeführt. Die Transferrate liegt bei 320 MByte/s. Die Bandbreitenverdopplung ergibt sich aus der Nutzung beider Taktflanken während der Datenübertragung.
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Ultra-SCSI
"Ultra-SCSI" (SCSI-2 Ultra-1/Fast-20) steigert die Leistungsfähigkeit über die Erhöhung der Taktfrequenz von 10 auf 20 MHz gegenüber Fast-SCSI. Damit steigt die Datentransferrate von 10 auf 20 MByte/s und entspricht damit der von Wide-SCSI. Der Vorteil von Ultra-SCSI liegt jedoch in der Tatsache, dass diese Leistung mit der vorhandenen 8-Bit-Hardware erreicht werden kann. Wide-SCSI nutzt im Vergleich einen 16-Bit-Bus und benötigt entsprechende Controller und Kabel (max. 1,5 Meter).
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USB
Abkürzung für "Universal Serial Bus". Dieser Standard wurde entwickelt, um den Anschluß von Peripherie-Geräten an einen PC zu vereinfachen. Als Ersatz für serielle, parallele und ähnliche Schnittstellen soll er Geräten wie Mäusen, Tastaturen, Scannern und Druckern zur Datenübertragung dienen. Alle Geräte haben den selben Stecker. Nur bei sog. Hubs, die der Verzweigung des Busses dienen, wird zwischen Down- (zu den einzelnen Geräten) und Upstream (zum PC) unterschieden. Windows sowie Mac OS sind prinzipiell in der Lage, eingesteckte Geräte zu erkennen, direkt den passenden Treiber zu installieren und die Geräte dann ohne Neustart in Betrieb zu nehmen (Plug & Play), Geräte können also im laufenden Betrieb eingesteckt und abgezogen werden. Insgesamt können maximal 127 Geräte mit einer Datenrate von 1,5 oder 12 MBit/s (USB 1.1) betrieben werden. USB wurde von einer Gruppe von Computer- und Telekommunikations-Unternehmen entwickelt und 1995 in der Version 1.0 eingeführt. Zu den Unternehmen gehörten Compaq, DEC, IBM, Intel, Microsoft, NEC und NorTel (Northern Telecom). Folgestandard von USB 1.1 ist USB 2.0 mit 480 MBit/s. Die anderen Eigenschaften entsprechen denen von USB 1.1. An der Entwicklung von USB 2.0 waren Compaq, Hewlett-Packard, Intel, Lucent, Microsoft, NEC und Phillips beteiligt. Bei der Entwicklung des USB-Standards wurde auf Auf- und Abwärtskompatibilität geachtet. Jedes USB-1.1-Gerät funktioniert auch an einem USB-2.0-Controller bzw. -Hub. Umgekehrt laufen USB-2.0-Geräte auch an USB-1.1-Controllern, nur dementsprechend langsamer.
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Virtualisierung
Virtualisierung trennt die logische Sicht auf die Daten und Datenträger von der physikalischen Einheit. Sie erlaubt dem Anwender einen logischen Blick auf seine Speicherressourcen im SAN unabhängig von deren physischen Standort. Eine logische Schnittstelle ermöglicht dem Administrator eine zentrale Verwaltung der Speichersysteme. Zudem kommuniziert diese mit den physikalischen Storage-Devices, wobei die logischen oder virtuellen Geräte auf entsprechende physikalische Systeme verweisen. Der Vorteil ist eine wesentlich verbesserte Speicherausnutzung, besseres Management der vorhandenen Kapazitäten, problemloses Austauschen physikalischer Einheiten (Disks oder Arrays) sowie die Unabhängigkeit von physischen Geräten.
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VXA
Das Bandaufzeichnungsformat VXA wurde von der Firma Ecrix entwickelt, die mittlerweile von Exabyte übernommen wurde. Die Nettokapazität beträgt 33 GByte, komprimiert sind es bis zu 66 GByte. Die Medien verfügen über AME-Bänder (Advanced Metal Evaported), die eine längere Lebensdauer gewährleisten sollen. Die Datentransferrate liegt maximal bei sechs MByte pro Sekunde.
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Warm Swap
Unter Warm Swap versteht sich die Fähigkeit, ein Laufwerk während des Betriebes zu tauschen. Ein Datenzugriff kann hierbei nicht erfolgen.
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Wide SCSI
"Wide SCSI" erreicht durch die Verwendung eines 16-Bit-Datenbusses eine deutliche Performance-Steigerung. Um diese Leistungssteigerung ausnützen zu können, müssen Controller, Peripheriegerät und Datenkabel (68-polig) diesem Standard entsprechen. Mit Wide-SCSI lassen sich 15 Devices betreiben und in der 32-Bit-Variante ist eine übertragungsrate von 40 MByte/s möglich. Die zulässige Leitungslänge liegt bei 1,5 Metern.
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Write-back Cache
Der Write-back Cache ist eine Performance-Technik, bei der die Daten zum Zurückschreiben in einem Puffer zwischengespeichert werden.
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Write-trough Cache
Der Write-trough Cache ist eine Puffertechnik, bei der erst nach korrektem Zurücksichern der Daten der abgeschlossene Speichervorgang signalisiert wird.
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YotaByte, YByte
Byte ist das so genannte Datenwort, das aus einer Gruppe von acht Bits besteht. 8 Bit bilden 1 Byte, 1.024 Byte ein Kilobyte (KB, KByte), 1.024 KB ein Megabyte (MB, MByte), 1.024 MB ein Gigabyte (GB, GByte) und 1.024 GB ein Terabyte (TB, TByte). Die nachfolgenden Einheiten heißen: Petabyte (PT, PByte), Exabyte (EB, EByte), Zetabyte (ZB, ZByte) und Yotabyte (YB, YByte). Festplattenhersteller geben übrigens zur Berechnung der Kapazitäten eine Größe an, die auf folgendem (falschem!) Umrechnungswert basiert: 1.000 Byte ein Kilobyte (KB), 1.000 KB ein Megabyte (MB) usw. Wird auch häufig so von den Medien der Einfachheit halber verwendet.
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ZetaByte, ZByte
Zyte ist das so genannte Datenwort, das aus einer Gruppe von acht Bits besteht. 8 Bit bilden 1 Byte, 1.024 Byte ein Kilobyte (KB, KByte), 1.024 KB ein Megabyte (MB, MByte), 1.024 MB ein Gigabyte (GB, GByte) und 1.024 GB ein Terabyte (TB, TByte). Die nachfolgenden Einheiten heißen: Petabyte (PT, PByte), Exabyte (EB, EByte), Zetabyte (ZB, ZByte) und Yotabyte (YB, YByte). Festplattenhersteller geben übrigens zur Berechnung der Kapazitäten eine Größe an, die auf folgendem (falschem!) Umrechnungswert basiert: 1.000 Byte ein Kilobyte (KB), 1.000 KB ein Megabyte (MB) usw. Wird auch häufig so von den Medien der Einfachheit halber verwendet.
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